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Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Josef Mühlmann, Vorstand des Amts für Straßenbetrieb, präsentieren gemeinsam die neuen, intelligenten Müllkübel in der Maria-Theresien-Straße.
Vizebürgermeister Christoph Kaufmann und Josef Mühlmann, Vorstand des Amts für Straßenbetrieb, präsentieren gemeinsam die neuen, intelligenten Müllkübel in der Maria-Theresien-Straße.

Intelligente Müllkübel für eine saubere Stadt

Zwölf neue Abfalleimer pressen Müll durch Solarenergie

Sauberkeit wird in Innsbruck groß geschrieben. Damit die Stadt zukünftig noch sauberer ist, wurden insgesamt zwölf „smarte“ Müllkübel angeschafft. Der Abfall wird darin durch eine integrierte Presse auf ein Siebtel reduziert, die benötigte Energie gewinnen die Container aus Solarenergie.

„Durch das neue System fasst der 120-Liter-Standardbehälter bis zu 840 Liter Abfall. Dadurch müssen die Müllkübel nicht mehr so oft entleert werden. Das spart Zeit, Geld und trägt zur Sauberkeit der Stadt bei“, erklärt der für Straßenbetrieb zuständige Vizebürgermeister Christoph Kaufmann. Die aktuellen Füllstände der einzelnen Behälter lassen sich einfach und jederzeit über den Computer oder auch ein Smartphone abfragen.

Moderne Müllschlucker im gesamten Stadtgebiet

Insgesamt wurden zwölf solarbetriebene Econ-Top-Abfallbehälter im Stadtgebiet installiert: Fünf finden sich in der Maria-Theresien-Straße, zwei beim Sillpark und je einer in der General-Eccher-Straße, bei der Fernbushaltestelle an der Südbahnstraße und beim Tivoli, in der Müllerstraße und am Marktgraben. Alle Container verfügen über einen integrierten Aschenbecher und können über ein Fußpedal und einen Handgriff geöffnet werden. Während dem Pressvorgang sind die Geräte verschlossen und ein Hineingreifen ist aus Sicherheitsgründen nicht möglich. Die Solarzelle befindet sich auf dem Deckel des Behälters.

Die Gesamtkosten für die intelligenten, solarbetriebenen Abfalleimer betragen rund 30.000 Euro. (DH)