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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer stieß mit Martha und Karl Oberhofer und Tochter Claudia Holzer (r.) auf die Eiserne Hochzeit an.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer stieß mit Martha und Karl Oberhofer und Tochter Claudia Holzer (r.) auf die Eiserne Hochzeit an.

Glückliche 65 Jahre zu zweit

Ehepaar Oberhofer feierte sein Eisernes Hochzeitsjubiläum.

Reisen steht im Leben von Martha und Karl Oberhofer weit oben – nicht nur in ferne Länder und andere Städte, es steht auch für ihre gemeinsame Lebensreise. Letztere dauert immerhin schon 65 Jahre an. Zum Eisernen Hochzeitsjubiläum besuchte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer das Ehepaar in der eigenen Wohnung im Olympischen Dorf und gratulierte mit einem Blumenstrauß und einer Flasche Wein.

Wiedersehen macht Freude

Das Ehepaar Oberhofer war sichtlich erfreut über das Wiedersehen. Schnell suchten sie ein Erinnerungsfoto an die städtische Feier zu den Goldenen und Diamantenen Hochzeitsjubiläen aus dem Jahr 2012 mit der Innsbrucker Stadtchefin heraus. „Ich freue mich für Sie beide, dass es Ihnen so gut geht. Bei guter Gesundheit kann man den gemeinsamen Lebensabend richtig genießen und hat noch so viel voneinander“, erklärte Oppitz-Plörer.

Verführerische Kochkünste

Bei Kaffee und Kuchen erzählten die Oberhofers gemeinsam mit ihrer ältesten Tochter Claudia aus ihrem Leben und zeigten der Bürgermeisterin unter anderem ihre Hochzeitsfotos. „Das Kleid hat meine Cousine für mich genäht. Es war für die damalige Zeit etwas ganz Besonderes“, erinnerte sich Martha Oberhofer. Bevor sie ihrem Mann aber am 31. Juli 1952 das Ja-Wort gab, verzauberte sie ihn mit ihren Kochkünsten. Speckknödeln und Apfelstrudel konnte Karl Oberhofer nicht widerstehen. Die erste gemeinsame Wohnung in Pradl wurde zwei Jahre nach der Geburt des dritten Kindes zu klein und so kam es 1964 zum Umzug ins damals neu errichtete O-Dorf.

Hochzeitsreise in getrennten Zimmern

Auf ihr „Vierteldutzend Kinder“, wie die Jubilarin schmunzelnd betont, ist das Ehepaar besonders stolz. Mittlerweile bereichern noch sechs Enkel- und zwei Urenkelkinder den Alltag. „Der Sonntag war immer der Tag für unsere Kinder. Wir waren sehr gerne Wandern, Schwimmen, Skifahren und Eislaufen“, erzählte Karl Oberhofer der Bürgermeisterin. Er selbst liebte den Sport, besonders das Skifahren: „Bei den ersten Olympischen Spielen in Innsbruck war ich auch dabei, ich habe die Garde von Tschechen betreut.“ Nach der Pensionierung war für den eifrigen Innsbrucker Arbeit aber noch lange kein abgeschlossenes Thema: „Ich war noch zehn Jahre lang Reiseleiter. Wir sind immer schon gerne unterwegs gewesen“, berichtete er. „Unsere Hochzeitsreise ging damals mit einem kleinen Auto zu viert nach Venedig. Es war köstlich, wir zwei frisch Verheirateten mussten dort in dem Studentenheim in getrennten Zimmern schlafen. So war es eben“, ergänzte seine Frau und musste herzhaft lachen. Noch heute reisen die Oberhofers sehr gerne – demnächst geht es für den 90-Jährigen und die 88-Jährige nach Meran.

Nach dem gemütlichen Nachmittag voller schöner Erinnerungen verabschiedete sich Bürgermeisterin Oppitz-Plörer, mit der Aussicht in 2,5 Jahren – zur Steinernen Hochzeit – wiederzukommen. (SAKU)