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Ein Kältetelefon wurde eingerichtet
Ein Kältetelefon wurde eingerichtet

Hinschauen – besonders in kalten Zeiten

Stadt richtet Kältetelefon in Zusammenarbeit mit Caritas und TSD ein

Temperaturen im zweistelligen Minusbereich fordern derzeit zusätzliche Maßnahmen: Bis Samstag richtet die Stadt Innsbruck deshalb in Zusammenarbeit mit den Tiroler Sozialen Diensten (TSD) und der Caritas ein Kältetelefon ein. Von der Kälte Betroffene sowie aufmerksame BürgerInnen können sich ab sofort rund um die Uhr unter +43 512 5360 1272 melden. Die dort zu erreichende städtische Mobile Überwachungsgruppe (MÜG) fungiert als Schnittstelle zwischen den TSD und der Caritas, die sich um Unterkünfte und sonstige Hilfsmittel kümmern.

„Eine Übernachtung bei diesen Temperaturen ist äußerst gefährlich. Personen, die eine Unterkunft benötigen, erhalten die notwendigen Informationen zu den Notschlafstellen. Jene, die beispielsweise warme Kleidung brauchen, vermittelt die MÜG an die Caritas. Der klirrenden Kälte mit sozialer Wärme zu begegnen ist Gebot der Stunde“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Sozial-Stadtrat Ernst Pechlaner führt weiter aus: „In unserer Stadt muss niemand auf der Straße schlafen. In Innsbruck gibt es rund 300 Plätze in Notschlafstellen. Über die Innsbrucker Sozialen Dienste betreibt die Stadt Innsbruck die Herberge sowie das Alexihaus.“ In Zusammenarbeit mit dem Land Tirol kommen in den Wintermonaten noch die beiden am Schusterbergweg und in der Amraser Straße hinzu. (DH)