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Lokalaugenschein auf der Sinfonia-Baustelle (von links): Architekt Helmut Reitter, Wohnbaustadtrat Andreas Wanker, NHT-Geschäftsführer Markus Pollo und Gemeinderat Helmut Buchacher.
Lokalaugenschein auf der Sinfonia-Baustelle (von links): Architekt Helmut Reitter, Wohnbaustadtrat Andreas Wanker, NHT-Geschäftsführer Markus Pollo und Gemeinderat Helmut Buchacher.

NHT setzt auf intelligente Wohnkonzepte

Die Neue Heimat Tirol (NHT) plant in den nächsten Jahren die Errichtung von über 1.000 neuen Wohnungen in Innsbruck.

Im Rahmen einer Gebäudeaufstockung in der Bruckner Straße, Hugo-Wolf-Straße und Viktor-Dankl-Straße in Innsbruck werden derzeit 32 Neubauwohnungen realisiert. Das Investitionsvolumen beträgt 4,3 Mio. Euro. Zusätzlich werden die Bestandsobjekte mit insgesamt 95 Wohnungen energetisch saniert. Insgesamt nimmt die NHT rund 8,4 Mio. Euro in die Hand.

NHT-Sanierungsoffensive

Das Projekt wird zusätzlich durch Mittel aus dem EU-Projekt Sinfonia unterstützt. „Dieses Projekt ist ein Mehrwert für alle Beteiligten. Die bestehenden Wohnungen werden saniert. Zusätzlich entsteht neuer, leistbarer Wohnraum, den wir in unserer Landeshauptstadt dringend benötigen“, betont Wohnbaustadtrat Andreas Wanker bei einem Lokalaugenschein.

„Neben dem Neubau ist die Sanierung unserer Gebäudebestände ein zweites, wichtiges Standbein unserer Tätigkeit“, so NHT-Geschäftsführer Hannes Gschwentner: „Die bestehende Wohnanlage wurde 1951 errichtet und jetzt im Zuge der Sanierung mit Wärmedämmung, neuen Fenstern sowie einer Komfortlüftung mit Wärmerückgewinnung auf Niedrigenergiestandard umgerüstet.“

Die NHT rechnet mit einer Heizkostenreduktion bei einer sanierten Wohnung von über 50 Prozent. Im Zuge der Arbeiten werden die Balkone erneuert und vergrößert, neue Lifte und zusätzliche Kellerräume sowie zwei Fahrradhäuschen und eine Müllsammelstelle im Innenhof errichtet. Zugleich werden die Gebäude um zwei bzw. drei Geschoße aufgestockt.

32 zusätzliche Wohnungen

„Dadurch können wir 32 zusätzliche Wohnungen auf oberster Stadtebene realisieren“, ergänzt NHT-Geschäftsführer Markus Pollo: „Das Wesentliche ist: Die Miete für die neuen Wohnungen in attraktiver Lage bleibt trotzdem leistbar.“ Die Pläne für die Aufstockung stammen vom Innsbrucker Büro reitter_architekten. Die Grundrisse sehen von der klassischen Zwei- bis zur Vierraumwohnung zahlreiche Varianten vor.

Die Ausführung erfolgt im Passivhausstandard mit Gaszentralheizung und Komfortlüftung. Die Fertigstellung ist Mitte 2018 geplant. Die Vergabe der Mietwohnungen erfolgt über die Stadtgemeinde. (NHT)