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Startschuss für die Entwicklung einer neuen Bildungsstrategie: Abteilungsleiterin Birgit Neu, GRin Renate Krammer-Stark, Gastredner Peter Härtel, Stadtrat Ernst Pechlaner (Bildung und Soziales), Elisabeth Lukasser-Vogl (Cemit) und Werner Leithmayer (Amtsvorstand Schule und Bildung).
Startschuss für die Entwicklung einer neuen Bildungsstrategie: Abteilungsleiterin Birgit Neu, GRin Renate Krammer-Stark, Gastredner Peter Härtel, Stadtrat Ernst Pechlaner (Bildung und Soziales), Elisabeth Lukasser-Vogl (Cemit) und Werner Leithmayer (Amtsvorstand Schule und Bildung).

Neue Strategien für Bildung

Kick-off-Veranstaltung in Innsbruck im Oktober

Die Stadt Innsbruck entwickelt in den kommenden Monaten in einem offenen und gemeinschaftlichen Prozess eine „Bildungsstrategie für die Landeshauptstadt“.

Ziel ist es, zusammen mit ausgewiesenen ExpertInnen und Fachleuten aus den vielfältigen Bereichen, die mit Bildung in Innsbruck beschäftigt sind, einen Rahmen zu setzen, um den Bildungsstandort Innsbruck zu festigen und weiter zu entwickeln. Vier Arbeitsgruppen erarbeiten in den nächsten sechs Monaten gemeinsam eine Bildungsstrategie, die konkrete Maßnahmen mit Handlungsanleitungen beinhalten wird. Im Fokus stehen bessere Vernetzungen der Bildungsträger, mögliche Synergien und Verbesserungen in der Infrastruktur.

„Wir werden unter anderem die Übergänge in die verschiedenen Lebensphasen – vom Kindergarten in die Volksschule, von der Primar- in die Sekundarstufe oder in die lebenslange Erwachsenenbildung – eingehend betrachten, prüfen und verbessern“, gibt der ressortzuständige Stadtrat Ernst Pechlaner (Bildung und Soziales) einen Ausblick. „Wir möchten uns für die Herausforderungen im Bereich Bildung wie neue Berufswelten, die fortschreitende Digitalisierung und den Fachkräftemangel bestmöglich rüsten.“

Bildungs- und Lebensraum Innsbruck
Die politische Grundlage für die Bildungsstrategie bildet das Arbeitsübereinkommen der Stadt Innsbruck und die darin definierten Handlungsfelder im Bildungsbereich wie beispielsweise die Aus- und Fortbildung von PädagogInnen, der Ausbau von Ganztagesangeboten, engere Zusammenarbeit mit Universitäten und Hochschulen oder die Zusammenführung von Bildungsstandorten. Der Prozess wird vom Innsbrucker Unternehmen Cemit (Center of Excellence in Medicine and IT) begleitet.

Als Gastredner bei der Kick-Off-Veranstaltung der Steuerungsgruppe im Oktober referierte Dr. Peter Härtel (Steirische Volkswirtschaftliche Gesellschaft) zum Thema „Bildung findet Stadt: Stadt als Bildungs- und Lebensraum“. Er hat u.a. die Stadt Graz bei ihrer „Bildungsstrategie 2013-2020“ im Prozess beraten und begleitet.