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Tochter Gisela Praxmaier (l.) begrüßte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.), die Lydia Pfeiffer zum Geburtstag Blumen schenkte.
Tochter Gisela Praxmaier (l.) begrüßte Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer (r.), die Lydia Pfeiffer zum Geburtstag Blumen schenkte.

Mit 101 Jahren noch kein bisschen leise

Lydia Pfeiffer feierte im Saggen ihren Jubeltag.

Eine heitere Runde saß am größten Tisch im Café des Wohnheims Saggen und unterhielt sich angeregt, als Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer mit einem üppigen Blumenstrauß zur Tür hereinkam. Mit einem strahlenden Lächeln wartete Lydia Pfeiffer bereits auf sie – die rüstige Frau feierte nämlich mit ihrer Tochter, einem Enkelsohn und Freundinnen sowie ihrer Betreuerin ihren 101. Geburtstag. Als besonderen Ehrengast empfing sie die Innsbrucker Stadtchefin.

„Frau Pfeifer, ich gratuliere Ihnen von ganzem Herzen. Ich erinnere mich gerne an meinen Besuch voriges Jahr und hoffe, Sie singen wieder ein Lied für mich“, betonte Oppitz-Plörer, die bereits beim 100. Geburtstag zu den GratulantInnen zählte. Und auch heuer begeisterte Lydia Pfeiffer mit Gesangseinlagen. Die ehemalige Bankangestellte ist leidenschaftliche Musikerin. Jahrelang sang sie als Mitglied im Beethoven-Chor und wirkte bei Kinderopern, wie „Hänsel und Gretel“ mit. Stolz ist die lebensfrohe 101-Jährige auf ihre „braven Enkel- und die lieben Urenkelkinder. Besonders dass alle gesund sind“, erzählte die Jubilarin.

Mit ihren 101 Jahren ist Lydia Pfeiffer noch kein bisschen leiser, eher im Gegenteil: Die Unternehmungslust ist nach wie vor groß. Die rüstige Frau besucht mehrere Seniorenstuben und freut sich regelmäßig auf ihren Stammtisch. Tochter Gisela verbringt ihre Zeit gern mit ihrer Mutter. Durch sie ist Pfeiffer aus der Rheinländischen Pfalz in den 1980er-Jahren nach Innsbruck gekommen.

Zum Abschluss des Geburtstagsbesuchs von der Bürgermeisterin stimmte Lydia Pfeiffer noch ihr Lieblingslied „Alle Tage ist kein Sonntag“ an und sie wünschte sich ein Wiedersehen. „Ganz bestimmt, Frau Pfeiffer. Wenn Sie so weitermachen, werden Sie noch die älteste Innsbruckerin“, betonte Oppitz-Plörer und verabschiedete sich. (SAKU)