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Gemeinsam mit den Freiwilligen und Asylsuchenden feierten Referatsleiter Albuin Neuner (Land- und Forstwirtschaft; l.), Landtagsabgeordneter Georg Kaltschmid (2. v. l.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (3. v. l.), Ruska Atanasova-Koller (Betreuung Mitte, TSD; M.) und Florian Stolz (Leiter des Teams Integration, TSD; r.) die erfolgreiche Neophytenaktion.
Gemeinsam mit den Freiwilligen und Asylsuchenden feierten Referatsleiter Albuin Neuner (Land- und Forstwirtschaft; l.), Landtagsabgeordneter Georg Kaltschmid (2. v. l.), Vizebürgermeister Franz X. Gruber (3. v. l.), Ruska Atanasova-Koller (Betreuung Mitte, TSD; M.) und Florian Stolz (Leiter des Teams Integration, TSD; r.) die erfolgreiche Neophytenaktion.

Danke für tausende Arbeitsstunden

Asylsuchende und Freiwillige tragen zum Schutz der heimischen Flora bei

Für alle Beteiligten der heurigen „Neophytenaktion“ fand am 17. Oktober ein gemeinsames Abschlussfest im Flüchtlingsheim an der Grassmayr-Kreuzung statt. Auch Vizebürgermeister Franz X. Gruber nahm an der Feier teil und nutzte die Gelegenheit, um das Engagement von Asylsuchenden und Freiwilligen in den Fokus zu rücken.

In Zusammenarbeit mit Ehrenamtlichen aus der Bevölkerung sind etwa 25 Asylsuchende während des Sommers an allen Ecken der Stadt gegen invasive, fremdländische Pflanzen mechanisch vorgegangen. „Durch ihr Wirken haben sie eine weitere Ausbreitung und damit eine Verdrängung der heimischen Pflanzengesellschaften verhindert“, weiß Vizebürgermeister Gruber: „Diese Leistung ist beachtlich und wird mit einem Abschlussfest vor den Vorhang geholt. Es gilt ,Danke‘ zu sagen.“  

In rund 6.000 Arbeitsstunden der Asylsuchenden sowie weiteren hunderten Stunden ehrenamtlicher NaturschützerInnen wurde heuer ein beachtlicher Beitrag zum Schutz der heimischen Flora geleistet.

Warum gegen Neophyten vorgegangen wird

Neophyten – das sind einwachsende, gebietsfremde Arten von Pflanzen – gehören in der Tiroler Landeshauptstadt inzwischen zum täglichen Bild. Speziell in Auwäldern, an Waldrändern und in bachbegleiteten Strauch- und Baumflächen sind die sich rasch verbreitenden Pflanzen nachhaltig zu spüren. Dort verdrängen sie die einheimischen Pflanzengesellschaften, gefährden die regionale Diversität und verändern das Landschaftsbild. (AA)