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Bauleiter Lexer Thomas, der Projektleiter des städtischen Tiefbauamtes Christian Müller, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft, Franz Danler, beim Besichtigungstermin vor Ort.
Bauleiter Lexer Thomas, der Projektleiter des städtischen Tiefbauamtes Christian Müller, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft, Franz Danler, beim Besichtigungstermin vor Ort.

Brunnenstube für Leopoldsbrunnen wird errichtet

Die Vorplatzgestaltung beim Haus der Musik Innsbruck schreitet voran

Die Aufgabe der Gestaltung des Vorplatzes zum Haus der Musik Innsbruck fällt einer Projektgruppe unter der Leitung des städtischen Amtes Tiefbau im Stadtmagistrat zu. Im Rahmen eines Workshops mit dem Innsbrucker Gestaltungsbeirat wurden die allgemeinen städtebaulichen Anforderungen definiert. Festgelegt wurde dabei auch der Standplatz des Leopoldsbrunnens nicht weit entfernt vom früheren Standort bei der Blutbuche.Seit Anfang Oktober laufen die Vorarbeitenzur Errichtung der neuen Brunnenstube für den innen begehbaren Leopoldsbrunnen. Die Herstellung erfolgt unter einer ökologischen und archäologischen Bauaufsicht. Bei den Grabungsarbeiten wurde zwischenzeitlich eine historische Kanalanalage freigelegt.

Am 23. Oktober machten sich Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider und der Geschäftsführer der Innsbrucker Immobiliengesellschaft, Dr. Franz Danler, gemeinsam mit dem Projektleiter des städtischen Tiefbauamtes, DI Christian Müller, ein Bild vom Fortgang der Arbeiten.

Bei den Arbeiten zur Brunnenstube wurde zwischenzeitlich eine historische Kanalanlage freigelegt.

Vorplatz beim Haus der Musik Innsbruck

„Die Vorarbeiten sind im Laufen. Der Leopoldsbrunnen kommt wieder an seinen angestammten Platz. Der Baumbestand bleibt erhalten und es kommen weitere hinzu“, betonen Bgm. Oppitz- Plörer und Vizebgm. Pitscheider. In diesem Zusammenhang erläutert DI Müller: „Neue Bäume zwischen Schwarzkiefer und Stieleiche sowie im künftigen Gastgartenbereich entlang der südseitigen Fassade vom Haus der Musik Innsbruck erweitern die derzeitigen Einzelbäume zu einem kleinen Hain. Auch der Bereich unter der Blutbuche wird eine großzügige unversiegelte Fläche erhalten und soll durch entsprechende Möblierung zum Verweilen einladen. Ebenso bleiben im Bereich der Schwarzkiefer die bodennahen Grünflächen erhalten.“

Am Vorplatz werden außerdem die technischen Voraussetzungen geschaffen, um auch Außenveranstaltungen zuzulassen. Neben Strom- wird es auch Wasseranschlüsse geben. Die Oberfläche wird im Frühjahr und Sommer 2018 gestaltet.

Leopoldsbrunnen

Erste Ideen für das Bauwerk gab es Anfang des 17. Jahrhunderts. Am Platz vor dem Landestheater wurde er schließlich 1893 aufgestellt. Die Reiterfigur, die Erzherzog Leopold V. (1586 bis 1632) zeigt und dem Brunnen seinen Namen gab, befindet sich im Besitz des kunsthistorischen Museums und ist eine Dauerleihgabe an die Stadt Innsbruck. Im Sommer 2015 wurde der Leopoldsbrunnen im Zuge des Abbruchs der Stadtsäle zugunsten des Neubaus des Hauses der Musik Innsbruck abgetragen und zwischengelagert.

Haus der Musik Innsbruck kurz und bündig

Insgesamt elf NutzerInnen ziehen bis Herbst 2018 in das neue Haus der Musik Innsbruck ein. Neben einem großen Veranstaltungs- und Probesaal für rund 520 Personen, der sowohl dem TSOI als auch Externen für Veranstaltungen zur Verfügung steht, sieht das Raumprogramm zusätzlich kleinere Säle sowie Verwaltungs- bzw. Übungsräume und ein Depot für Instrumente vor. Für die Kammerspiele des Tiroler Landestheaters entstehen eine Bühne mit Zuschauerraum, ein Bühnenturm, eine Black Box, Garderoben und Werkstätten. Darüber hinaus sind Räume für das Tiroler Landeskonservatorium, das Mozarteum und das Institut für Musikwissenschaft der Universität Innsbruck sowie eine Gemeinschaftsbibliothek und ein Kompaktarchiv vorgesehen. Auch die Landesvereine Sängerbund, Volksmusikverein und Blasmusikverband sowie die Festwochen der Alten Musik Innsbruck und ein Gastronomiebetrieb finden Platz im neuen Haus. „Aktuell werden die ersten Arbeiten an der Keramikfassade vorgenommen.Bezogen auf dem Baufortschritt sind wir im Zeitplan. Das Haus der Musik Innsbruck kann fristgerecht mit Herbst 2018 eröffnet werden“, unterstreicht Dr. Danler.