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Bereichsleiter Caritas Jürgen Gschnell, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber, Amtsleiter Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen) und Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler antworteten den BürgerInnen im ISD-Stadtteilzentrum Wilten auf ihre Fragen (v. l.).
Bereichsleiter Caritas Jürgen Gschnell, Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber, Amtsleiter Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen) und Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler antworteten den BürgerInnen im ISD-Stadtteilzentrum Wilten auf ihre Fragen (v. l.).

Mentlvilla: Dialog und Lösungsansätze

Rund 170 BürgerInnen informierten sich über die Problematik in der Mentlgasse

Für die Stadt Innsbruck ist der konstruktive Austausch mit BürgerInnen und das Finden gemeinsamer Lösungsansätze ein großes Anliegen: Um auf die Anregungen der knapp 170 interessierten InnsbruckerInnen zur Situation rund um die Caritas-Einrichtung Mentlvilla näher einzugehen, fand am Dienstagabend im Stadtteilzentrum Wilten eine BürgerInnen-Information statt. Als Gesprächspartner standen Bürgermeister Georg Willi, Vizebürgermeister Franz X. Gruber, Amtsvorstand Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen), Bereichsleiter Caritas der Diözese Innsbruck Jürgen Gschnell sowie Stadtpolizeikommandant Oberst Martin Kirchler, MA bereit. „Das Wohl der Anwohnerinnen und Anwohner steht im Mittelpunkt. Eine Milderung der Situation vor Ort ist zwingend notwendig. Wir gehen das jetzt an“, betonte Bürgermeister Willi. Nach einem Lokalaugenschein im vergangenen Oktober wurden in diesem Gebiet bereits erste Maßnahmen getroffen und umgesetzt.

Maßnahmen in der Umgebung
„Das Thema ist akut und die Situation vor Ort höchst problematisch und braucht Lösungen. Wir werden die aktive Sozialarbeit zukünftig noch verstärken und weitere Sicherheitsmaßnahmen umsetzen“, erklärte der für Sicherheit und Soziales ressortzuständige Vizebürgermeister Franz X. Gruber. Im Zuge der Informationsveranstaltung wurde den Anwesenden weitere Möglichkeiten erläutert. Neben der Ausweitung des Streifendienstes durch die Polizei soll durch eine vermehrte Unterstützung der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) das Sicherheitsgefühl der AnwohnerInnen verstärkt werden. „Eine maximale objektive und subjektive Sicherheit für Innsbruck sind meine zentralen Anliegen. Dazu gehört auch, verhaltensauffälliges Auftreten von Personen, insbesondere Personengruppen, möglichst zu vermeiden. Dementsprechend haben wir die Polizeipräsenz im Bereich Mentlgasse verstärkt und die Kontrollen erhöht. Polizeiarbeit alleine lindert derartige Probleme, löst sie aber nicht. Daher gibt es eine intensive Zusammenarbeit mit der Stadt Innsbruck“, betonte Stadtpolizeikommandant Kirchler.

Als Sofortmaßnahme nach dem Treffen im Oktober wurde eine naheliegende Telefonzelle entfernt. Zudem wurde der Einsatz der städtischen Straßenreinigung erhöht, um für mehr Sauberkeit zu sorgen.

Gemeinsame Präventionsarbeit
„Wir möchten allen Gesellschaftsgruppen in Innsbruck eine Perspektive bieten“, sagte Willi. Gruber ergänzte: „Unser gemeinsames Ziel bleibt weiterhin auch die Präventionsarbeit nachdrücklich zu verbessern.“ Im Hinblick auf mehr Prävention bzw. verstärkte Sozialarbeit in der beschriebenen Gegend ist die Stadt Innsbruck mit den Systempartnern bereits im Gespräch und die Vorbereitungsarbeiten für konkrete Projekte sind schon angelaufen.

Bei der BürgerInnen-Information standen den AnrainerInnen neben dem Podium auch VertreterInnen der Stadtverwaltung, des Stadtpolizeikommandos Innsbruck, der Caritas sowie der Innsbrucker Sozialen Dienste (ISD) für Gespräche zur Verfügung.

Die Verantwortlichen waren sich an dem Abend einig: „Es braucht ergänzend zum Angebot in der Mentlgasse weiteren niederschwelligen Raum für drogenkranke Menschen.“ MF