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Höher, weiter, schneller am "Sillside"

Am 19. November ist es genau neunzehn Monate her, dass das Kletterzentrum Innsbruck eröffnet wurde. Mehrere tausend BesucherInnen verzeichnete die neue Anlage seither.

Das Kletterzentrum Innsbruck (KI) wurde in den vergangenen rund eineinhalb Jahren mehrmals auf die Probe gestellt. Neben dem laufenden Betrieb war es kurz nach der Eröffnung Austragungsort der Jugend- und Junioren-WM 2017 und im vergangenen September der Kletter-WM, bei der sich die Welt-Elite dieses Sports in der Landeshauptstadt traf. „Bei beiden Großveranstaltungen hat sich das KI von seiner besten Seite gezeigt. Unsere Stadt hat damit eine Sportstätte, um die wir von der gesamten Kletterwelt beneidet werden“, erklärt Sportstadträtin Mag.a Elisabeth Mayr.
5.900 Quadratmeter nutzbare Kletterfläche mit rund 35.000 Griffen und 600 verschiedenen Routen bietet die Innen- und Außenanlage am Areal „Sillside“ in der Matthias-Schmied-Straße 12. „Das Kletterzentrum steht allen offen, die gerne klettern. Nicht nur Profis, sondern auch die FreizeitsportlerInnen haben hier eine ideale Heimstätte gefunden“, betont Mayr. Ebenso vielfältig ist das Angebot:In der Halle sind auf zwei Ebenen jene Anlagen untergebracht, auf denen „gebouldert“ – also ohne Seil geklettert – werden kann. An der westseitigen Stirn wand sind die Outdoor-Boulderanlagen angeordnet. An den turmartigen freistehenden Kletteranlagen befinden sich die Outdoor-Seilkletterflächen mit einer großen überhängenden Wettkampfwand. 

„Alle Angebote und Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche weg von Couch und Smartphone zu bringen und hin zur Bewegung, sind positiv und zu begrüßen.“

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

Amtsführende Stadträtin Elisabeth Mayr

„Sillside“ bietet mehr

Nicht nur die Klettersport-Begeisterten, sondern auch die BMX- und Skate-Szene, Scooter-FahrerInnen sowie LeichtathletInnen kommen dort voll auf ihre Kosten. Bereits zwei Monate vor der Schlüsselübergabe des KI im April 2017 wurde die neue Leichtathletikhalle fertiggestellt. Auf mehr als 2.000 Quadratmetern moderner Trainingsfläche haben die Tiroler und Innsbrucker LeichtathletInnen ein neues Zuhause gefunden. Stadträtin Mayr kennt die Vorzüge: „Wir haben in Innsbruck eine der modernsten
Trainingshallen österreichweit, sie steht den Athletinnen und Athleten ganzjährig zur Verfügung.“ Eine 60-Meter-Sprintbahn, eine Hochsprung- und Stabhochsprung- Anlage, Bereiche für Kugelstoßen, Diskus-, Hammer- sowie Speerwurf-Training, Weit- und
Dreisprung-Trainings sowie Turngeräte sind Bestandteil der Anlage.

Ausgeweitete Nutzungszeiten

Die Skate- und BMX-SportlerInnen können in der 2.000 Quadratmeter großen Halle trainieren und ihre Tricks perfektionieren. „Eine Herausforderung bleibt die Einteilung der Hallenzeiten. Die Nachfrage hat stetig zugenommen, deshalb ist die Halle inzwischen an sieben Tagen pro Woche geöffnet“, schildert Stadträtin Mayr. Skateboard, BMX und Scooter sind bestimmte Zeiten zugewiesen. „Dies hat natürlich auch mit der Sicherheit in der Halle zu tun. So kommen sich die SportlerInnen nicht in die Quere“, erläutert Mayr. Aufgrund der großen Nachfrage wurden die Zeiten für die Scooter-FahrerInnen vor Kurzem ausgeweitet. Seit dieser Saison ist die Halle nicht nur montags, sondern auch donnerstags von 14:00 bis 16:00 Uhr für Scooter-Begeisterte geöffnet. „Alle
Angebote und Möglichkeiten, Kinder und Jugendliche weg von Couch und Smartphone zu bringen und hin zur Bewegung, sind positiv und zu begrüßen“, freut sich die Stadträtin. DH/AA