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Ein wandelndes Lexikon namens Bürgerservice

Das Bürgerservice feiert heuer seinen 30. Geburtstag. Aus diesem Anlass warf „Innsbruck informiert“ gemeinsam mit Referatsleiterin Sabine Kröß-Tunner einen Blick hinter die Kulissen.

Die Geschichte der Servicestelle begann vor 30 Jahren mit zwei MitarbeiterInnen, die damals unter anderem rund 1.150 Auskünfte gaben und 460 Mal zum Telefon griffen. Inzwischen sind es sieben MitarbeiterInnen, die 2017 bereits knapp 43.000 Auskünfte erteilten und mehr als 30.000 Telefongespräche führten. Mit insgesamt rund 154.000 Kontakten stellte sich das vergangene Jahr als kundenstärkstes seit Bestehen heraus.

Einfachere Amtswege

„Mit dem Gedanken, Bürgerinnen und Bürgern den Zugang zur Bürokratie zu erleichtern und Amtswege für sie zu vereinfachen wurde das Bürgerservice geboren“, erinnert sich Kröß-Tunner, die dem Referat seit dem ersten Tag – dem 05. Oktober 1987 – treu geblieben ist. 1987 war das Bürgerservice im alten Rathaushof untergebracht. Während dieses erweitert wurde, übersiedelte das Referat an den Marktgraben, um schließlich 2002 als zentrale Servicestelle in den heutigen Räumlichkeiten in den RathausGalerien sesshaft zu werden.

Das Wissen über die richtigen Wege

Mit seinen knapp 1.600 MitarbeiterInnen hat der Innsbrucker Stadtmagistrat eine Vielzahl an Aufgaben. Eine dementsprechend große Anzahl an Dienststellen und Ansprechpersonen macht es den BürgerInnen oft schwer, den Überblick zu behalten. Als wandelndes Lexikon steht ihnen in diesen Situationen das Bürgerservice zur Seite. „Wenn andere nicht weiterwissen, sind wir zur Stelle“, bringt es Kröß-Tunner auf den Punkt, denn das Referat ist in erster Linie Auskunfts- und Beratungsstelle. Neben dem Wissen über die richtigen Wege zeichnet es sich durch weitere Leistungen aus: Für die Ausgabe und Bezahlung von AnwohnerInnen- und Firmenparkkarten, die Ausstellung von SeniorInnenausweisen und Lebensbestätigungen sind die MitarbeiterInnen ebenso zuständig wie für das Online-Beschwerdemanagement www.buergermeldungen.com und die Freischaltung von Handysignaturen. Auch die Aktualisierung des Rathauswegweisers fällt in ihr Aufgabengebiet. Mit der Online-Orientierungshilfe, die unter www.rathauswegweiser.at abrufbar ist, wird der Weg zur Behörde zusätzlich digital vereinfacht und auf „Knopfdruck“ beispielsweise eine genau Wegbeschreibung geliefert.

Überraschungen und positive Rückmeldungen

Gefragt nach dem, was ihren Arbeitsplatz in besonderer Weise auszeichnet, ist sich das Team einig: die Abwechslung und das Unvorhersehbare. Man wisse nie, was der Tag bringt. „Neue Herausforderungen warten täglich. Wir nehmen sie gerne an“, fasst die Referatsleiterin zusammen. DH

Bürgerservice

Maria-Theresien-Straße 18
Tel.: +43 512 5360 1001 bis -1005
E-Mail: post.buergerservice@innsbruck.gv.at
Öffnungszeiten:
Mo.-Do., 08:00-17:30 Uhr
Fr., 08:00-12:00 Uhr

Fundwesen

Fallmerayerstraße 2
Tel.: +43 512 5360 1010, 1011, 1012
E-Mail: post.fundwesen@innsbruck.gv.at
Öffnungszeiten
Mo.-Fr., 08:00-13:00 Uhr
Fundabgabe und Verlustmeldung
außerhalb der Öffnungszeiten:
Mo.-Do., 13:00-17:30 Uhr im Bürgerservice RathausGalerien

Referatsleiterin Sabine Kröß-Tunner
Referatsleiterin Sabine Kröß-Tunner
Zahlen und Fakten

  • Gründung: 1987
  • MitarbeiterInnen: 7
  • Auskünfte 2017 (31.08.2017): knapp 43.000
  • Ausgestellte SeniorInnenausweise 2017 (31.08.2017): mehr als 550