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Machten sich vom neuen Spielpatz ein Bild: Hanns-Christoph Nägerl (Obmann Verein Baukultur & Lebensraum Hungerburg), Marisa Altenberger (Geschäftsführerin Kinderfreunde Tirol), Stadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Karl Gstrein (Referatsleiter Grünanlagen – Planung und Bau), Barbara Ploch (Verein Baukultur & Lebensraum Hungerburg) sowie Thomas Klingler (Amtsvorstand Grünanlagen, v. l.)
Machten sich vom neuen Spielpatz ein Bild: Hanns-Christoph Nägerl (Obmann Verein Baukultur & Lebensraum Hungerburg), Marisa Altenberger (Geschäftsführerin Kinderfreunde Tirol), Stadtrat Gerhard Fritz, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Karl Gstrein (Referatsleiter Grünanlagen – Planung und Bau), Barbara Ploch (Verein Baukultur & Lebensraum Hungerburg) sowie Thomas Klingler (Amtsvorstand Grünanlagen, v. l.)

Neuer Spielplatz auf der Hungerburg eröffnet

Aktive Beteiligung aus der Bevölkerung sorgt für Kinderparadies

Auf der Hungerburg wurde – auf Wunsch der Bevölkerung – ein neuer Spielplatz errichtet. In enger Zusammenarbeit mit dem Verein „Baukultur & Lebensraum Hungerburg“ und den Kinderfreunden konnte ein Projekt umgesetzt werden, das ab sofort Kinderaugen zum Leuchten bringt.

„Eine Stadt lebt von der aktiven Beteiligung der Bürgerinnen und Bürger. Dieses Projekt zeigt, wie gut diese umgesetzt werden kann. Der erste Wunsch wurde bei einem Besuch in der Kindergruppe an mich herangetragen. Mein Dank gilt dem Verein ,Baukultur & Lebensraum Hungerburg‘ und jenen Anrainerinnen und Anrainern, die unter anderem den Stadtteiltag genutzt haben, um ihren Wunsch nach einem zusätzlichen Spielplatz zu äußern“, erläutert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Durch die stetige Bauentwicklung auf der Hungerburg und des damit einhergehenden Bevölkerungszuwachses wurde ein zusätzlicher Spielplatz notwendig – mit dieser Bitte sind die Bewohnerinnen und Bewohner an die Stadtregierung herangetreten“, erklärt der ressortzuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz und führt weiter aus: „Nach eingehender Prüfung durch Expertinnen und Experten konnte ein idealer Standort gefunden werden. Mein Dank gilt in diesem Zusammenhang den Kinderfreunden, die ihre Flächen für das Projekt zur Verfügung stellen.“

Damit der neue Spielplatz besonders den jungen zukünftigen NutzerInnen gefällt, wurden die Kinder aus dem Stadtteil in die Planungen direkt miteinbezogen: In einem eigenen Workshop brachten sie sich ein, sammelten Ideen und gestalteten so den Platz aktiv mit.

Neuer, zentraler Spielplatz

Derzeit gibt es im Bereich der Hungerburg zwei Spielplätze, die vom städtischen Forstamt betreut werden. Beide – sowohl die Gramartwiese als auch der Spielplatz Taubental – liegen allerdings sehr dezentral. Der neue Spielplatz befindet sich zentral gelegen auf Höhe Gramartstraße 8, südlich der Feuerwehr und überzeugt durch unterschiedlich gestaltete Aufenthalts- und Spielflächen. So ist es beispielsweise gelungen, durch geringfügige Geländemodellierungen aus der vorhandenen Topografie ein kleines Plateau herauszuarbeiten, welches fast vollständig als Sandspielbereich dient. Dort befinden sich eine Doppelschaukel für Kinder und Kleinkinder sowie ein Karussell. Die nördlich angrenzende Böschung zur Gramartstraße wurde mit einer breiten Hangrutsche ausgestattet.

Auch für ausreichend Sitzmöglichkeiten wurde gesorgt: Sitzstufen aus Granitsteinen, die neben der Rutsche ins Gelände eingebunden wurden, stehen ebenfalls zur Verfügung wie ausreichend Bänke. Ein Trinkbrunnen sorgt vor allem im Sommer für Erfrischung.

Die Kosten für den neuen Spielplatz, die sich am Areal der Kinderfreunde befindet und deren Skate- und Basketballplatz erweitert, belaufen sich auf rund 65.000 Euro. (DH)