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Jubilarin Elsa Roilo (Mitte) führte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.) durch ihren geliebten Garten, bei dessen Pflege sie Enkelin Elisabeth (l.), Enkel Christoph (2.v.l.) und Tochter Waltraud (2.v.r.) unterstützen.
Jubilarin Elsa Roilo (Mitte) führte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.) durch ihren geliebten Garten, bei dessen Pflege sie Enkelin Elisabeth (l.), Enkel Christoph (2.v.l.) und Tochter Waltraud (2.v.r.) unterstützen.

Die wohl älteste Gärtnerin Innsbrucks

Elsa Roilo feierte 102. Geburtstag

Jubilarin Elsa Roilo erwartete Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer bereits an der Haustür im ersten Stock ihrer Pradler Wohnung. Darin haben sie schon Routine, denn Oppitz-Plörer überbrachte bereits zum dritten Mal die Glückwünsche im Namen der Stadt Innsbruck und einen bunten Sommerblumenstrauß: „Frau Roilo, fit wie eh und je. Ich muss Ihnen sagen, wie sehr ich Sie für Ihre Fitness bewundere.“ Um die Aussage noch zu bekräftigen, führte die Jubilarin – ohne jegliche Hilfe – ihren Besuch die eineinhalb Stockwerke hinunter in ihren geliebten Garten.

Auf diese wunderschöne Hortensie ist Frau Roilo besonders stolz.
Auf diese wunderschöne Hortensie ist Frau Roilo besonders stolz.

Zahlreiche Kräuter, bunte Blumen, Zucchini und vieles mehr hegt und pflegt die begeisterte Gärtnerin Elsa Roilo auch mit 102 Jahren noch täglich. „Garteln hält jung“, erklärte Elsa Roilo, als sie Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, die selbst leidenschaftliche Gärtnerin ist, durch ihre grüne Oase im Hinterhof führte. „Im Garten geht die Arbeit auch nie aus“, meinte die Seniorin, die sich um ihren Haushalt selbst kümmert und regelmäßig zu Fuß von Pradl in die Innenstadt spaziert. „Den Einkauf versuche ich ohne Zettel zu erledigen“, ergänzte die 102-jährige.

Das Geheimnis ihrer Energie und Fitness liegt in ihrer Sportleidenschaft. Ob Kunsteislaufen, Reiten, Turnen, Skifahren oder das Erstürmen zahlreicher Gipfel, Elsa Roilo kann auf viele sportliche Jahre zurückblicken. In ihrem verstorbenen Mann, dem letzten Holzofenbäcker Tirols, fand sie eine Person, mit der sie die Sportbegeisterung teilen konnte. „Sie sind das beste Beispiel, um die Jugend zur Bewegung zu motivieren“, stellte die Bürgermeisterin bei ihrem Besuch fest. AA/VL