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Bei der Besichtigung der neuen Bäume vor dem Haus der Musik Innsbruck: Referent Christian Müller (Abteilung Tiefbau-Planung), Architekt Erich Strolz, Amtsvorstand Thomas Klingler (Grünanlagen), StRin Uschi Schwarzl, Ricardo Leuschel (Grünanlagen) sowie Martin Felber und Mehrudil Basanovic (beide PORR Bau GmbH) (v. l.).
Bei der Besichtigung der neuen Bäume vor dem Haus der Musik Innsbruck: Referent Christian Müller (Abteilung Tiefbau-Planung), Architekt Erich Strolz, Amtsvorstand Thomas Klingler (Grünanlagen), StRin Uschi Schwarzl, Ricardo Leuschel (Grünanlagen) sowie Martin Felber und Mehrudil Basanovic (beide PORR Bau GmbH) (v. l.).

Baumpflanzungen vor Haus der Musik Innsbruck abgeschlossen

Vorplatzgestaltung mit neuem System: Neun Bäume ergänzen derzeitigen Baumbestand

Der Vorplatz des neuen kulturellen Zentrums der Stadt Innsbruck – dem Haus der Musik Innsbruck - wird auch weiterhin maßgeblich vom Leopoldsbrunnen und den drei bestehenden Naturdenkmälern – einer Blutbuche, einer Säuleneiche und einer Schwarzkiefer – geprägt sein. Dieser Baumbestand wurde durch Neupflanzungen ergänzt, an der Seite des Rennwegs mit zwei groß wachsenden Gleditschien und an der Seite der Universitätsstraße mit sieben weiteren Bäumen (Gleditschien und Ahornbäume). Die Baumarten und die Standorte der Bäume wurden vom städtischen Amt für Grünanlagen mit dem Architekten DI Erich Strolz abgestimmt. Die Kosten für die neun Bäume inklusive Pflanzarbeit und Verankerung belaufen sich auf rund 12.500 Euro. „Das Haus der Musik Innsbruck eröffnet nicht nur den Kunstschaffenden Raum zur Entfaltung. Das neue Kulturquartier soll mit seinem umgestalteten Vorplatz und der neuen Baumpflanzung auch einen wichtigen neuen Aufenthaltsraum für die Menschen in unserer Stadt darstellen“, betont Umwelt- und Kulturstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl.

Neues System zur Baumpflanzung

Die Baumstandorte wurden im Bereich des zukünftigen Gastgartens vor dem Haus der Musik Innsbruck erstmalig in Innsbruck nach dem sogenannten „Stockholm System“ ausgeführt. „Durch dieses ist ein erweiterter und dauerhaft strukturstabiler Wurzelraum für die Bäume gesichert, da die Bäume aus ihrem eigentlichen Baumstandort (Schachtring mit 200 cm Durchmesser und 50 cm Höhe) in diesen Skeletterdebereich hinaus Wurzeln bilden können“, erklärt Ing. Thomas Klingler, Amtsvorstand Grünanlagen.

Maximale Flächenausnutzung
Dieser Unterbau ermöglicht auch die Überbauung des Wurzelraumes ohne dass es zu einer Bodenverdichtung kommt, welche für die Baumentwicklung schlecht wäre. Damit ist auch eine maximale Flächenausnutzung für den in diesem Bereich vorgesehenen Gastgarten möglich. MF