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Bewerbungen für „Marianne-Barcal-Preis 2017“ möglich

Einreichfrist bis Freitag, 15. Dezember 2017

Seit 2016 wird der Marianne-Barcal-Preis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der Geschichte des 20. und 21. Jahrhunderts auf dem Gebiet der Geschichtswissenschaften und benachbarten Disziplinen vergeben. Verliehen wird die mit jährlich 5.000 Euro dotierte Auszeichnung vorzugsweise an Projekte mit Regional- und/oder Genderbezug. Einreichungen sind noch bis Freitag, 15. Dezember 2017, ausschließlich an barcal-preis@uibk.ac.at möglich.

„Der Marianne-Barcal-Preis ist nicht nur eine großartige Auszeichnung für engagierte Persönlichkeiten aus dem Bereich der Wissenschaft, die am Beginn ihrer Karriere stehen. Er beinhaltet auch einen Blick in die Vergangenheit und würdigt Marianne Barcal als engagierte Gemeinderätin“, fasst Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer die doppelte Bedeutung der Auszeichnung zusammen.

Vorgaben an die Einreichung

Da der Preis insbesondere den wissenschaftlichen Nachwuchs fördern soll, werden ausschließlich Abschlussarbeiten (Diplomarbeiten, Masterarbeiten, Dissertationen, Habilitationen) der Leopold-Franzens- Universität Innsbruck zugelassen.

BewerberInnen müssen folgende Unterlagen zur Verfügung stellen:

  • Abschlussarbeit samt Gutachten bzw. ausführlicher Stellungnahme der Betreuerin bzw. des Betreuers
  • Lebenslauf mit Beschreibung der wissenschaftlichen Tätigkeiten/Forschungen (inkl. Publikationsliste)
  • Vorlegung sonstiger Unterlagen auf Anfrage des Preiskomitees

Im Rahmen der Publikationsreihen des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck (Veröffentlichungen aus dem Innsbrucker Stadtarchiv bzw. Zeit- Raum-Innsbruck) kann die mit dem Preis ausgezeichnete Arbeit in Absprache mit der Autorin bzw. dem Autor, zur Gänze, in Auszügen oder in überarbeiteter Form ohne Entgeltanspruch publiziert werden.

Die Jury

Über die Vergabe entscheiden VertreterInnen der Stadt Innsbruck und der Leopold-Franzens-Universität. Konkret umfasst die Jury heuer Mag.a Birgit Neu (Leiterin der Magistratsabteilung V – Gesellschaft, Kultur, Gesundheit und Sport) als Vorsitzende/n, DDr. Lukas Morscher (Leiter des Stadtarchivs/Stadtmuseums Innsbruck), sowie Univ.-Prof. Mag. Dr. Dirk Rupnow (Leiter des Instituts für Zeitgeschichte) und Ao. Univ.-Prof. Mag.a Dr.in Julia Hörmann-Thurn und Taxis, MAS (Leiterin des Instituts für Geschichtswissenschaften und Europäische Ethnologie).

Über die Zuerkennung des Preises werden die PreisträgerInnen vom Komitee schriftlich informiert. Die Auszeichnung wird spätestens im April des Folgejahres verliehen. Auf Beschluss der Jury kann die Auszeichnung auch aufgeteilt werden, beispielsweise in einen Haupt- und Förderpreis.

Die Stifterin hinter dem Preis

Die verstorbene Marianne Elisabeth Barcal hat der Stadt Innsbruck, zweckgewidmet für das Stadtarchiv/Stadtmuseum, ihr gesamtes Vermögen vermacht. Da die Erblasserin eine begeisterte Studentin auf den Gebieten der Zeitgeschichte und Politikwissenschaften war, stiftete die Stadt Innsbruck mit diesem Geldbetrag einen Preis. Die Zusammensetzung der Jury aus VertreterInnen der Stadt Innsbruck und der Leopold-Franzens-Universität Innsbruck soll einerseits ein ehrendes Andenken an Barcal gewährleisten, andererseits die Verbindung von Universität und Stadt vertiefen. (AA)