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Die IKB-Vorstände Harald Schneider (re.), Helmuth Müller (2.v.li.) und Thomas Gasser zie-hen mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (li.) eine positive Zwischenbilanz zur LED-Offensive für Innsbruck.
Die IKB-Vorstände Harald Schneider (re.), Helmuth Müller (2.v.li.) und Thomas Gasser zie-hen mit Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider (li.) eine positive Zwischenbilanz zur LED-Offensive für Innsbruck.

Innsbruck rüstet bis 2020 über 10.000 Leuchten auf LED um

Neue Lichtqualität für Innsbruck

Seit 2015 investiert die IKB sukzessive in die Modernisierung der öffentlichen Beleuchtung in Innsbruck. Mittlerweile sind 62 Prozent des Stadtgebiets auf umweltfreundliches LED umgestellt. Mit der Erneuerung in der Anichstraße ist ein nächster Zwischenschritt absolviert.

Insgesamt 66 asymmetrisch strahlende LED-Leuchten mit einer Gesamtleistung von 3.960 Watt wurden im Rahmen des neuen, innovativen Konzepts jeweils in Fassadenhöhe montiert. Dies ermöglicht neben der blendungsfreien Ausleuchtung des Straßenraums eine besondere Hervorhebung der Haltestellenbereiche sowie eine für die Anwohner schonende Fassadenerhellung. Die Fassadenleuchten werden um 24 Uhr abgeschaltet.    

Österreichweiter Vorreiter

„Die neue Lichtqualität ist eine Aufwertung für die Innenstadt. Bis 2020 wollen wir die gesamte öffentliche Beleuchtung auf energieeffiziente LED-Leuchten umstellen. Damit zählen wir österreichweit zu den Vorreitern. Insgesamt handelt es sich bei der LED-Umstellung um das größte kommunale Energieeffizienz-Projekt Westösterreichs“, erklärt Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer. 

Über 10.300 Lichtpunkte müssen dazu von den Experten der IKB umgerüstet werden. „Bis jetzt wurden bereits 6.471 Lichtpunkte in den Stadtteilen Saggen, Wilten, Amras, Olympisches Dorf, Arzl, Mühlau, Hungerburg, Hötting, Pradl und Reichenau ausgetauscht. 2018 folgen die Stadtteile Höttinger Au, Sieglanger und Mentlberg mit 1.890 Lichtpunkten“, ergänzt IKB-Vorstandsvorsitzender Harald Schneider.

Durch die neue Beleuchtung werden die Straßen und Plätze gezielt bestrahlt. „Das Licht ist dorthin gerichtet, wo es hell sein soll. Es gibt keine unnötige Bestrahlung des Nachthimmels und keine Beeinträchtigung für die Anwohner“, erläutert Schneider die Vorzüge des Projekts.

25 Prozent Stromersparnis

Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider: „LED ist energieeffizient und kostensparend. Mit Umsetzung dieser LED-Offensive können 25 Prozent des Energieaufwands für die öffentliche Beleuchtung eingespart werden. Das entspricht dem Jahresstromverbrauch von 650 Haushalten.“

Das neue Dienstleistungsangebot im Bereich LED-Umstellung bietet die IKB auch weiteren Tiroler Gemeinden an. „Für die Gemeinden Radfeld, Trins, Gschnitz, Kaltenbach, Weer und Völs haben wir die Straßenbeleuchtung auf moderne LED Technik umgerüstet“, erklärt IKB-Vorstandsdirektor Helmuth Müller: „Zusätzlich bieten wir auch maßgeschneiderte Lösungen für den Indoor-Bereich an. Für die Marktgemeinde Zirl hat die IKB kürzlich ein Referenzprojekt umgesetzt. Dort wurde die Beleuchtung in sämtlichen Gemeindegebäuden auf LED umgestellt.“

Weihnachtsglanz in der Stadt

Auch für die festliche Beleuchtung in der Landeshauptstadt sowie der Christbäume zeigt die IKB verantwortlich. Seit Anfang November sind die IKB-Mitarbeiter für die Montage der Weihnachtsbeleuchtung im Einsatz. Dafür werden insgesamt 12.760 Lichter befestigt. Die Bevölkerung wie auch die vielen Besucher können sich ab Mittwoch, 15.11.2017, über die leuchtende Botschaft freuen. (platzer media)