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Stadträtin Uschi Schwarzl (4. v. r.), Juryvorsitzender Thomas Wegmann (1. v. r.) und die Leiterin der Stadtbibliothek Christina Krenmayr (2. v. r.) freuen sich mit den MitarbeiterInnen des Organisationsteams und den SponsorInnen „Die Königin schweigt“ als Buch von „Innsbruck liest“ zu präsentieren.
Stadträtin Uschi Schwarzl (4. v. r.), Juryvorsitzender Thomas Wegmann (1. v. r.) und die Leiterin der Stadtbibliothek Christina Krenmayr (2. v. r.) freuen sich mit den MitarbeiterInnen des Organisationsteams und den SponsorInnen „Die Königin schweigt“ als Buch von „Innsbruck liest“ zu präsentieren.

Innsbruck liest 2019: „Die Königin schweigt“

Städtische Leseaktion startet am 16. Mai

Das „Innsbruck liest“-Buch 2019 heißt „Die Königin schweigt“ von Laura Freudenthaler. Das Geheimnis rund um den heurigen „Innsbruck liest“-Roman wurde am 7. Mai bei einem Pressegespräch in der Stadtbibliothek Innsbruck vom Juryvorsitzenden Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann, Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl und Bibliotheksleiterin Mag.a Christina Krenmayr gelüftet.

Die Wahl der Jury fiel auf den 2017 erschienenen und international ausgezeichneten Debütroman der in Salzburg geborenen Autorin Laura Freudenthaler. „Ein anrührend erzählter Roman, ein poetischer Text über eine stolze Frau, in deren langem Leben Poesie kein Thema war,“ erläutert der Juryvorsitzende Thomas Wegmann die Entscheidung. Ab Freitag, 17. Mai, werden 10.000 Stück des Buches an unterschiedlichsten Orten in Innsbruck verteilt. „Das ‚Innsbruck liest‘-Buch ist ein Geschenk, das Lust aufs Lesen macht. Dazu passend gibt es ein literarisch inspiriertes Rahmenprogramm, das angeregte Diskussionen über das Buch ermöglicht“, freut sich Kulturstadträtin Uschi Schwarzl auf die Aktion.

Was ist neu 2019?
Die städtische Aktion„Innsbruck liest“ wird heuer erstmals von der Stadtbibliothek organisiert. Der neue Standort mit modernem Konzept schafft Raum für innovative Ideen und Möglichkeiten in den Bereichen Veranstaltungen und Literaturvermittlung. Mit unterschiedlichen Veranstaltungen, Kursen und Sprechstunden wird die Stadtbibliothek zu einem Ort, der das ganze Jahr über niederschwellig Zugang zu Bildung, Kultur und Literatur ermöglicht. „Diese Kompetenzen konnten wir nun optimal für die größte städtische Leseaktion nutzen und gemeinsam mit unseren PartnerInnen ein abwechslungsreiches Programm mit außergewöhnlichen Verteilaktionen auf die Beine stellen“, so Bibliotheksleiterin Christina Krenmayr. Die von der Stadt Innsbruck 2004 gestartete Aktion findet heuer zum insgesamt 16. Mal statt. Ziel der Aktion ist es, die Literatur näher ans Publikum zu bringen und die Begeisterung fürs Lesen zu fördern.

Verteilaktionen an ungewöhnlichen Orten
10.000 Bücher werden im öffentlichen Raum verschenkt. „Besonderen Wert legen wir darauf, mit den Büchern zu den Menschen zu kommen. Erstmals wird es Verteilaktionen in der Straßenbahn, in den städtischen Schwimmbädern und auf Stadtteilplätzen geben, so Stadträtin Uschi Schwarzl. Eine Besonderheit ist die Signierstunde mit der Autorin in der Straßenbahn Linie 2.

Das Rahmenprogramm lädt ein, die Autorin persönlich kennenzulernen, eine Lesung an einem besonderen Ort zu erleben und sich mit den Themen des Buches auseinanderzusetzen. Gemeinsam mit erfahrenen Innsbrucker KulturveranstalterInnen wurden fünf Veranstaltungen organisiert. Der Auftakt findet am Donnerstag, 16. Mai, im ORF Studio 3 statt. Es folgen eine literarische Fahrt in der IVB-Linie 6, ein interaktives Erzählcafé im Café Namsa, ein Poetry Slam in der Stadtbibliothek und zum Abschluss am Dienstag, 28. Mai, eine Lesung zum Sonnenuntergang am Kulturplateau hoch über der Amraser Straße. Vom 7. bis 28. Mai wird in der Universitäts- und Landesbibliothek eine Ausstellung zu den bisherigen „Innsbruck liest“-ProtagonistInnen gezeigt. Bei allen Veranstaltungen ist der Eintritt frei.

Buchauswahl durch Fachjury
Jurymitglieder waren die Buchhändlerin Lena Kripahle, der Schriftsteller Christoph W. Bauer sowie die Literaturkritikerin und Assistentin am Institut für Germanistik der Universität Wien Dr.in Daniela Strigl. Den Vorsitz führte Univ.-Prof. Dr. Thomas Wegmann (Institut für Germanistik der Universität Innsbruck).

Über die Autorin
Laura Freudenthaler wurde 1984 in Salzburg geboren. Studium der Germanistik, Philosophie und Gender Studies, lebt in Wien. Die Erzählungen Der Schädel von Madeleine. Paargeschichten erschienen 2014. Für ihren ersten Roman Die Königin schweigt (2017) erhielt sie den Förderpreis zum Bremer Literaturpreis 2018. Im selben Jahr wurde das Buch als bester deutschsprachiger Debütroman beim Festival du Premier Roman in Chambéry (Frankreich) ausgezeichnet. Ihr zweiter, im Februar 2019 erschienener Roman Geistergeschichte, steht auf der Österreich-Shortlist für den Literaturpreis der Europäischen Union (EUPL). Die Autorin wird im Rahmen von „Innsbruck liest“ bei der Lesung zum Sonnenuntergang am 28. Mai aus diesem Roman lesen.

PartnerInnen
Zahlreiche PartnerInnen zeichnen für das Zustandekommen und die Durchführung von „Innsbruck liest“ verantwortlich, dieses Jahr sind dies: Land Tirol, IKB, Wirtschaftskammer Tirol (Buch- und Medienwirtschaft), PEMA, IVB, AK Tirol, Tiroler Flughafenbetriebsgesellschaft, ORF Tirol und Tiroler Tageszeitung.

Kontakt und Infos

Stadt Innsbruck

Stadtbibliothek Innsbruck

Amraser Straße 2

6020 Innsbruck

+43 512 5360 5700

http://stadtbibliothek.innsbruck.gv.at/innsbruckliest  

Mag.a Elisabeth Rammer
elisabeth.rammer@magibk.at

Mag. Boris Schön
boris.schoen@magibk.at

Verteilaktionen

Ab Freitag, 17. Mai:

AK Bibliothek, Maximilianstraße 7

IKB Kundencenter, Salurnerstraße 11

IKB Recyclinghof, Roßaugasse 4a

Stadtbibliothek, Amraser Straße 2

Tiroler Tageszeitung, Brunecker Straße 3

In den Buchhandlungen:

Haymon, Sparkassenplatz 4

Studia, Innrain 52f

Tyrolia, Maria-Theresien-Straße 18

Wagner’sche, Museumstraße 4

Wiederin, Erlerstraße 6

Am Freitag, 17. Mai, von 9.00-11.00 Uhr und 14.00-16.00 Uhr in der Straßenbahn Linie 2

Samstag, 18. Mai in den städtischen Bädern:

9.00-10.00 Uhr: Hallenbad Höttinger Au, 11.00-12.00 Uhr: Hallenbad Olympisches Dorf, 13.00-14.00 Uhr: Baggersee Roßau, 15.00-16.00 Uhr: Freibad Tivoli, 17.00-18.00 Uhr: Hallenbad Amraser Straße, 19.00-20.00 Uhr: Dampfbad Salurner Straße

Dienstag, 21. Mai in den Stadtteilen:

11.00-13.00 Uhr: Wiltener Platzl, 16.00-18.00 Uhr: Höttinger Kirchplatz

Mittwoch, 22. Mai in den Stadtteilen:

11.00-13.00 Uhr Hötting West (Kolpinghaus), 16.00-18.00 Uhr: Rapoldipark

Signierstunden

Freitag, 17. Mai, 14.00 bis 15.00 Uhr: IVB-Straßenbahn Linie 2

Dienstag, 21. Mai, 10.00 bis 11.00 Uhr: AK Bibliothek, Maximilianstraße 7 

Montag, 27. Mai, 17.00 bis 18.00 Uhr: Stadtbibliothek, Amraser Straße 2

Das Programm im Detail

Bei allen Programmpunkten ist der Eintritt frei.

Dienstag, 7. Mai, bis Dienstag, 28. Mai: ULB Tirol, Hauptbibliothek Neubau, Innrain 52

Ausstellung Innsbruck liest – ein bibliothekarischer Rückblick

Öffnungszeiten: Montag bis Freitag 8.00-24.00 Uhr, Samstag und Sonntag 8.00-18.00 Uhr

Zum 16. Mal jährt sich heuer „Innsbruck liest“. Als langjährige Partnerorganisation zeigt die Universitäts- und Landesbibliothek im Foyer der Hauptbibliothek Neubau die Geschichte der Aktion. Ausgestellt sind alle bisherigen „Innsbruck liest“-Bücher, die auch alle im Bestand der ULB Tirol sind. Präsentiert werden Lizenzausgaben und Originalausgaben der Verlage.

Donnerstag, 16. Mai, 19.30 Uhr: ORF Tirol Studio 3, Rennweg 14

Auftakt Innsbruck liest 2019 mit Laura Freudenthaler und dem Bläserquintett Blechbeißer, Moderation Martin Sailer

Anmeldung unter Telefon +43 512 566 533 oder studio3.tirol@orf.at 

Traditionell startet „Innsbruck liest“ im ORF Studio 3 mit einer Lesung der Autorin sowie ersten exklusiven Exemplaren des Buches. Durch den literarischen Abend – bei dem auch Stadträtin Uschi Schwarzl und Juryvorsitzender Thomas Wegmann dabei sind – führt Martin Sailer. Musikalisch umrahmt wird die Lesung vom Bläserquintett Blechbeißer.

Freitag, 17. Mai, 17.00 Uhr: Abfahrt IVB-Endhaltestelle Bergisel

Literatur & Musik in der Linie 6 mit Laura Freudenthaler sowie Alexander Figl & Laura Marberger (Bass & Voice. Latin, Chanson und Jazz) im Rahmen einer Sonderfahrt nach Igls und retour

Anmeldung unter Tel. +43 512 5307 228 oder l.djulic@ivb.at 

Mit einer Sonderfahrt der Linie 6 der IVB geht es von der Endhaltestelle Bergisel durch den Wald hinauf nach Igls. Auf der Fahrt liest Autorin Laura Freudenthaler aus dem Innsbruck liest-Buch. Musikalisch wird sie von Alexander Figl (Bass) & Laura Marberger (Gesang) begleitet. Nach kurzem Aufenthalt in Igls fährt die literarische Straßenbahn wieder zurück zum Ausgangspunkt.

Donnerstag, 23. Mai, 16.00 Uhr: Café Namsa, Amberggasse 1

Erzählcafé, Menschen mit erfahrenem Gedächtnis erzählen die Geschichte(n) ihrer Stadt – Das Innsbruck liest-Buch als Ausgangspunkt für Ausflüge in die Erinnerung. Moderation Stefan Abermann

Eine Gruppe von SeniorInnen mit sprühendem Gedächtnis, entspannte Kaffeehausatmosphäre und ein Publikum, das gerne mehr über die Geschichte(n) seiner Stadt erfahren möchte: Das ist ein Erzählcafé. Auf der Bühne nehmen einige ErzählerInnen das neue Innsbruck Liest-Buch zum Anlass, Erinnerungen aus ihrem Leben und vom Leben in vergangenen Zeiten zu erzählen: Wie lebte man, wie liebte man und wo spielte das Leben die interessantesten Stücke? Aus kleinen Anekdoten entsteht so ein buntes Bild der nicht allzu fernen Vergangenheit. Erzähl-InteressentInnen melden sich einfach unter: kontakt@cafenamsa.at 

Im Anschluss wird zu gemütlichem Beisammensein bei Kaffee & Kuchen eingeladen.

Freitag, 24. Mai, 19.00 Uhr: Stadtbibliothek, Amraser Straße 2

Poetry Slam – Slammer. Dichter. Weiter. Slammerinnen Theresa Hahl und Katrin ohne H reagieren in einem spielerischen Wettkampf mit poetischen Statements auf das Buch. Moderation Martin Fritz

Die beiden Slammerinnen Theresa Hahl und Katrin ohne H stellen sich einer spannenden Aufgabe: Sie lesen vorab das „Innsbruck liest“-Buch, lassen sich davon zu einem Poetry-Slam-Text inspirieren und treten damit in einen spielerischen Wettkampf. Das Publikum ist die Jury und moderiert wird dieser ganz besondere Slam-Spaß von Martin Fritz. Theresa Hahl ist Lyrikerin und Poetry Slammerin, eine der Hauptakteur*innen des Dokumentarfilms „Dichter und Kämpfer“ und hat bereits auf drei Kontinenten geslammt. Katrin ohne H ist in Rekordzeit von der Newcomerin zum Fixbestandteil der Innsbrucker Slamszene geworden und machte diese bunter, lebendiger und polyglotter. Martin Fritz ist Autor, Literaturwissenschafter und der Noriaki Kasai der Innsbrucker Slamszene.

Dienstag, 28. Mai, 19.00 Uhr: Stadtbibliothek, Kulturplateau, Amraser Straße 2, bei Schlechtwetter im Veranstaltungsraum der Stadtbibliothek

Lesung zum Sonnenuntergang

Die ehemaligen Innsbruck-liest AutorInnen Dimitré Dinev und Didi Drobna sowie die aktuelle Autorin Laura Freudenthaler lesen aus neuen Werken. Moderation Anna Rottensteiner

Dimitré Dinev war im Jahr 2006 mit seinem Erzählband Ein Licht über dem Kopf (Deuticke) der dritte Innsbruck-liest-Autor. Dinev, 1962 in Plovdiv (BGR) geboren, lebt als Schriftsteller, Drehbuch- und Theaterautor in Wien. Er wird aus Unveröffentlichtem lesen. Didi Drobnas Roman Zwischen Schaumstoff (Edition Exil) wurde 2016 zum Innsbruck liest-Buch gekürt. Die Autorin, 1988 in Bratislava (SK) geboren, lebt seit 1991 in Wien. Sie wird aus ihrem aktuellen Roman Als die Kirche den Fluss überquerte (Piper 2018) lesen. Und die Innsbruck liest-Autorin Laura Freuden-thaler wird aus ihrem neuen Roman Geistergeschichte lesen.

(Nr. 153 –  7. Mai 2019)                                                                   

Mit dem Umzug von „Innsbruck liest“ in die Stadtbibliothek gibt es auch ein neues Organisationsteam mit Christina Krenmayr, Elisabeth Rammer, Boris Schön und Nicole Prasser (v. l.).
Mit dem Umzug von „Innsbruck liest“ in die Stadtbibliothek gibt es auch ein neues Organisationsteam mit Christina Krenmayr, Elisabeth Rammer, Boris Schön und Nicole Prasser (v. l.).