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Moderator Markus Sommersacher (l.) holte informative Antworten der drei EntscheidungsträgerInnen auf die Fragen im Plenum ein.
Moderator Markus Sommersacher (l.) holte informative Antworten der drei EntscheidungsträgerInnen auf die Fragen im Plenum ein.

Positiver Abschluss der „Gemeinsam sicher“-Aktion

Veranstaltungsreihe von Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando erreichte zahlreiche BürgerInnen.

Am Mittwochabend fand im Plenarsaal des Rathauses der letzte Termin der vierteiligen Reihe „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ von Stadt Innsbruck und Polizei statt. Ziel der Veranstaltung war es, den Kontakt zu BürgerInnen zu stärken und so das subjektive Sicherheitsgefühl zu verbessern. Der Einladung vom 29. November folgten knapp 50 BürgerInnen, die sich über aktuelle Zahlen und Fakten aus dem Sicherheitsbereich informierten und das persönliche Gespräch mit den anwesenden Sicherheitsorganen suchten.

Zusammenarbeit mit der Bevölkerung

„Die Veränderungen in der Gesellschaft haben zur Folge auch ein erhöhtes Informationsbedürfnis in der Bevölkerung. Wir sind für Sie da, aber natürlich sind wir um alle Hinweise dankbar“, betonten die Ansprechpartner vor Ort, Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer, Stadtpolizeikommandant-Stellvertreter Reinhard Moser sowie Amtsleiter Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen). Die Bürgermeisterin wies ebenfalls auf die gute Kooperation von Stadt, Polizei und AnrainerInnen bei den regelmäßig abgehaltenen Sicherheitsforen hin. Dabei sitzen die EntscheidungsträgerInnen mit Betroffenen an bestimmten Hot-Spots an einem Tisch, um Lösungen zu suchen. Beispielsweise im Rapoldipark entstanden dabei zahlreiche positive Ergebnisse.

Zuständigkeiten klären

Bei „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ am vergangenen Mittwoch ging es in den Vier-Augen-Gesprächen oftmals um die Themen FalschparkerInnen und den Umgang mit Hunden – diese fallen in die Zuständigkeit der MÜG – und weiter um Verkehrssicherheit allgemein und Fragen zu Flüchtlingsthemen. Die letztgenannten Anliegen liegen im Zuständigkeitsbereich der Polizei. Welche Einsatzgruppe wofür genau zur Stelle ist, wurde in Fachvorträgen erläutert.

Angebot gut angenommen

Besucherin Camilla Androsch empfand den Abend „sehr informativ“, wie sie erklärte. „Es ist sehr gut, dass man hier Informationen bekommt – das Angebot ist großartig. Ich bin ohne ein bestimmtes Anliegen gekommen, aber durch die Information der Zuständigkeiten habe ich nun doch den Mut gefasst, ein Problem anzusprechen“, sagte sie.

Die Reihe „Gemeinsam sicher in Innsbruck“ bot im Herbst an vier Terminen Gelegenheit, sich mit Politik und Sicherheitsorganen auszutauschen. Im O-Dorf, in Hötting-West, der Reichenau und abschließend in der Innenstadt wurde das Angebot gut angenommen und es konnten zahlreiche Unsicherheiten aus dem Weg geräumt werden. Insgesamt besuchten rund 160 TeilnehmerInnen die Veranstaltungsreihe. „Wir stehen gerne lange und ausführlich Rede und Antwort, denn immerhin können wir so den Innsbruckerinnen und Innsbruckern Ängste nehmen und Hilfestellungen geben. Besonders bei Sicherheitsthemen sind Vier-Augen-Gespräche für Betroffene oft angenehmer als eine Diskussion im Plenum, das hat sich hier bewährt“, betonte Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. (SAKU)