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Bei dem neu gepflanzten Ginkgo-Baum im Rapoldipark (v.l.): Zwei Mitarbeiter des Grünanlagenamtes, ISA-Präsident Joseph Klaffenböck, ISA-Schatzmeister Johannes Gold, Projektleiter Stefan Engele, Stadtrat Gerhard Fritz und Amtsleiter Thomas Klingler
Bei dem neu gepflanzten Ginkgo-Baum im Rapoldipark (v.l.): Zwei Mitarbeiter des Grünanlagenamtes, ISA-Präsident Joseph Klaffenböck, ISA-Schatzmeister Johannes Gold, Projektleiter Stefan Engele, Stadtrat Gerhard Fritz und Amtsleiter Thomas Klingler

Ginkgo-Pflanzung zum Tag des Baumes

Der Tag des Baumes wurde 1951 von der FAO (Food and Agriculture Organisation) der Vereinten Nationen beschlossen und wird seither am 25. April begangen. Zur Feier dieses Tages wurde heuer im Rapoldipark ein Ginkgo-Baum gepflanzt. „Innsbruck wird zu Recht als ‚Die grüne Stadt am Inn‘ bezeichnet“, bestätigte Stadtrat Mag. Gerhard Fritz: „Das Amt für Grünanlagen betreut über 133 Hektar Grünflächen mit rund 25.000 Bäumen. Ich bedanke mich bei den Verantwortlichen der ISA für ihre Initiative, dass wir auch am diesem Tag einen Baum pflanzen können.“ 

Die guten Taten der Bäume

Die ISA (International Society of Arboriculture), vertreten durch Ing. Joseph Klaffenböck (ISA-Präsident, Chapter Austria) und Ing. Johannes Gold (ISA-Schatzmeister, Chapter Austria), traten an das städtische Grünanlagenamt heran, mit dem Wunsch in der Tiroler Landeshauptstadt einen Baum pflanzen zu wollen: „Gemäß unserem Beschluss aus dem Jahr 2007 pflanzen wir abwechselnd in allen Landeshauptstädten einen Baum. Die guten Taten und Einflüsse von Bäumen auf die Lebensbedingungen des Menschen in Siedlungsbereichen anzuführen wäre müßig, doch geht es vorrangig um Bewusstseinsbildung“, erläuterten die Verantwortlichen der ISA. 

 

ISA-Präsident Joseph Klaffenböck beim Anbringen der Gedenktafel zum "Tag des Baumes 2017"
ISA-Präsident Joseph Klaffenböck beim Anbringen der Gedenktafel zum "Tag des Baumes 2017"

Baum des Jahrtausends: Ginkgo

Der Ginkgo-Baum wurde vom Kuratorium „Baum des Jahres“ zum „Baum des Jahrtausends“ gewählt, als Mahnmal für den Frieden und den Umweltschutz. „Im Rapoldipark haben wir einen attraktiven Standort gefunden, wo der neue Ginkgo in Nachbarschaft seiner Artgenossen gepflanzt wird“, erklärte der Leiter des Amtes für Grünanlagen, Ing. Thomas Klingler. Projektleiter Stefan Engele führte weiter aus: „Der Ginkgo ist ein guter Stadtbaum, da er Luftschadstoffe, Streusalz und unterschiedliche pH-Werte des Bodens toleriert, sowie unempfindlich gegenüber Insekten und Schädlingen ist. Er gilt in Europa frei von Krankheiten und daher als einer der resistentesten Baumarten.“
Der Ginkgo kann durchschnittlich bis 40 Meter hoch werden und bildet eine lockere, kegelförmige Krone aus. Ausgewachsen stellt diese Art eine stattliche Erscheinung dar, die imposante gold-gelbe Herbstfärbung ist sehr charakteristisch.

18.000 Mitglieder in 40 Chaptern

Die ISA ist seit über 70 Jahren als wissenschaftliche und pädagogische Organisation tätig. Sie dient als dynamische Plattform, über die ArboristInnen und WissenschaftlerInnen aus aller Welt ihre Erfahrungen und ihr Wissen austauschen können. Derzeit umfasst die ISA Organisation weltweit mehr als 18.000 Mitglieder, die in mehr als 40 Chapter aufgegliedert sind. Das österreichische Chapter wurde 2001 als 39. gegründet, nachdem es zur Abspaltung von Deutschland gekommen ist. 
Der Vorstand der ISA fasste 2007 den Beschluss, im darauffolgenden Jahr mit dem Pflanzen eines Baumes in der Bundeshauptstadt zu beginnen. Von dort aus wird man in den Landeshauptstädten den Gedanken und die Tat vorantreiben.
Weitere Informationen finden Sie unter www.isa-austria.atVL