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Ein Großteil der Straßenbeleuchtung, wie beispielsweise bei der Sillmündung, funktioniert bereits mit LED-Licht.
Ein Großteil der Straßenbeleuchtung, wie beispielsweise bei der Sillmündung, funktioniert bereits mit LED-Licht.

Bessere Sichtbarkeit für mehr Sicherheit

Durch die Umstellung der öffentlichen Beleuchtung auf LED-Licht verbessert die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG in der Landeshauptstadt die Straßenbeleuchtung. Nachts sind die Menschen in Innsbruck dadurch sicherer unterwegs.

Licht und Helligkeit tragen zur Erhöhung des subjektiven Sicherheitsgefühls der Bevölkerung bei. Die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) hat bereits 56 Prozent der öffentlichen Straßenbeleuchtung auf LED-Leuchten umgerüstet. Bis 2020 sind alle Leuchtmittel in Innsbruck auf „light-emittingdiodes“ (LED), zu Deutsch lichtemittierende Dioden, umgestellt. Damit werden nicht nur ein energiesparender Effekt und Kostenersparnis erzielt, es entstehen auch bessere Lichtverhältnisse. „Licht wird von vielen mit Wohlfühlen gleichgesetzt, aber auch mit dem Begriff Sicherheit verbunden. Unsere Landeshauptstadt zeichnet sich durch einen hohen Lebensstandard aus; mit der LEDUmstellung wird sie auch in der Nacht noch lebenswerter“, betont Vizebürgermeisterin
Mag.a Sonja Pitscheider im Hinblick auf den Mehrwert.

Schutz für VerkehrsteilnehmerInnen

Die derzeit 5.700 LED-Lichtpunkte sind zudem wohngerecht installiert. Damit sind AnrainerInnen weniger gestört und Lichtemissionen werden vermieden. Licht wird gleichmäßiger verteilt und Dunkelbereiche auf Straßen werden minimiert. Nicht nur das Sicherheitsgefühl profitiert von LED, auch VerkehrsteilnehmerInnen, wie RadfahrerInnen und FußgängerInnen, sind durch die bessere Sichtbarkeit in der Nacht sicherer unterwegs.

Lichtkonzepte entstehen

Bei weniger frequentierten Bereichen kommt zum Teil ein dynamisches Lichtsystem zum Einsatz. Bei Bewegung erstrahlen die Straßenlampen heller. Heuer tauschen die IKB die Leuchten der Straßenzüge ab der Höttinger Gasse westwärts bis zur Peerhof- und Lohbachsiedlung aus. Standorte, bei denen InnsbruckerInnen das Gefühl haben, sie seien zu dunkel, können unter anderem bei www.buergermeldungen.com/Innsbruck gemeldet werden. Diese überprüfen dann die städtischen MitarbeiterInnen sowie die IKB und rüsten im Anlassfall nach. So wird aktuell zum Beispiel für die Bogenmeile im Auftrag der Stadt Innsbruck ein neues Lichtkonzept von der IKB ausgearbeitet.

„Innsbruck hat eine sehr hohe Lebensqualität. amit sich alle Bürgerinnen und Bürger in der Nacht noch wohler und sicherer fühlen können, investieren wir in eine effiziente Beleuchtung der Straßen.“

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider

Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider

Stromverbrauch sinkt

Neben der Stärkung des Sicherheitsgefühls hat der Austausch der bisherigen Straßenbeleuchtung weitere Vorteile. Durch moderne IT-Systeme überwacht die IKB die Funktionen der Beleuchtung. Sie koordiniert zudem die stetige Instandhaltung und erstellt die Leitungsdokumentation. Der Stromverbrauch wurde seit Beginn der Umstellung bereits um knappe 20 Prozent verringert, bis 2020 kann er nochmals um 25 Prozent gesenkt werden. Die entspricht einem Stromverbrauch von mehr als 400 Innsbrucker Haushalten.

Öffentliche Gebäude umrüsten

Parallel zur Umrüstung der Lampen auf den Straßen tauscht die IKB auch die Beleuchtung in öffentlichen Gebäuden aus. Ein Teil des Budgets in Höhe von 5,2 Millionen Euro wird für Innenbeleuchtung verwendet. Stadteigene Objekte, beispielsweise das Rathaus, werden ebenso umgestellt wie angemietete Gebäude der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG). Damit bekommen in naher Zukunft auch Kindergärten, Horte, Schulen sowie Feuerwachen und Vereinsheime LED-Licht in ihren Räumen. SAKU