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Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die sechs Gärtnerlehrlinge bewiesen auf der Lehrbaustelle der städtischen Gärtnerei (Trientlgasse 13) großes handwerkliches Geschick.
Das Ergebnis kann sich sehen lassen: Die sechs Gärtnerlehrlinge bewiesen auf der Lehrbaustelle der städtischen Gärtnerei (Trientlgasse 13) großes handwerkliches Geschick.

Gartenbau auf hohem Niveau

Lehrlinge der Stadt Innsbruck zeigen ihr Können

Sechs Burschen absolvieren derzeit ihre Lehrausbildung in den Lehrberufen Gartenbau-GärtnerIn sowie Garten- und GrünflächengestalterIn mit Schwerpunkt LandschaftsgärtnerIn bei der Stadt Innsbruck. Die angehenden Gärtner errichteten mit Gärtnermeister und Lehrlingsausbildner Robert Mair (Amt für Grünanlagen) und Landschaftsarchitekten Ricardo Leuschel, B. Eng. eine Lehrbaustelle am Gelände der städtischen Gärtnerei in der Trientlgasse 13.

„Das Ergebnis dieser Arbeit zeigt deutlich auf, was die Lehre bei der Stadt Innsbruck unter anderem ausmacht: Eine wertvolle und qualitätsvolle Ausbildung, die neben fundierten Fachkenntnissen auch Kompetenzen wie Teamwork und Kreativität umfasst“, erklärt Personalreferentin Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

„Mit Leistungen wie diesen beweist der Stadtmagistrat aufs Neue den hohen Stellenwert der Lehrlingsausbildung in unserem Haus und die gute Arbeit der Verantwortlichen“, heben Personalchef Mag. Ferdinand Neu und Lehrlingsbeauftragte Monika Erharter unisono hervor. Die Stadt Innsbruck trägt seit 2016 bis 2018 das Prädikat „Ausgezeichneter Tiroler Lehrbetrieb“.

„Die Leistung der Lehrlinge ging dabei weit über die Facharbeiterprüfung hinaus“, betont Mair: „Unsere Lehrlinge erlernen hier fachgerechten Gartenbau auf höchstem Niveau.“ Inhalte der anspruchsvollen Baustelle waren das Einmessen der Fläche anhand von diversen Bauplänen, das Errichten einer Natursteinstützmauer, die Steinbearbeitung mittels Meißel und Steinschneidemaschinen, das Setzen von Stufen unter Berücksichtigung unterschiedlicher Höhen, das Anlegen befestigter Flächen mit Natur- und Betonsteinen sowie die ordnungsgemäße Pflanzung von Bäumen und Sträuchern.

Große Freude am Gestalten

Die wichtigsten Inhalte dieser Berufe sind das Interesse an bzw. die richtige Verwendung von Stauden, Sträuchern und Bäumen. Auch die Bereitschaft zur witterungsunabhängigen Arbeit in der freien Natur, logisches Denken und Kreativität bei der Arbeit mit verschiedensten Baumaschinen und Materialien wie Holz, Stein, Metall und Kunststoff, der Bau von Wegen, Mauern und Teichen sowie planerische Fähigkeiten und handwerkliches Geschick gehören dazu. Ganz nebenbei bietet der Beruf so auch ein umfangreiches und ständig forderndes Ganzkörpertraining und schult die Teamarbeit. Über die gesamte Baudauer hinweg wurden von den beiden Aufsichtspersonen immer wieder sämtliche Arbeiten fachgerecht erklärt und vorgezeigt und die technischen Daten wie Pläne, Arbeitsabläufe und -ergebnisse in einer Datenbank umfassend dokumentiert.