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Auch in den Ferien werden die Kinder der Landeshauptstadt gut betreut. Stadtrat Pechlaner spielte im Kaysergarten gleich mit.
Auch in den Ferien werden die Kinder der Landeshauptstadt gut betreut. Stadtrat Pechlaner spielte im Kaysergarten gleich mit.

Betreuung auf höchstem Niveau für die Kleinsten

Die Verbesserung der Betreuungsqualität der jüngsten EinwohnerInnen steht bei der Stadt Innsbruck ganz oben auf den Agenden. Kinderkrippen und -gärten werden kontinuierlich ausgebaut. Mehr als 2.000 Kinder werden aktuell in städtischen Einrichtungen betreut.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist für viele Eltern ein wichtiges Thema. Für ihre Unterstützung baut die Stadt Innsbruck das Angebot städtischer Kinderbetreuung bereits ab dem Kleinkindalter immer weiter aus. Im aktuellen Betreuungsjahr finden alle
2.030 angemeldeten Kinder einen Platz in einem der 29 städtischen Kindergärten. „Im Herbst haben fünf neue Kindergarten-Gruppen aufgesperrt. Der Bedarf an Betreuungsplätzen wächst, deshalb planen wir bereits die Zukunft“, betont der zuständige Stadtrat Ernst Pechlaner.

„Unsere Pädagoginnen und Pädagogen leisten hervorragende Arbeit – dies zeigt sich beispielsweise oft in persönlichen Gesprächen mit Eltern. Sie sind mit der Qualität unseres Angebots zufrieden. Für uns ist es selbstverständlich, eine solche für unseren Nachwuchs anzubieten.“

Stadtrat Ernst Pechlaner

Stadtrat Ernst Pechlaner

Fünf neue Gruppen

Im Kindergartenjahr 2017/18 gibt es neuerdings drei Räume für Kinder von drei bis sechs Jahren in der Siegmair-Schule (VS Pradl-Ost) und jeweils eine Gruppe in den 800 der angemeldeten Kinder nutzen auch das Angebot des Mittagstisches, das für 3,70 Euro pro Mahlzeit angeboten wird. An der sprachlichen Frühförderung nehmen 650 Kinder teil, in 150 Gruppen begleiten zehn SprachförderpädagogInnen die Kinder. In den 29 Kindergärten gibt es derzeit insgesamt fünf Integrationsgruppen.

Schwerpunkte in Krippen

Vor allem für Eltern von Unter-Dreijährigen spielt eine qualitativ hochwertige Betreuung eine immer größere Rolle. Die Standorte von Kinderkrippen werden daher kontinuierlich erweitert. Aktuell werden in vier städtischen Einrichtungen knapp 50 Kinder umsorgt. Die Kinderkrippen werden von den Innsbrucker Sozialen Diensten (ISD) betrieben. Sie sind angelehnt an die Grundsätze der Pädagogik von Emmi Pikler und Maria Montessori und arbeiten überwiegend mit Holzmaterialien und Gegenständen aus dem täglichen Leben. Schwerpunkte in Sprache, Bewegung und Sozialverhalten fördern die Entwicklung der Kinder zusätzlich.

Ausgedehnte Öffnungszeiten

Auch die Ausweitung der Betreuungszeiten sind Teil einer bundesweiten Ausbauoffensive, die von der Stadt Innsbruck mitgetragen wird. Eingruppige Kinderkrippen sind bis 16:30 Uhr, mehrgruppige bis 18:00 Uhr geöffnet. Bei den Kindergärten hat der Großteil von 07:00 bis 16:30 offen, drei städtische Einrichtungen sind bis 14:00 Uhr und weitere drei von 07:30 Uhr bis 18:00 Uhr für die Kinder da. Das städtische Betreuungsangebot wird noch durch zehn Schülerhorte ergänzt. Dort werden von 11:00 bis 08:00 Uhr rund 550 Kinder betreut, 380 davon essen für 3,70 Euro pro Mahlzeit auch zu Mittag. Detaillierte Informationen zu den einzelnen Angeboten bieten Stadt Innsbruck bzw. ISD online unter www.innsbruck.gv.at (Bildung|Kultur > Kindergärten bzw. > Nachmittagsbetreuung > Schülerhorte) und www.isd.or.ar (Kinderzentren > Kinderkrippen). SAKU