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Begutachteten die rückübersiedelten Säulen-Ahorne in der Reichenauer Straße (v.l.): Herbert Porlein (Projektleiter Großbaumverpflanzungen), Stadtrat Gerhard Fritz, Markus Pinter (Amt für Grünanlagen – Planung und Bau) und Alexander Hartlieb (IKB)
Begutachteten die rückübersiedelten Säulen-Ahorne in der Reichenauer Straße (v.l.): Herbert Porlein (Projektleiter Großbaumverpflanzungen), Stadtrat Gerhard Fritz, Markus Pinter (Amt für Grünanlagen – Planung und Bau) und Alexander Hartlieb (IKB)

Zwei Bäume auf Stadtrundfahrt: Großbaumverpflanzung in der Reichenau

Im vergangenen April wurden zwei Säulen-Ahorne, die aufgrund von Kanalarbeiten auf der Reichenauer Straße weichen mussten, im Zuge einer sogenannten Großbaumverpflanzung umgesetzt. Die Stadt Innsbruck veranlasste im Sinne des Grünerhalts gemeinsam mit den Innsbrucker Kommunalbetrieben (IKB), dass die Bäume mit einem Spezialgerät vom Standort entnommen und in einer Wiese im Bauhof zwischenzeitlich eingepflanzt wurden. Anfang der Woche wurden die Ahorne wieder an ihren ursprünglichen Standort gebracht.
Die Umpflanzung wurde von den IKB im Zuge der Baustelle für die Regionalbahn finanziert und vom Amt für Grünanlagen koordiniert.

Amt für Grünanlagen betreut rund 25.000 Bäume

Die Stadt Innsbruck besitzt auf mehr als 133 Hektar Grünflächen rund 25.000 Bäume, deren Wert mit etwa 25 Millionen Euro zu beziffern ist. Nicht nur deshalb wird den großen Grünpflanzen in Innsbruck besondere Beachtung geschenkt, wie der ressortzuständige Stadtrat Mag. Gerhard Fritz bestätigte: „Innsbrucks Bäume prägen das Erscheinungsbild unserer Stadt und spielen eine wesentliche Rolle zum Erhalt der ausgezeichneten Lebensqualität in der Tiroler Landeshauptstadt.“
Bäume nehmen einen großen Einfluss in die Ökologie und sind verantwortlich für das gute Stadtklima Innsbrucks, beispielsweise durch Sauerstoffproduktion, Staubbindung und Schattenbildung. „Dem Erhalt von großen Bäumen gilt dabei besondere Aufmerksamkeit, denn nicht nur der ökologische, sondern auch der ideelle Wert der Bäume für die Bevölkerung Innsbrucks ist uns bewusst“, führte Fritz weiter aus. VL

Den Beitrag von der Übersiedlung der Bäume in die Trientlgasse im April 2017 finden Sie hier.