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Finale Sperre der Riedgasse in Hötting notwendig

Spätestens zum Jahresende wird die generalsanierte Straße wieder geöffnet.

Seit vergangenem Montag ist die Riedgasse in Hötting erneut für den Verkehr gesperrt. Grund ist die bereits bekannte Generalsanierung, die für eine Dauer von drei Jahren mit Unterbrechungen angesetzt war. Durch die abgehaltene Straßenrad-WM im September kam es zu einer kurzzeitigen Öffnung der Straße. Nun wird die Baustelle seit 01. Oktober wieder eingerichtet, ab kommenden Montag, 08. Oktober, beginnt der Bau einer Stützmauer. Für die InnsbruckerInnen heißt es ein letztes Mal durchhalten, spätestens ab 21. Dezember gibt es wieder freie Fahrt auf einer generalsanierten Straße.

Abschließende Arbeiten

Im Detail werden beim letzten Bauabschnitt Restarbeiten durch die Innsbrucker Kommunalbetriebe AG (IKB) wie beispielsweise punktuelle Grabungen für den Strom-Kabelzug durchgeführt. Das städtische Tiefbauamt kümmert sich um den Bau einer neuen Stützmauer bzw. den vorherigen Abriss der bestehenden, maroden Mauer im Bereich Nageletal – südlich der Riedgasse. Dafür werden durch die beauftragte Firma derzeit Container aufgestellt und Vorarbeiten getroffen. Im Bereich des Kinderspielplatzes am Beginn der Riedgasse werden die Stützmauer erneuert und ein barrierefreier Zugang errichtet. Für die neu gebaute Bushaltestelle im Bereich des Schützenwirts erfolgen ebenfalls noch Restarbeiten. Diese Arbeiten sind aus Sicherheitsgründen notwendig. Und im Kreuzungsbereich Riedgasse/Bäckerbühelgasse errichtet derzeit ein privater Bauträger eine Wohnanlage, die fassadenseitig direkt an die Straße grenzt.

Gesamte Bauzeit

Die Generalsanierung der Riedgasse begann im Frühjahr 2016 und war für die Dauer von drei Jahren geplant. Die Arbeiten passierten nicht nur an der Oberfläche, sondern auch im unterirdischen Leitungsnetz. Dabei arbeiten die Stadt Innsbruck und die IKB eng zusammen. Während die IKB unterirdisch den Abwasserkanal erneuerte und das Stromnetz sanierte, gestaltete die Stadt anschließend an der Oberfläche die Straße mitsamt Straßenaufbau neu.

Zu- und Ausfahrten zu den Häusern und Grundstücken blieben für AnrainerInnen nach Möglichkeit befahrbar. Außerdem wurden eigens Ersatzparkplätze geschaffen. AnrainerInnen sowie Blaulichtorganisationen wurden laufend über die jeweilige Zu- bzw. Abfahrtsmöglichkeit informiert. Für FußgängerInnen war für einengesicherten Weg durch die Baustelle gesorgt. In den Wintermonaten wurde jeweils eine Pause eingelegt und der Straßenzug vorübergehend geöffnet. (SAKU)