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In den Innsbrucker Schulen wird auch in den Ferien fl eißig gearbeitet: Es werden die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen
In den Innsbrucker Schulen wird auch in den Ferien fl eißig gearbeitet: Es werden die Vorbereitungen für das kommende Schuljahr getroffen

Im Sommer herrscht Hochbetrieb in Innsbrucker Schulen

In den Innsbrucker Pflichtschulen werden derzeit rund 6.400 SchülerInnen betreut. Während diese die Sommerferien genießen, haben die MitarbeiterInnen des Amts Schule und Bildung mit Amtsvorstand Werner Leithmayer alle Hände voll zu tun.

Zurzeit verschwenden Innsbrucks SchülerInnen wohl kaum einen Gedanken an die Schule, doch die MitarbeiterInnen des Amts für Schule und Bildung bereiten sich schon wieder auf den bevorstehenden Schulbeginn im Herbst vor. „Wir haben ein vielfältiges und großes Aufgabengebiet. Die schulfreien Monate werden genutzt, um beispielsweise die Schulgebäude von Grund auf zu reinigen“, zählt Leithmayer auf. Besonders die Schulwarte und das Reinigungspersonal, organisiert von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft, sind im Juli und August gefordert, denn dafür müssen unter anderem alle beweglichen Möbel aus sämtlichen Zimmern geräumt werden. „Je nach Größe des Gebäudes dauert dieser ‚Sommerputz‘ drei bis fünf Wochen“, betont der Amtsleiter.

Gut in Schuss

Ebenfalls in den Sommer fallen der Großteil der Instandsetzungen und Umbaumaßnahmen. Dazu zählen nicht nur die Überprüfungen und eventuelle Sanierungen von Sanitäreinrichtungen, Brandschutz und Fluchtwegen, sondern auch Malarbeiten in den Schulräumlichkeiten und die Kontrolle aller Turngeräte. „Reparaturen und Neueinrichtungen erledigen wir mithilfe unserer Systempartnerin, der Innsbrucker Immobiliengesellschaft“, beschreibt Leithmayer die gute Zusammenarbeit. Auch die Innsbrucker Kommunalbetriebe (IKB) AG ist eine verlässliche Partnerin.

Ganztägige Versorgung

Die Einrichtungs- und Investitionsmaßnahmen sowie die Koordination des nicht pädagogischen Personals und die Überwachung der Schulobjekte beschäftigen das Amt nicht nur in den Sommermonaten. Vielmehr halten diese Themenbereiche sowie die Infrastrukturausstattungen, Budgetorganisation und Schulveranstaltungen ganzjährig Aufgaben für das Team vom Referat Schulverwaltung bereit. Das zweite Referat – Nachmittagsbetreuung – organisiert Innsbrucks Tagesheimschulen. „Von den 34 Pflichtschulen werden 30 als Tagesheimschulen geführt“, erläutert Leithmayer. 2.100 SchülerInnen werden derzeit in der schulischen Tagesbetreuung betreut. Die FreizeitpädagogInnen stellt die Stadt Innsbruck als Schulerhalterin. „Abgesehen davon sind wir
für die Hardware zuständig“, bringt es der Amtsleiter auf den Punkt und geht ins Detail: „Die Stadt Innsbruck ist als Schulerhalterin verantwortlich für die Gebäude und die Einrichtung, aber nicht für das pädagogische Personal. Das Land Tirol wiederum ist für die Software zuständig, also für die Schulleiterinnen und -leiter sowie die Pädagoginnen und Pädagogen.“ Das städtische Schulamt ist laufend im täglichen Kontakt mit den SchulleiterInnen, die das Bindeglied zu Eltern und LehrerInnen sind. SAKU

Amt für Schule und Bildung

Leitung: Werner Leithmayer
Maria-Theresien-Straße 18
Tel.: +43 512 5360 4205
E-Mail: post.schule.bildung@innsbruck.gv.at

Zahlen und Fakten

  • Von 77 MitarbeiterInnen arbeiten 71 außerhalb des Rathauses.
  • Gesamtbudget: 15 Millionen Euro
  • Rund 6.400 SchülerInnen werden in 34 Pflichtschulen betreut.
  • Knapp 200.000 Essen gibt das städtische Personal in Tagesheimschulen an 2.100 SchülerInnen aus.