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Bürgermeister Georg Willi (l.), Stadträtin Uschi Schwarzl und Michael Kaufmann (Amt für Verkehrsplanung) testeten die neue Radzählstelle am Herzog-Otto-Ufer gleich selbst.
Bürgermeister Georg Willi (l.), Stadträtin Uschi Schwarzl und Michael Kaufmann (Amt für Verkehrsplanung) testeten die neue Radzählstelle am Herzog-Otto-Ufer gleich selbst.

Grünes Licht für neue Radzählstelle

Messstelle am Herzog-Otto-Ufer zeigt die Anzahl der RadlerInnen pro Tag und Jahr

In der Tiroler Landeshauptstadt bewegen sich viele Menschen mit dem Rad fort. Wie viele genau,weiß die Stadt Innsbruck aufgrund mehrerer Zählstellen im Stadtgebiet. Eine neue, visuelle Zählstelle befindet sich seit dieser Woche am Herzog-Otto-Ufer auf der Höhe der Ottoburg.

„Der Radverkehr in Innsbruck steigt. Wir arbeiten laufend am Ausbau der Infrastruktur. Die neue Radzählstelle am Inn ist ein Teil davon. Die Radfahrerinnen und –fahrer erhalten dort auf einen Blick interessante Informationen – zum Beispiel als wievielte bzw. wievielter sie an diesem Tag und in diesem Jahr an der Stelle vorbeiradeln“, erläutert Bürgermeister Georg Willi. Auch das aktuelle Datum, die Uhrzeit und die Lufttemperatur werden angezeigt. 

Insgesamt wird an sieben Stellen im Stadtgebiet der Radverkehr gemessen, an drei weiteren Stellen misst das Land Tirol und tauscht die Daten mit der Stadt aus. „Daraus können wertvolle Kenntnisse für die Radwegplanung – zum Beispiel um zu prüfen, ob neue Angebote angenommen werden“, erklärt Mobilitätsstadträtin Mag.a Uschi Schwarzl und führt weiter aus: „Zählstellen sind Werbung für den Radverkehr. Sie zeigen den RadfahrerInnen, dass es viele andere gibt, die klimaschonend und gesundheitsfördernd unterwegs sind – sie dienen sozusagen zur Motivation und zur Datenerhebung gleichzeitig.“ Die Zählstellen helfen auch dabei, wetterspezifische und von anderen Faktoren abhängige Gewohnheiten der RadfahrerInnen kennenzulernen und das Angebot daran anzupassen.

 

Mit Hilfe einer Induktionsschleife, die im Asphalt eingelassen ist, kann genau verfolgt werden, wie viele Personen mit ihrem Rad täglich über die Zählstelle fahren. Neben der Anzahl kann auch die Fahrtrichtung der PassantInnen erkannt werden. Es handelt sich bei der Installation am Herzog-Otto-Ufer um die zweite dieser Art im Stadtgebiet: Bereits 2015 wurde beim Sillparkt eine sichtbare Zählstelle angebracht. Die Daten werden vom städtischen Amt für Verkehrsplanung erhoben und verarbeitet.

Sieben städtische Messstellen

Außerdem befinden sich in Innsbruck folgende unterirdische Zählstellen der Stadt Innsbruck:

  • Am Gießen (Höhe Am Gießen Nr. 3)
  • New-Orleans-Brücke (nördlicher Brückenkopf)
  • Prandtauerufer (Höhe Hutterweg 1a)
  • Uni/GeiWi (Innradweg südliches Ufer, Höhe Innrain52d)
  • Waltherpark (Höhe Spielplatz)

Eine Million Fahrten bei Karwendelbrücke: Radnutzung nimmt zu

Knapp eine Million Fahrten wurden im vergangenen Jahr an der Zählstelle im Bereich der Karwendelbrücke erfasst, am höchst frequentierten Tag 2018 waren es mehr als 6.400. Dass sich die getroffenen Maßnahmen der vergangenen Jahre positiv auf den Radverkehr auswirken, zeigt sich unter anderem an der Verlagerung des Radverkehrs am Innradweg stärker auf die Südseite und die deutliche Steigerung am Vögelebichl, wo eine neue Radunterführung und Weganbindung errichtet wurde. Für Stadträtin Uschi Schwarzl „ein weiterer Ansporn für uns, systematisch mehr Platz und noch bessere Radrouten durch Innsbruck zu schaffen.“ (DH)

Am Herzog-Otto-Ufer wurde die Radzählstelle sichtbar gemacht. Michael Kaufmann (Amt für Verkehrsplanung), Bürgermeister Georg Willi, Stadträtin Uschi Schwarzl und Ekkehard Allinger Csollich (Verkehrsplanung Land Tirol, v. l.) überzeugten sich selbst davon.
Am Herzog-Otto-Ufer wurde die Radzählstelle sichtbar gemacht. Michael Kaufmann (Amt für Verkehrsplanung), Bürgermeister Georg Willi, Stadträtin Uschi Schwarzl und Ekkehard Allinger Csollich (Verkehrsplanung Land Tirol, v. l.) überzeugten sich selbst davon.