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Beim Bergwaldfest 2017 auf der Hungerburg wurde viel geboten, wovon sich Landesforstdirektor Josef Fuchs, Bundesminister Andrä Rupprechter, Ministerin Dominique Gantenbein aus Liechtenstein, LH-Stv. Josef Geisler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz X. Gruber (v.l.) überzeugten.
Beim Bergwaldfest 2017 auf der Hungerburg wurde viel geboten, wovon sich Landesforstdirektor Josef Fuchs, Bundesminister Andrä Rupprechter, Ministerin Dominique Gantenbein aus Liechtenstein, LH-Stv. Josef Geisler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Stadtrat Franz X. Gruber (v.l.) überzeugten.

Bergwaldfest auf der Innsbrucker Hungerburg

Abenteuer und Spaß rund um Innsbrucks Wald; freier Eintritt

Sie sind VolksschülerInnen aus Steeg, Bach, Zirl und Innsbruck/Hötting und haben eines gemeinsam: Sie wissen jede Menge über den Wald, seine vielfältigen Funktionen, aber auch über Sagen, Mythen und die verschiedensten Waldbewohner. Für dieses umfassende Waldwissen und ihr Engagement für den Wald wurden fünf Klassen der Volksschulen Steeg und Bach (Bezirk Reutte), Zirl (IL) und Innsbruck/Hötting von Bundesminister Andrä Rupprechter als besonders schlaue „Waldfüchse“ ausgezeichnet. Den Rahmen dafür bot das Bergwaldfest auf der Innsbrucker Hungerburg. 
„Unser Wald schützt uns vor Naturgefahren, liefert uns Holz zum Bauen und Heizen, bietet uns Erholung und ist Lebensraum für zahlreiche Tiere und Pflanzen. Der Wald muss aber auch gepflegt, bewirtschaftet und verjüngt werden. Schlaue Waldfüchse wissen das“, gratuliert Minister Rupprechter den ausgezeichneten VolksschülerInnen beim Bergwaldfest. Der Klimawandel stellt den Wald und dessen Bewirtschaftung vor große Herausforderungen. Der Wald ist einerseits selbst stark betroffen, andererseits ist er auch Teil der Lösung, mit seiner Fähigkeit, Kohlenstoff zu binden und so das Klima zu schonen. Mit der Initiative des BMLFUW „Holz verwenden ist gut für das Klima. Machen Sie Ihren Wald klimafit!“ soll mehr Bewusstsein für nachhaltige Waldbewirtschaftung und den verstärkten Einsatz des Rohstoffes Holz erreicht werden. „Kinder sind die besten Klimaschützer, immerhin geht es um ihre Zukunft“, so Rupprechter.

Kinder werden zu ExpertInnen

Während beim Waldgipfel Schutz.Wald.Klima im Landhaus in Innsbruck Fachleute und Politik aus ganz Österreich sowie aus Bayern, Liechtenstein, Südtirol und der Schweiz über neue Wege im Umgang mit Naturgefahren und die Rolle des Waldes diskutieren, erfahren VolksschülerInnen beim Bergwaldfest des Landes Tirol und der Stadt Innsbruck mehr über die Bedeutung und die Funktionen des Waldes sowie die Arbeit im Wald. „Wir wollen den Kindern mit Erlebnisstationen und tollen Geschichten vermitteln, wie wichtig der Wald für unser Land, für unsere Stadt ist“, freuen sich LHStv Josef Geisler und Bgmin Christine Oppitz-Plörer über das große Interesse am Bergwaldfest. Über 1.000 VolksschülerInnen aus allen Teilen des Landes verlegen am Montag- und Dienstagvormittag ihren Unterricht in den Wald. Am Nachmittag steht das Bergwaldfest allen interessierten BesucherInnen offen.

Lernen durch Erleben

Selber eine Holzscheibe absägen und damit etwas basteln, sich auf Spurensuche begeben und die Fährte von Tieren lesen, selber junge Bäume pflanzen oder einem Pferd bei der Holzarbeit zusehen, kann man beim Bergwaldfest ebenso wie Experimente zu Naturgefahren durchführen, dem Schutzwaldmärchen lauschen oder sich als Baum oder Waldbewohner schminken. Das Bergwaldfest am Waldspielplatz Taubental oberhalb der Einserstütze auf der Hungerburg ist heute, Montag, und morgen, Dienstag, von 13.30 Uhr bis 16 Uhr frei zugänglich. Jeweils um 17 Uhr findet ein Bluatschink-Konzert statt.