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Neuerungen der Parkraumbewirtschaftung in Innsbruck

Anpassung Zone Tivoli und Einführung Parkstraße beim Schloss Ambras

Das Ziel des im November 2013 vom Innsbrucker Gemeinderat beschlossenen neuen Parkraumkonzeptes war es, durch vereinfachte Zonen und einheitliche Preise das Innsbrucker Stadtgebiet langfristig zu entlasten. Einfachere Tarife und  größere Parkzonen sowie Begleitmaßnahmen, die alle entlasten – dies sind die Kernelemente des Parkraumkonzeptes. Am 05. Mai 2014 trat die neue Regelung mit der 90-Minuten-Zone in der Innsbruck Innenstadt in Kraft. Seither wird das Konzept jährlich von ExpertInnen der Stadt Innsbruck evaluiert.

Jährliche Evaluierung
Kleinere Änderungen an der Parkraumregelung können im Zuge der jährlichen Evaluierung anfallen. Aufgrund von Wünschen und Anregungen aus der Bevölkerung sind nun einige Änderungsmaßnahmen am derzeitigen Konzept vorgesehen. „Die jährliche Evaluierung ist ein sinnvolles Instrument, um das Parkraumkonzept nachträglich zu optimieren. Angepasst an die jeweilige Stellplatzbilanz in einem Stadtteil kann so die Auslastung der Parkplätze reguliert werden, was wiederum eine erhebliche Erleichterung der Parkplatzsuche für die Anrainerinnen und Anrainer mit sich bringt“, erläutert die für Mobilität zuständige Vizebürgermeisterin, Mag.a Sonja Pitscheider.

Wasserstoff-Fahrzeuge von Parkabgabepflicht befreit
Ab 15. März sind in Innsbruck neben den bereits jetzt schon von der Parkabgabepflicht befreiten Fahrzeugen mit rein elektrischem Antrieb (Batterie-Elektrofahrzeuge) auch Fahrzeuge mit Wasserstoff-Brennstoffzellenantrieb von der Kurzparkgebühr befreit.

Für die Inanspruchnahme der Abgabebefreiung ist es für beide Fahrzeugarten ausreichend, wenn das betreffende Fahrzeug ein „grünes Kennzeichen“ (weiße Kennzeichentafel mit grüner Schrift) trägt. Batterieelektrofahrzeuge und Wasserstoff-Brennstoffzellenfahrzeuge, die noch mit herkömmlichen „schwarzen Kennzeichen“ (weiße Kennzeichentafeln mit schwarzer Schrift) ausgestattet sind, ist für die Inanspruchnahme der Abgabebefreiung weiterhin eine entsprechende amtliche Bestätigung über die Befreiung erforderlich, welche vom Referat Parkraumbewirtschaftung auf Antrag und nach Vorlage eines Nachweises über die Antriebsart des betreffenden Fahrzeuges kostenlos ausgestellt wird.

In den Innsbrucker Kurzparkzonen unterliegen Elektro- und Wasserstofffahrzeuge aber weiterhin der verordneten Höchstparkdauer (entweder 90 oder 180 Minuten), sodass beim Parken in Kurzparkzonen zum Nachweis die Anbringung einer Parkuhr im Fahrzeug erforderlich ist.

Diese Regelung wurde vom Gemeinderat vorerst bis 30. Juni befristet.

Parkraumbewirtschaftung beim Schloss Ambras
„Die Burghauptmannschaft Österreich ist als Verwalterin von Schloss Ambras an uns herangetreten, um dem Problem von Dauerparken sowie unsachgemäß abgestellten Fahrzeugen Herr zu werden. Wir kommen ihrem Wunsch nach einer Parkstraße gerne nach“, verdeutlicht die ressortverantwortliche Vizebürgermeisterin Pitscheider. Die Parkzone W (Zufahrtsstraße zum Schloss Ambras) wird am 03. April analog zu den bereits bewirtschafteten Gebieten im Nahbereich von Freizeiteinrichtungen, wie dem Alpenzoo und dem Schwimmbad Tivoli eingeführt (siehe den beiliegenden Zonenplan). Insgesamt stehen nach Einführung der Regelung und abzüglich der möglichen zehn Anwohnerparkkarten 42 Stellplätze für BesucherInnen zur Verfügung.

Die Parkraumbewirtschaftung wird in dieser Parkzone täglich von 09.00 bis 19.00 Uhr gelten. Die Höhe der Parkabgabe beträgt € 0,70 pro halber Stunde Parkdauer, maximal € 7,00 pro Kalendertag.

Änderung der Zonengrenzen
In der bestehenden Parkzone R ändern sich die Zonengrenzen: Ab 02. Mai werden zwei Straßenabschnitte aus der Parkzone R herausgenommen, und zwar der Lange Weg (Abschnitt zwischen der Andechsstraße und der Valiergasse) sowie die Andechsstraße (Abschnitt zwischen der Gumppstraße und dem Langen Weg). In den beiden genannten Straßenabschnitten wird ab 02. Mai keine Parkraumbewirtschaftung mehr stattfinden (siehe den beiliegenden Zonenplan). Der Bewirtschaftungszeitraum, werktags, Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr und die Höhe der Parkabgabe bleiben in der Parkzone R unverändert.

Neuerungen des Bewirtschaftungszeitraums beim Tivoli
Ab 01. September wird der Bewirtschaftungszeitraum in der Parkzone N (Tivoli, Olympiaworld) geändert.

• vom 01. September bis 30. April jeden Jahres: werktags, Montag bis Freitag von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr (€ 0,70 pro halber Stunde Parkdauer, maximal € 7,00 pro Kalendertag)

• vom 01. Mai bis 31. August jeden Jahres: täglich von 09:00 Uhr bis 19:00 Uhr (€ 0,70 pro halber Stunde Parkdauer, maximal € 7,00 pro Kalendertag) (MF)

 

Neuer Zonenplan

parkzonen_gesamt_2018.pdf   (3228 KB)