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Florierender Tourismus stärkt Wirtschaftsstandort

Innsbruck ist eine blühende, prosperierende Stadt und ein alpin-urbaner Anziehungspunkt in den Alpen. Der Tourismus ist maßgeblich für den Wohlstand der Region verantwortlich. Kultur-, Sport- und Naturerlebnis sind wie in keiner anderen Stadt sehr eng miteinander verbunden.

In den Bereichen Städtetourismus, Strategie und internationale Positionierung  ist die Tiroler Landeshauptstadt gemeinsam mit Wien und Salzburg österreichweit führend. „Der Innsbrucker Tourismus ist eine stabile Säule für die Wirtschaftsentwicklung und in weiterer Folge für die Sicherung und den Ausbau von Arbeitsplätzen. Bei der Attraktivierung von touristischen Angeboten geht es vorrangig um den Ausbau von Infrastruktur- und Freizeitangeboten, was gleichzeitig eine Verbesserung der Lebensqualität für die
Innsbruckerinnen und Innsbrucker bedeutet“, führt Tourismusstadtrat Franz X. Gruber aus.

„Der Tourismus ist ein stabiler und wichtiger Wirtschaftszweig in Innsbruck, der rund 6.000 Arbeitsplätze sichert. Die Hotelstudie zeigt, dass wir in den vergangenen zehn Jahren einen guten Weg gegangen sind und wir nun versuchen werden, den positiven Trend fortzusetzen.“

Stadtrat Franz X. Gruber

Stadtrat Franz X. Gruber

Wertvolle Erkenntnisse durch Potenzialanalyse

Ein florierender Tourismus trägt einen wesentlichen Beitrag zum starken Wirtschaftsstandort Innsbruck bei. Mit mehr als 1,3 Millionen Nächtigungen pro Jahr und rund 8.300 Betten liegt Innsbruck im Städtevergleich an vorderer Position. Besonders bei den ÖsterreicherInnen ist die Stadt am Inn sehr beliebt, wie die im Frühjahr aktualisierte Hotelstudie belegt. Im Frühjahr dieses Jahres wurde die Hotelstudie (Potenzialanalyse) aus 2005/06 aktualisiert. „Aufgrund der sehr dynamischen Gästeentwicklung in den vergangenen Jahren sowie der Umsetzung unterschiedlicher Projekte und verschiedener marktrelevanter Veränderungen, wurde eine Überarbeitung der vorliegenden Studie notwendig. Diese liefert interessante Aufschlüsse über die Situation am Hotelstandort Innsbruck“, bestätigt Stadtrat Gruber. Die aktualisierte Studie analysiert wesentliche Trends, Tendenzen und Entwicklungen in der nationalen sowie internationalen Hotellerie-Branche und gibt eine Einschätzung auf Basis prognostizierbarer Marktentwicklungen ab.
Eine Stärken-Schwächen-Analyse für denStandort Innsbruck zeigt, dass die Tiroler Landeshauptstadt prinzipiell durch ihre Lage im Alpenraum sehr gute Voraussetzungen hat: „Besonders für den Tourismus ist die Lage ein wichtiger Faktor. Auch gute familiengeführte Hotelbetriebe und ein anhaltender hoher Nachfragedruck sowie die zufriedenstellende Auslastung sind gute Voraussetzungen für eine Marktentwicklung“, erklärt Gruber. Touristische Konzepte sind Beispiele für jene Investitionen, die auf Basis der Studie nun vorgeschlagen werden.

Mehr Betten notwendig

Ein Blick auf den Markt zeigt: Die Situation in Innsbruck hat sich verbessert, es bleibt aber Luft nach oben. „Innsbruck ist im österreichischen Benchmark-Vergleich in Hinblick auf die erzielten Auslastungen aktuell sehr erfolgreich, verzeichnet dabei jedoch ein geringeres Marktwachstum als andere Städte“, erklärt Franz X. Gruber. Grund dafür ist unter anderem ein vergleichsweise maßvolles Angebotswachstum. „Klar ist, dass Innsbruck zusätzliche Betten braucht, um das Potenzial als Wirtschaftsstandort erfolgreich auszuschöpfen“, geht Gruber ins Detail. VL/DH