Logo Innsbruck informiert
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (8. v. r.) und Stadtrat Gerhard Fritz (9. v. r.) wünschten gemeinsam mit Lehrlingsbeauftragter Monika Erharter (5. v. r.) und Friedhofsreferent Alexander
Legniti (4. v. l.) den Mitwirkenden der Stadt und der Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei unter der Leitung von Direktor Reinhard Ehrenstrasser (4. v. r.) viel Erfolg beim Malprojekt.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (8. v. r.) und Stadtrat Gerhard Fritz (9. v. r.) wünschten gemeinsam mit Lehrlingsbeauftragter Monika Erharter (5. v. r.) und Friedhofsreferent Alexander Legniti (4. v. l.) den Mitwirkenden der Stadt und der Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei unter der Leitung von Direktor Reinhard Ehrenstrasser (4. v. r.) viel Erfolg beim Malprojekt.

Lehrlingsprojekt lässt Friedhofsmauer neu erstrahlen

Schon lange sind Friedhöfe nicht mehr „nur“ Orte der Trauer. Vielmehr sind sie heute Begegnungsorte von Trauernden und Ruhesuchenden, aber auch von Menschen, die diese als Naherholungsorte nutzen. Die Friedhöfe zählen zum kulturellen Erbe jeder Stadt und sind ein bedeutender Bestandteil des Stadtbildes.

In Innsbruck gibt es gleich 18 solcher Ruheoasen: Sieben städtische und elf nicht städtische Friedhöfe bereichern das Stadtbild. Dem West-, dem Ost- und dem Mühlauer Friedhof wurde sogar eine besondere Ehre zuteil, denn diese drei städtischen Friedhöfe wurden in die „Europäische Friedhofsstraße“ aufgenommen. Diese Auszeichnung der internationalen Vereinigung „Association of Significant Cementeries in Europe“ (ASCE) wird an besonders schöne Friedhöfe verliehen.

Malerarbeiten am Westfriedhof

Damit die Innsbrucker Friedhöfe weiterhin in diesem ausgezeichneten Zustand bleiben, wird seitens der Stadt sowohl Arbeit als auch Geld in die Gestaltung und Instandhaltung der Friedhöfe investiert. Eben dies wird im April durch ein städtisches Lehrlingsprojekt gemacht. In Zusammenarbeit mit SchülerInnen der Tiroler Fachberufsschule für Bautechnik und Malerei in Absam reinigen und streichen Lehrlinge der Stadt die Mauer rund um den Westfriedhof. Derzeit zieren unterschiedliche Graffitis und Schmierereien die Friedhofsmauer, ab Ende April wird die Friedhofsmauer durch die Arbeit der Lehrlinge in neuem Glanz erstrahlen. Die Mauer wird zunächst in Teamarbeit mit Hochdruckreinigern gesäubert und dann neu gestrichen. Seitens der Stadtführung gibt es ein klares Bekenntnis zur Lehrlingsausbildung. „Die Ausbildung von Lehrlingen ist auch eine soziale Verpflichtung. Die bestmögliche Förderung der Lehrlinge ist der Stadtregierung ein großes Anliegen und Projekte wie dieses geben den Lehrlingen die
Möglichkeit, aktiv an der Gestaltung der Stadt mitzuwirken und ein Zeichen zu setzen“, bringt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer ihre Unterstützung für das Projekt zum Ausdruck.

Die Jugend setzt ein Zeichen

Die Malaktion wurde durch die städtische Lehrlingsbeauftragte Monika Erharter initiiert, die in Zusammenarbeit mit Friedhofsreferent Alexander Legniti die Organisation übernahm. Hinter dem Lehrlingsprojekt steht der Grundgedanke das Bewusstsein der Jugendlichen für den respektvollen Umgang mit Eigentum zu stärken und durch die Zusammenarbeit beim Projekt Kompetenzen wie Teamfähigkeit zu fördern. Besonders die Lehrlinge der Tiroler Fachberufschule für Bauchtechnik und Malerei profitieren von der Aktion: Neben dem guten Gefühl, helfen zu können, erhalten sie durch die Malerarbeiten an der Friedhofsmauer ein Übungsobjekt an dem sie ihr Können unter Beweis stellen dürfen. „Friedhöfe sind städtischer Lebensraum. Viele BürgerInnen nutzen die Friedhöfe als Oasen der Ruhe und der Besinnung. Dementsprechend wollen wir sie auch gestalten: würdig, naturnah, aber auch funktional. Das Lehrlingsprojekt leistet dazu einen wichtigen Beitrag“, betont Stadtrat Mag. Gerhard Fritz. Die Utensilien für das Malprojekt wie Farben und Pinsel werden von der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) zur Verfügung gestellt. „Die Mauer ist das erste, was man als BesucherIn des Friedhofs wahrnimmt und gerade an einem Ort der Ruhe und Besinnung ist eine würdevolle Gestaltung wichtig. Wir von der IIG freuen uns daher dieses Lehrlingsprojekt mit der Bereitstellung der Malutensilien zu unterstützen“, erklärt IIG-Geschäftsführer Dr. Franz Danler. HS