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Das städtische Gesundheitsamt führt unter anderem Schutzimpfungen durch.
Das städtische Gesundheitsamt führt unter anderem Schutzimpfungen durch.

Schutz, Kontrolle und Prävention für die Sicherheit

Sicherheit stellt in vielen Lebensbereichen ein brandaktuelles Thema dar. In den Ressortzuständigkeiten des amtsführenden Stadtrates Franz X. Gruber gibt es mit Gesundheit, Lebensmittelaufsicht, aber auch mit Land- und Forstwirtschaft – insbesondere beim Lawinen-, Hoch- und Wildwasserschutz – unterschiedliche Gebiete, in denen Sicherheit und Prävention an erster Stelle stehen.

Stadtrat Franz X. Gruber ist sich sicher: „Gesundheit ist unser höchstes Gut und darauf sollten wir ein besonderes Augenmerk legen.“ Ansprechpartner im Stadtmagistrat ist das Referat für Gesundheitswesen. Die MitarbeiterInnen stehen allen InnsbruckerInnen tagtäglich mit Rat und Tat zur Seite. „Informations-, Aufklärungs- und Präventionsarbeit ist für die Bevölkerung essenziell; und unser Stadtphysikus Ing. Dr. Hans-Peter Rammer und sein Team leistendiesbezüglich jeden Tag hervorragende Arbeit“, findet Gesundheitsstadtrat Gruber lobende Worte. Vor allem das Thema Schutzimpfungen erfordert intensive Aufklärungsarbeit und zählt zu den wichtigsten präventiven Maßnahmen. Daher bietet das Referat unter anderem Schwerpunktaktionen wie den „Langen Abend der Impfung“, aber auch Gratis-Impfungen gegen Masern, Mumps und Röteln für alle InnsbruckerInnen sowie das kostenlose Impfprogramm für Kinder bis zum 15. Lebensjahr. „Wir setzen in diesem Bereich auf konkrete Bewusstseinsbildung und Vorsorge, denn die Gesundheit von allen Innsbrucker Bürgerinnen und Bürgern liegt mir am Herzen. Durch solide Präventionsarbeit kann auch die wünschenswerte Erhöhung der Durchimpfungsrate erreicht werden. Ich kann daher
nur empfehlen, sich bei Fragen und Informationsbedarf direkt an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des städtischen Gesundheitswesens zu wenden“, betont Stadtrat Gruber.

„Schutz, Kontrolle und Prävention stärken unsere Sicherheit vor Krankheiten und Naturgefahren. Wir bauen gemeinsam vor, um Leid und Schaden zu vermeiden, aber auch um für den Ernstfall gerüstet zu sein.“

Stadtrat Franz X. Gruber

Stadtrat Franz X. Gruber

Überwachung und Kontrolle der Lebensmittel

Die Aufgabenbereiche des Referats für Marktwesen sind vielfältig: Neben der Durchführung von Betriebskontrollen sind sie auch Anlaufstelle für die Innsbrucker Bevölkerung bei Beschwerden im Lebensmittel-, Spielwaren- und Kosmetikbereich, aber auch Beratungsstelle bei der Bestimmung von Pilzen. Die Betriebskontrollen werden unter anderem bei Gastronomiebetrieben, Hotels, Bäckereien, Lebensmittelgeschäften, Schulen und Kindergärten, aber auch auf Bauernmärkten und bei Würstelständen durchgeführt. Dabei wird genauestens auf die gesetzeskonforme Einhaltung der hohen Lebensmittel- und Hygienestandards geachtet. „Regelmäßige Kontrollen in sämtlichen Innsbrucker Betrieben durch die städtische Lebensmittelaufsicht sind wichtig und notwendig, um unseren hohen qualitativen Standard im Lebensmittelbereich beibehalten zu können. Betriebsberatungen, die ebenfalls durch das Referat für Marktwesen angeboten werden, stellen zudem eine Präventivmaßnahme dar“, ist Gruber überzeugt.
Ein besonderes Service des Referats ist die eigene Pilzberatung, bei der jede Innsbruckerin und jeder Innsbrucker die Möglichkeit hat, Pilze bestimmen zu lassen. „Besonders wenn es wieder warm wird, gehen die Menschen gerne in den Wald und sammeln Pilze. Wenn man sich nach dem Schwammerlsuchen also nicht sicher ist, ob alles essbar ist, sollte man dieses kostenlose Angebot jedenfalls in Anspruch nehmen“, erklärt der Stadtrat.

Schutz vor Naturgefahren

Im städtischen Amt für Land- und Forstwirtschaft werden viele Maßnahmen für die Sicherheit der InnsbruckerInnen ergriffen. Dies betrifft Arbeiten, bei denen nicht sofort erkennbar ist, wie wichtig sie für die Sicherheit der Bevölkerung sind. Dazu gehört zum Beispiel eine nachhaltige Schutzwaldbewirtschaftung entlang der Wildbäche. Diese stellt einen Garant für den Hochwasserschutz dar. „Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Amtes für Land- und Forstwirtschaft garantieren durch ihre hochwertige Ausbildung, mit ihrer täglichen hervorragenden Arbeit und durch die gute Zusammenarbeit mit anderen Organisationen den Schutz in unseren Naherholungsgebieten in und rund um Innsbruck“, ist der auch für Land- und Forstwirtschaft zuständige Stadtrat Gruber überzeugt. Die regelmäßige Betreuung der Wildbäche durch das Amt und die enge Zusammenarbeit mit der Wildbach- und Lawinenverbauung gehören zum täglichen Aufgabenfeld und sind Maßnahmen im Präventionsbereich, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Mit dem Gefahrenzonenplan, der die Basis für Schutzmaßnahmen darstellt und potenzielle Gefahren von Lawinen, Wildbächen und Erosionen aufzeigt, können die MitarbeiterInnen des Forstamtes durch intakte Schutzbauten und einer gesunden Schutzwaldbewirtschaftung die notwendigen Vorkehrungen treffen, um die Sicherheit zu gewährleisten. „Bestmöglicher Schutz für unseren Siedlungsraum und in unserem Naturraum ist mir sehr wichtig, damit alle Innsbruckerinnen und Innsbrucker auch
in Zukunft unbeschwert ihre Freizeit auf unseren Bergen, im Wald und auf den Almen verbringen können“, schließt Gruber.