Logo Innsbruck informiert
Das Team des Referates „Lebensmittelaufsicht – Marktwesen“ ist in der Anichstraße zu finden (v. l.): Referatsleiter Andreas Nußbaumer, Josef Putz, Wolfram Lux, Carmen Schatz und Georg Schartner
Das Team des Referates „Lebensmittelaufsicht – Marktwesen“ ist in der Anichstraße zu finden (v. l.): Referatsleiter Andreas Nußbaumer, Josef Putz, Wolfram Lux, Carmen Schatz und Georg Schartner

Im Einsatz für ein „gesundes Innsbruck“

Beim Referat „Lebensmittelaufsicht – Marktwesen“, früher bekannt als „Marktamt“, handelt es sich um eine moderne städtische Kontroll- und Servicestelle. Sie existiert seit 1906 und gibt BürgerInnen eine möglichst große Sicherheit bei ihren Lebensmitteleinkäufen sowie beim Besuch in Gastronomiebetrieben.

Die Aufgaben des Referates „Lebensmittelaufsicht – Marktwesen", das Teil des Amtes „Gesundheit-, Markt- und Veterinärwesen“ ist, sind vielfältig. Sie gliedern sich in drei Handlungsfelder: Lebensmittelaufsicht (Hauptaufgabengebiet), Bürgerservice und Marktwesen. Zu den Aufgaben der Lebensmittelaufsicht zählen mitunter die Überprüfung und Beratung von Betrieben, amtliche Probenentnahmen sowie sich aus Fehlverhalten ergebende Vollzugsmaßnahmen, wie Abmahnungen, Anzeigen, Organmandate und Betriebssperren. „Innsbruck hat einen sehr hohen Hygiene- und Qualitätsstandard und zum überwiegenden Teil Betriebe und Lokale, die ihre Waren korrekt und in hoher Verantwortung zum Verkauf anbieten“, weiß Referatsleiter Andreas Nußbaumer: „Um diesen hohen Standard zu gewähren, ist die ständige Kontrolle der Einhaltung der lebensmittelrechtlichen Vorschriften wichtig.“

Von Pilzen und Sonnenbrillen

Rund um den Referatsleiter setzt sich dieDienststelle aus vier weiteren LebensmittelinspektorInnen zusammen. Das Team kümmert sich auch um Betriebsberatungen bezüglich lebensmittelrechtlicher Bestimmungen, gibt Antworten auf Planungs- und Einrichtungsfragen und bietet hygiene- und lebensmittelrechtliche Beratungen an. In das Aufgabengebiet des Referates fallen zudem die Vollziehung des Maß- und Eichgesetzes, Betriebsüberwachungen nach dem Preisauszeichnungsgesetz und die Umsetzung der Innsbrucker Marktordnung. Die MitarbeiterInnen beraten ebenfalls in Fach- und Rechtsfragen zu Lagerbedingungen, -schäden, Haltbarkeitsfristen, Kennzeichnung und Genusstauglichkeit von Lebensmitteln sowie Schädlingsbefall und -bekämpfung. Darüber hinaus wird mit einer Pilzbeschau und -beratung ein spezielles Service für BürgerInnen angeboten. Auch abseits der Lebensmittel ist das Team aktiv: So sind etwa UV-Tests von Sonnenbrillen eine ihrer Leistungen. „Ein gesundes Innsbruck und die Sicherheit der Konsumentinnen und Konsumenten sind die beiden Ziele, für die wir tagtäglich arbeiten“, fasst Referatsleiter Nußbaumer zusammen.

Leistungen in Zahlen

Im Durchschnitt werden von der „Lebensmittelaufsicht“ jährlich ca. 1.400 Kontrollen getätigt und nahezu 600 Proben entnommen. Das städtische Referat ist unter anderem für alle Arbeitsgeräte, die mit Lebensmittel in Berührung kommen, sowie kosmetische Mittel und Kinderspielzeug zuständig. Die Überprüfungen erfolgen immer unangemeldet während der Geschäftszeiten, außer bei Gefahr in Verzug. AA