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Stolz präsentierten Charlotte und Ignaz Dissauer ihre Kunstwerke Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.) anlässlich des Gratulationsbesuches der Eisernen Hochzeit des Ehepaares.
Stolz präsentierten Charlotte und Ignaz Dissauer ihre Kunstwerke Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (l.) anlässlich des Gratulationsbesuches der Eisernen Hochzeit des Ehepaares.

Feiern, wie die Feste fallen

Bürgermeisterin gratulierte zu Geburtstagen und Eisernen Hochzeit

Anlässlich zweier Jubiläen fuhr Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer nach Pradl um die Glückwünsche der Stadt Innsbruck zu überbringen. Ein Geburtstagskind holte sich die Gratulationen direkt im Büro der Bürgermeisterin ab.

Am Herzsee die große Liebe gefunden

Einen fruchtbaren Boden fand die Liebe von Charlotte und Ignaz Dissauer im Frühjahr 1950 bei einem Picknick am Herzsee. Zwei Jahre später läuteten die Hochzeitsglocken: standesamtlich in Innsbruck und kirchlich in Kindberg in der Steiermark, dem Geburtsort von Ignaz Dissauer. „Das Leben ist immer ganz gut verlaufen“, ist sich das Eiserne Jubiläumspaar einig. 2008 zogen sie in das Wohnheim Pradl. Dort fühlen sie sich sehr wohl und können mit viel Begeisterung ihren Hobbies nachgehen. Bürgermeisterin Oppitz-Plörer war beeindruckt von den Bildern und von den handgearbeiteten Kunstwerken, die Charlotte Dissauer ihr zeigte. „Ich wünsche Ihnen noch viele unterhaltsame und schöne Stunden für die nächsten zweieinhalb Jahre. Dann darf ich Sie zum nächsten Jubiläum wieder besuchen“, verabschiedete sich Oppitz-Plörer.

Äpfel und Sport für ein gesundes Leben

Das Sprichwort „an apple a day keeps the doctor away“ (zu Deutsch: Ein Apfel pro Tag hält den Doktor fern) konnte Franziska Kopp bestätigen. Sie ist überzeugt, dass das gesunde Obst und ausreichend Sport im Laufe ihres Lebens Gründe dafür sind, dass sie mit ihren 101. Jahren sich bester Gesundheit erfreut. „Sport scheint ein Geheimrezept für hohes Alter zu sein“, resümierte Innsbrucks Bürgermeisterin. Nach dem frühen Tod von Franziska Kopps Verlobten verbrachte das Geburtstagskind viel Zeit mit Freunden und der Familie. Diese sind ihr auch jetzt im hohen Alter eine große Stütze: Betreut wird sie von ihrer Nichte und ihrem Neffen in Pradl. 

Sichtlich wohl fühlt sich die Jubilarin Franziska Kopp im Kreise von Nichte Gerti, Neffe Peter und Gratulantin Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.
Sichtlich wohl fühlt sich die Jubilarin Franziska Kopp im Kreise von Nichte Gerti, Neffe Peter und Gratulantin Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer.

Ältester Rathaus-Besucher

Herbert Neuwinger ließ es sich zu seinem 103. Geburtstag nicht nehmen, Innsbrucks Bürgermeisterin im Rathaus zu besuchen. „Herr Neuwinger, es ehrt mich sehr, dass Sie den Weg auf sich genommen haben. Sie haben Ihren ‚Titel‘ als ältester Rathaus-Besucher damit erfolgreich verteidigt“, erklärte Oppitz-Plörer und dankte auch Neuwingers Sohn, der seinen im Rollstuhl sitzenden Vater begleitete.

Bei einer Tasse Tee unterhielten sie sich über Neuerungen im Pflegebereich und den Alltag der Familie Neuwinger. Der Jubilar hat neben seinem Sohn noch eine Tochter und mehrere Enkelkinder. Der pensionierte Berg- und Reiseleiter freute sich über eine Flasche Wein als Geschenk zum Geburtstag. (DH)

Herbert Neuwinger verteidigte erfolgreich seinen Titel als ältester Rathaus-Besucher anlässlich seines 103. Geburtstages.
Herbert Neuwinger verteidigte erfolgreich seinen Titel als ältester Rathaus-Besucher anlässlich seines 103. Geburtstages.