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Stetiger Ausbau der Kinderbetreuung

Viele BürgerInnen nutzten das direkte Gespräch mit den politischen Verantwortlichen und Stadtbediensteten an den Stadtteiltagen unter anderem auch, um sich über Möglichkeiten der Kinderbetreuung und über Bildungseinrichtungen in ihrem Umkreis zu informieren.

Nach den 19 Stadtteiltagen seit Herbst 2016 zieht Stadtrat Ernst Pechlaner sein persönliches Resümee der Stadtteiltage, besonders aus der Sicht als Ressortverantwortlicher für Kinderbetreuung, Bildung und Soziales: „Diese Aktion war aus meiner Sicht großartig. Es besteht dabei die gute Möglichkeit, individuelle konkrete Anliegen auf Augenhöhe zu besprechen. Bei anderen Formaten, wie zum Beispiel Podiumsdiskussionen, kommen die einzelnen Bürgerinnen und Bürger und ihre persönlichen
Meinungen oft zu kurz.“ Aktuell wird das Angebot an neuen Kinderbildungs- und -betreuungseinrichtungen je nach Nachfrage laufend erweitert. Dafür stieß Pechlaner während der Stadtteiltage durchwegs auf Lob: „Ganz gleich in welchem Stadtteil, die Bürgerinnen und Bürger sind zufrieden mit der Qualität unseres Angebots.“ Besonders dort, wo neue Siedlungsräume entstehen, werden in Absprache mit dem Amt für Stadtplanung und Stadtentwicklung entsprechende Betreuungsangebote für Kinder weiter ausgebaut.

Ausbau der Betreuung für die Kleinsten

Augenscheinlich ist laut Pechlaner der Bedarf an Betreuungsplätzen für Unterdreijährige: „Hier möchten wir Eltern besonders bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie unterstützen und Innsbruck noch familienfreundlicher gestalten.“ Seit Herbst 2016 führen die Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) im Auftrag der Stadt Innsbruck die Kinderkrippe Schneeburggasse sowie die Kinderkrippe ATPünktchen (Heiliggeiststraße 16). Beide bieten Betreuung für Kinder ab 18 Monaten an. Im Frühling 2017 eröffnete in Zusammenarbeit mit MED-EL eine neue Kinderkrippe für Kinder ab zwölf Monaten in der Ampfererstraße 18. Weitere Kinderkrippen sind ab Herbst 2017 unter anderem in Pradl geplant. Informationen zu den Kinderkrippen der ISD sind bei Barbara Kolozs (b.kolozs@isd.or.at, Tel. +43 664 800937301) erhältlich. Ab Juni 2017 können sich interessierte Eltern für das Jahr 2018 per E-Mail (kinderzentrum@isd.or.at oder b.kolozs@isd.or.at) vormerken. Genauere Informationen sind ab Juni 2017 auf www.isd.or.at
(Kinderzentren, Kinderkrippen) zu finden. Auch für Kinder ab drei Jahren wurde und wird das Angebot deutlich erweitert: Im September eröffnet der neue Kindergarten Siegmair in der Lönsstraße 25 mit voraussichtlich drei Gruppen. Im Westen der Stadt wird im Kindergarten Kranebitten (Anna-Dengel-Straße 5) eine zusätzliche Kleingruppe (zwölf Kinder) eröffnet sowie im Kindergarten Peergründe (Peerhofstraße 3) eine weitere Gruppe.

„Die Stadtteiltage sind eine gute Möglichkeit für die Bevölkerung, sich direkt an den gewünschten Ansprechpartner zu wenden. Für Rückmeldungen bin ich jederzeit dankbar – sie sind eine Bestätigung, können aber auch ein Auftrag sein, weiterzumachen.“

Stadtrat Ernst Pechlaner

Stadtrat Ernst Pechlaner

Bildung: Entwicklung, Ausbau und Sanierung

Einige BesucherInnen der Stadtteiltage erkundigten sich nach Aus- und Fortbildungsmöglichkeiten und überzeugten sich vom breiten Angebot der zehn städtischen Neuen Mittelschulen oder auch von der Lehre mit Matura: „Im Zuge der Stadtteiltage konnte die enorme Vielfalt der Innsbrucker Bildungseinrichtungen dargestellt werden“, so Pechlaner. Aktuell nimmt die Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) nach einem Masterplan mehrere Sanierungen in ihren Einrichtungen vor. Erfolgt sind bereits die Generalsanierungen der Volksschulen Angergasse, Reichenau und Pradl. „Die Stadt Innsbruck als Schulerhalter sorgt damit für eine zeitgemäße und nachhaltige bauliche Gestaltung der Bildungseinrichtungen, die eine optimale Grundlage für das Lernen und Leben bietet“, betont Pechlaner.

Zufriedenheit mit städtischen Wohnheimen

Bei den Stadtteiltagen konnte sich Stadtrat Ernst Pechlaner auch von einer hohen Zufriedenheit der Innsbrucker BürgerInnen mit der Betreuung im Alter in den städtischen Senioren-Wohnheimen überzeugen: „Unsere Sozialeinrichtungen verfügen im
österreichweiten Vergleich über ein qualitativ hochwertiges Angebot. Die Menschen fühlen sich dort wohl und aufgehoben. Nicht zuletzt liegt dies an unserem Personal, dem an dieser Stelle ebenfalls ein großer Dank für seine Arbeit und seinen unermüdlichen
Einsatz gebührt.“ AS