Logo Innsbruck informiert
Stadträtin Uschi Schwarzl machte sich vor Ort mit dem Obmann der Initiative „Baukultur Hungerburg“, Hans-Christoph Nägerl, ein Bild der neuen Rahmenbedingungen.
Stadträtin Uschi Schwarzl machte sich vor Ort mit dem Obmann der Initiative „Baukultur Hungerburg“, Hans-Christoph Nägerl, ein Bild der neuen Rahmenbedingungen.

Parkraumbewirtschaftung auf der Hungerburg startet

Ab 6. Mai fallen Parkgebühren an

2013 wurde in der Tiroler Landeshauptstadt das neue Parkraumkonzept eingeführt. Durch die vereinfachten Zonen und einheitlichen Preise wird die Parkplatzsituation in der Landeshauptstadt langfristig entspannt. Zudem bringt die Parkraumbewirtschaftung auch einen wirtschaftlichen Vorteil: Die Umschlagshäufigkeit der Plätze wird erhöht, die KundInnen wechseln häufiger.

Wie im Großteil des Stadtgebiets wird ab 6. Mai auch der Parkraum auf der Hungerburg  in Form einer Parkstraße bewirtschaftet. „Dauerparkerinnen und -parker sowie jene, die das Freizeitangebot auf der Nordkette nutzen und mit dem Auto kommen, sorgten dafür, dass die Forderungen der Anrainerinnen und Anrainer nach einer Parkraumbewirtschaftung auf der Hungerburg laut wurden. Diese wird nun umgesetzt. Generell hat die Parkraumbewirtschaftung auch eine hohe Bedeutung für die Raumplanung: Je weniger Flächen verparkt sind, desto besser kann die Aufenthaltsqualität gestaltet werden“, erklärt die ressortzuständige Stadträtin Mag.a Uschi Schwarzl.

Die Gebührenpflicht gilt von Montag bis Sonntag zwischen 09.00 und 19.00 Uhr aufrecht. Die Tarife entsprechen jenen von Parkstraßen im übrigen Stadtgebiet: Die erste halbe Stunde kostet 0,70 Cent, danach kann ein Parkschein in 10-Cent-Schritten gelöst werden. „Höchstparkdauer ist keine vorgesehen. Diese Tatsache ist im dortigen Bereich vor allem für Freizeitsuchende wichtig. Der maximale Tagessatz liegt – wie bei allen Parkstraßen – bei sieben Euro“, erklärt die Stadträtin und führt weiter aus: „Durch die gute Anbindung der Hungerburg durch die Bus-Linie ,J‘, die alle 10 Minuten verkehrt, besteht eine ideale Alternative zum Auto. Es gibt wenig Naherholungsgebiete, die so gut durch den Öffentlichen Verkehr erschlossen sind, wie die Hungerburg.“

Parkkarten für AnrainerInnen

Jene BewohnerInnen, die über keinen privaten Parkplatz verfügen, haben das Anrecht auf eine Anwohnerparkkarte. Ein Antrag dafür kann entweder persönlich im Referat Parkraumbewirtschaftung im ersten Stock im Rathaus oder online abgegeben werden. Alle Informationen dazu finden sich auf der Website der Stadt Innsbruck unter
www.innsbruck.gv.at/parken.

Umfangreiche Information im Vorfeld

Bereits im Spätsommer des vergangenen Jahres wurde über die Planungen rund um die Parkraumbewirtschaftung im Stadtteil informiert. VertreterInnen aus Politik und Stadtverwaltung waren vor Ort, um allfällige Fragen auf direktem Weg zu klären. „Dieses Angebot wurde sehr gut angenommen und hat uns in der Entscheidung für die Einführung bestärkt“, erinnert sich Stadträtin Schwarzl. (DH)