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Bürgermeister und Bürgermeisterinnen im Gespräch: Christian Härting (Telfs), Stefan Weirather (Imst), Eva-Maria Posch (Hall), Christine Oppitz-Plörer (Innsbruck), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Herbert Mayer (Gemeinderat Landeck) und Martin Krumschnabel (Kufstein; v.l.)
Bürgermeister und Bürgermeisterinnen im Gespräch: Christian Härting (Telfs), Stefan Weirather (Imst), Eva-Maria Posch (Hall), Christine Oppitz-Plörer (Innsbruck), Vizebürgermeister Christoph Kaufmann, Herbert Mayer (Gemeinderat Landeck) und Martin Krumschnabel (Kufstein; v.l.)

Landesgruppenkonferenz des österreichischen Städtebundes

Tiroler Mitgliedsgemeinden tagten vor Kurzem in Kufstein

Die Landesgruppe Tirol des Österreichischen Städtetages umfasst insgesamt 14 Mitgliedsgemeinden, darunter sämtliche Bezirkshauptstädte und Gemeinden wie Jenbach, Telfs, Rum und Wattens und Wörgl. Mitte November tagte die Vollversammlung unter dem Vorsitz von Mag.a Christine Oppitz-Plörer Innsbrucks Bürgermeisterin in Kufstein. Nach Ablauf der zweijährigen Periode wurde der bestehende Vorstand für weitere zwei Jahre bestätigt.

„Ich sehe den Städtebund als Instrument, die Position der Kommunen geeint zu verfolgen. In diesem Sinne sehe ich auch die Ausrichtung des Europäischen Gemeindetages 2020 für den die Landeshauptstadt im vergangenen Dezember in Maastricht den Zuschlag erhielt“, eröffnete Innsbrucks Bürgermeisterin die Konferenz.

Im Rahmen der Landesgruppenkonferenz stand der Bericht des Generalsekretärs des Österreichischen Städtebundes, Dr. Thomas Weninger, auf dem Programm. Im Anschluss folgte ein Bericht des Innsbrucker Stadtoberhauptes als Vorsitzende der Landesgruppe sowie eine Diskussion über diverse aktuelle politische Themen vom Finanzausgleich über die Aufgabenverteilungen zwischen den Gebietskörperschaften. Auch die Asyl- und Integrationskosten, Sprachbarrieren im Bereich Volksschulen bzw. Neuen Mittelschulen (NMS) sowie die Themen Bildung, Kosten für den Ausbau der Kinderbetreuung, Masterplan ländlicher Raum und dem Schulärztewesen wurden besprochen.

Hintergrund: Europäischer Gemeindetag

Im Frühjahr 2020 wird die Generalversammlung des RGRE (Rat der Gemeinden und Regionen Europas) in Innsbruck stattfinden. Für drei Tage ist Tirols Landeshauptstadt Treffpunkt der europäischen Kommunalpolitik. Die Entscheidung fiel einstimmig im Rahmen der Sitzung des RGRE Policy Committees im niederländischen Maastricht.

Mit dem Europäischen Gemeindetag 2020 hat Innsbruck abermals die Möglichkeit sich als kompetenter und verlässlicher Partner auf dem Congress- und Messesektor zu präsentieren. Gleichzeitig bietet sich die Möglichkeit, dass sich die Tiroler Landeshauptstadt international mit ihren Alleinstellungsmerkmalen positionieren kann. Auf österreichischer Ebene passierte dies das letzte Mal im Jahr 2016 im Rahmen des von 08. bis 10. Juni stattfindenden österreichischen Städtetages. (KR)