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Ziehen für die 1. Berufsinfomesse chancen:reich im Innsbrucker Rathaus an einem Strang (v.l.): Christoph Holz (Fachgruppe UBIT, Wirtschaftskammer Tirol), Elisabeth Reiter (Haus der Begegnung), Stadtrat Gerhard Fritz (Stadtentwicklung, Stadtplanung und Integration), Landesrätin Christine Baur (Soziales und Integration), Anton Kern (Geschäftsführer AMS Tirol), Stephanie Cox (Initiatorin chancen:reich Wien) und Nicola Köfler (Integrationsbeauftragte Stadt Innsbruck).
Ziehen für die 1. Berufsinfomesse chancen:reich im Innsbrucker Rathaus an einem Strang (v.l.): Christoph Holz (Fachgruppe UBIT, Wirtschaftskammer Tirol), Elisabeth Reiter (Haus der Begegnung), Stadtrat Gerhard Fritz (Stadtentwicklung, Stadtplanung und Integration), Landesrätin Christine Baur (Soziales und Integration), Anton Kern (Geschäftsführer AMS Tirol), Stephanie Cox (Initiatorin chancen:reich Wien) und Nicola Köfler (Integrationsbeauftragte Stadt Innsbruck).

chancen:reich: 1. Berufsinfomesse im Innsbrucker Rathaus

Rund 120 Asylberechtigte informierten sich am 11. Mai über Berufs- und Ausbildungsmöglichkeiten in Tirol

Bei der ersten Berufsinfomesse „chancen:reich Innsbruck“ kamen am 11. Mai von 13:00 Uhr bis 17:30 Uhr arbeitssuchende Asylberechtigte und UnternehmerInnen im Innsbrucker Rathaus zusammen. Ziel der Initiative chancen:reich, einer Kooperation von Stadt Innsbruck, Land Tirol, Arbeitsmarktservice Tirol (AMS), Wirtschaftskammer Tirol (WK) und Haus der Begegnung, war es, Menschen mit positivem Asylbescheid den österreichischen Arbeitsmarkt vorzustellen. Bei einem Pressegespräch informierten Stadtrat Mag. Gerhard Fritz (Stadtentwicklung, Stadtplanung und Integration), Landesrätin Dr.in Christine Baur (Soziales und Integration), Anton Kern (Geschäftsführer AMS Tirol), Dipl.-Inform. Christoph Holz (Fachgruppe UBIT, WK Tirol) und Mag.a Elisabeth Reiter (Haus der Begegnung) im Vorfeld über die Veranstaltung am Nachmittag.

Stadtrat Mag. Gerhard Fritz freute sich über das große Interesse seitens der Unternehmen und der Arbeitssuchenden wie auch die gute Zusammenarbeit bei der Organisation: „Alle an der chancen:reich beteiligten Akteure ziehen für diese Initiative gemeinsam an einem Strang. Wir haben erkannt: Die erste Berufsinfomesse chancen:reich Innsbruck bietet eine gute Möglichkeit, um miteinander in Kontakt zu kommen. Wir eröffnen den Asylberechtigten damit neue Chancen am Arbeitsmarkt.“

„Ich freue mich, dass die Idee für eine Berufsinformationsmesse für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte auch in Innsbruck aufgegriffen wurde. Und der Erfolg dieser Messe in Wien sowie das rege Interesse der Asylberechtigten gibt den Organisatorinnen und Organisatoren recht: Bereits jetzt sind alle Tickets für Asylberechtigte und subsidiär Schutzberechtigte ausgebucht,“ so Landesrätin Dr.in Christine Baur. 

„Diese Veranstaltung, die zu Recht den Namen chancen:reich führt, ist als vorbildlich zu bezeichnen. Hier wird eine Plattform geboten, auf der Begegnung stattfindet und Perspektiven geschaffen werden. Wo Unternehmen Kontakt zu zugewanderten Menschen aufbauen, die etwas anzubieten haben, sei es eine bereits mitgebrachte oder hier erworbene Qualifikation. Wo praktische Tipps zum Arbeitsleben, zu Bildung, Ausbildung und Beruf unmittelbar und aus erster Hand gegeben werden können. Wo Begegnung stattfindet, die für alle zu neuen Chancen führt,“ betonte Anton Kern die Wichtigkeit der Integration am Arbeitsmarkt. 

„Damit Menschen nach ihrer Flucht in Österreich wirklich ankommen können, muss die Integration am Arbeitsplatz gelingen. Auch hier leisten die Tiroler Unternehmerinnen und Unternehmer einen zentralen Beitrag für langfristigen Zusammenhalt unserer Gesellschaft,“ war auch Christoph Holz überzeugt. 

Hilfestellung bei der Arbeitssuche

Eingeladen waren Asylberechtigte bzw. subsidiär Schutzberechtigte „ab Sprachniveau A2“, also Menschen, die bereits gut Deutsch sprechen. Die TeilnehmerInnen erfuhren bei der Veranstaltung wesentliche Aspekte der Arbeitssuche in Österreich. Für die teilnehmenden zwölf Tiroler Unternehmen (siehe unten) entstand wiederum die Möglichkeit, direkten Kontakt zu den zugewanderten Fachkräften aufzubauen und sich über die rechtlichen Rahmenbedingungen bei der Einstellung von geflüchteten Menschen zu informieren. Weitere Informationen sind auf der Homepage www.chancenreich.org/innsbruck zu finden. 

Workshops und Berufsinfo-Roulette

Für die Einladung der TeilnehmerInnen zeichnete das AMS Tirol verantwortlich. Rund 120 InteressentInnen meldeten sich vorab über www.chancenreich.org/innsbruck zur Veranstaltung an. Heute, am 11. Mai registrierten sich die BesucherInnen im Erdgeschoß des Rathauses und erhielten einen Ausweis. Anschließend standen den Unternehmen und den Arbeitssuchenden der Plenarsaal sowie die Seminarräume im 06. Stock zur Verfügung. 
Beim so genannten Berufsinfo-Roulette im Plenarsaal wurden Arbeitssuchende und ArbeitgeberInnen direkt zusammen an einen Tisch gebracht. Die UnternehmerInnen stellten sich vor und informieren die Interessentinnen über Arbeitsmöglichkeiten. Der Workshop für UnternehmerInnen informierte zum Thema „Asylberechtigte in meinem Unternehmen“. Bei den Workshops „Praktische Tipps rund ums Arbeitsleben“ und „Bildung, Ausbildung und Lehre“ erhielten die Arbeitssuchenden Antworten auf Fragen wie „Was ist eine Lehrausbildung?“ sowie aus dem beruflichen Alltag wie „Wie melde ich Krankenstand, Urlaub etc. an?“. Ein Fotograf gab vor Ort Tipps zur Erstellung von Bewerbungsfotos bzw. erstellte für die Arbeitssuchenden Fotos zum Mitnehmen. 

Für Unternehmen und Arbeitssuchende

Zwölf Tiroler Unternehmen nahmen an der Veranstaltung chancen:reich Innsbruck teil:
D. Swarovski KG, Dinkhauser Kartonagen GmbH & Co KG, EGGER – Mehr aus Holz, GE Jenbacher GmbH & Co OG, Hotel Edelweiss & Gurgl, Hussl Sitzmöbel GmbH & Co KG, Ikea Möbelvertrieb OHG, Landhotel Stern, MED-EL GmbH, ÖBB Infrastruktur AG, Spar AG/Zentrale Wörgl, Springinsfeld GmbH. AS

Kontakt

Mag.a Nicola Köfler (Integrationsbeauftragte der Stadt Innsbruck, Amt für Stadtplanung, Stadtentwicklung und Integration)
Tel.: +43 512 5360 5190
E-Mail: post.stadtplanung@innsbruck.gv.at