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Stadträtin Uschi Schwarzl begutachtet mit Michael Hennermann die neu aufgestellten Fahrradbügel in der Kapuzinergasse.
Stadträtin Uschi Schwarzl begutachtet mit Michael Hennermann die neu aufgestellten Fahrradbügel in der Kapuzinergasse.

Neue Fahrradständer in der Kapuzinergasse

Zusätzliche Absperrmöglichkeiten auf Wunsch von BürgerInnen errichtet

Besonders in den warmen Monaten bewegen sich viele InnsbruckerInnen im Stadtgebiet gerne mit dem Fahrrad fort. Dafür benötigt es an vielen Stellen Möglichkeiten zum Abstellen und Absperren der Räder. Das Angebot wird kontinuierlich ausgebaut – so wie nun in der Kapuzinergasse.
„Hier kommen wir einem Wunsch aus der Bevölkerung nach“, erklärt die zuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl und führt weiter aus: „Innsbruck hat momentan über 5.400 öffentliche Radabstellplätze. Wir bekommen aber aus allen Teilen der Stadt Anregungen für zusätzliche Plätze. Deshalb werden momentan jede Woche neue errichtet.“

Verein für Obdachlose trat an Stadt heran

Die Anregung für die zusätzlichen Fahrradbügel in der Kapuzinergasse kam von MitarbeiterInnen des Vereins für Obdachlose „BARWO“. Geschäftsführer Michael Hennermann erklärt: „Die meisten unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kommen mit dem Rad zur Arbeit. Unsere Klientinnen und Klienten verfügen, oftmals wegen ihrer schlechten finanziellen Situation, nur selten über ein Auto. Es freut uns sehr, dass es rasch möglich war, Fahrradständer zu montieren." Insgesamt wurden vor der Einrichtung fünf Fahrradbügel errichtet, die Platz für zehn Räder bieten.
Stadträtin Schwarzl nimmt die Fertigstellung als Anlass für einen Appell an die BürgerInnen: „Wir bitten fehlende Radabstellplätze zu melden – entweder über www.buergermeldungen.com oder per Mail an ursula.schwarzl@magibk.at direkt an mich.Die zuständigen städtischen Dienststellen prüfen dann die Möglichkeiten. Überall dort, wo es die Gegebenheiten zulassen, können Radbügel unbürokratisch aufgestellt werden.“ DH