Logo Innsbruck informiert
Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Amtsvorstand Elmar Rizzoli (v. l.) nahmen sich im Wohnheim O-Dorf Zeit für die Anliegen von BürgerInnen. Durch den Abend führte Moderator Markus Sommersacher (r.).
Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Amtsvorstand Elmar Rizzoli (v. l.) nahmen sich im Wohnheim O-Dorf Zeit für die Anliegen von BürgerInnen. Durch den Abend führte Moderator Markus Sommersacher (r.).

Verkehrssicherheit und der Wunsch nach mehr Ruhe

Gelungener Start der Aktion „Gemeinsam sicher in Innsbruck“

Im Wohnheim O-Dorf war Mittwochabend der Auftakt zur vierteiligen Reihe „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ von Stadt Innsbruck und Polizei. Ziel der Veranstaltung ist es, den Kontakt zu BürgerInnen zu stärken und so das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern.

Vier-Augen-Gespräche

„Gemeinsam mit der Bevölkerung können wir sehr viel bewirken. Wir sind für Sie da, aber natürlich sind wir um alle Hinweise dankbar“, betonten die Ansprechpartner vor Ort, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler, MA, sowie Amtsleiter Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen). Im O-Dorf nahmen rund 50 BesucherInnen diese Gelegenheit wahr und tauschten sich in Vier-Augen-Gesprächen mit MitarbeiterInnen des Stadtpolizeikommandos und der Mobilen Überwachungsgruppe (MÜG) aus.

Zuständigkeiten klären

Vorwiegend ging es bei den individuellen Anliegen um die Themen Lärmbelästigung, Radfahren am Gehsteig – diese fallen in die Zuständigkeit der MÜG – und weiter um Verkehrssicherheit allgemein, einen sicheren Schulweg, den richtigen Umgang mit Pfefferspray sowie Drogenkriminalität in der Maghreb-Szene. Die letztgenannten Anliegen liegen im Zuständigkeitsbereich der Polizei. Welche Einsatzgruppe wofür genau zur Stelle ist, wurde ebenfalls bei Fachvorträgen erläutert. Stadtpolizeikommandant Kirchler verdeutlichte zudem mit Statistiken, dass sich die Kriminalität in Innsbruck von 2004 bis 2017 kaum verändert hat – die Aufklärungsquote hingegen hat sich mit einer Quote von 36,3 Prozent (2004) auf knapp 54 Prozent im Vorjahr verbessert.

Angebot gut angenommen

Besucherin Evi Renzler fand das Format gelungen: „Ich bin aus Interesse hergekommen, es ist fein, dass alle Ansprechpersonen hier sind. Mein eigenes Sicherheitsempfinden ist gut und ich fühle mich sicher. Ich bin öfters auch zu Fuß unterwegs und finde, im O-Dorf ist es recht ruhig“, erklärte sie. Werner Grießmayr aus Wilten hingegen kennt das Gefühl der Unsicherheit und nutzte die Gelegenheit seine Anliegen zu besprechen, wie er betonte: „Das Format ist gut, es gibt sicher einen Informationsnotstand, vor allem hinsichtlich der Zuständigkeiten. Meine Fragen konnte ich heute klären.“

Gespräche und Fachvorträge

Die Reihe „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ bietet noch an drei weiteren Terminen die Gelegenheit, sich mit Politik und Sicherheitsorganen auszutauschen. Am Dienstag, 17. Oktober, können BürgerInnen aus allen Stadtteilen ab 18:00 Uhr im Kolpinghaus (Viktor-Franz-Hess-Straße) ihre persönlichen Anliegen im direkten Dialog an die Zuständigen herantragen. Ab 19:00 Uhr referieren Amtsvorstand Elmar Rizzoli und Stadtpolizeikommandant Martin Kirchler. Im Anschluss an die Präsentationen gibt es bis ca. 20:30 Uhr noch Gelegenheit im Plenum Fragen zu stellen. Die beiden letzten Herbsttermine sind am 07. November (Volkshaus) und am 29. November (Plenarsaal, Rathaus).