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Sicherheitspaket von Land und Stadt verlängert

Sehr gute Kooperation mit Stadtpolizeikommando bei den „Sicherheitsforen“

Ein von Land Tirol, Stadt Innsbruck und Stadtpolizeikommando initiiertes Sicherheitspaket wurde nun zum zweiten Mal verlängert. Die Landesregierung ebnete mit einem aktuellen Beschluss die Verlängerung bis 31. Dezember 2018. „Als Bürgermeisterin von Innsbruck bedanke ich mich bei Landeshauptmann Günther Platter und der Tiroler Landesregierung für den Beschluss zur Weiterführung des Sicherheitspaketes und zur Bereitstellung der finanziellen Mittel. Die getroffenen Maßnahmen haben sich für die Anrainerinnen und Anrainer von Flüchtlingsunterkünften und für das Zusammenleben bewährt“, erklärt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und betont die positiven Kooperationen: „Es ist wichtig, sicherheits- und ordnungspolitische Maßnahmen fortzuführen und bei Sicherheits-Hotspots gezielt einzusetzen. Mein besonderer Dank gilt auch dem Stadtpolizeikommando Innsbruck, das in Zusammenarbeit mit der Stadt bei den ‚Sicherheitsforen‘ zu den Themen Rapoldipark, Teestube und Kochstraße konkrete Sicherheitsmaßnahmen erarbeitet und umsetzt.“

Maßnahmenbündel zeigt Wirkung

Im Jahr 2016 – am Höhepunkt der großen Fluchtbewegung – schnürten Land Tirol, Stadt Innsbruck und das Stadtpolizeikommando erstmals das „Sicherheitspaket“ für die Landeshauptstadt. Zentrales Thema war die Situation in und nahe den großen Flüchtlingsunterkünften zu verbessern, um auch die Sicherheit für die einheimische Bevölkerung zu gewährleisten. Ein Bündel von Maßnahmen wurde erarbeitet und umgesetzt: Dazu zählen z.B. mehr Sicherheitspersonal in den Großunterkünften, ein durchgehender 24-Stunden-Journaldienst bei der „Tiroler Soziale Dienste GmbH“, eine mobile Bestreifung und eine Verdoppelung der bereits bestehenden Nachtstreifen des Sicherheitsdienstes. Federführend bei der Ausarbeitung des Sicherheitspaketes war Amtsvorstand Elmar Rizzoli (Allgemeine Sicherheit und Veranstaltungen). Die Mobile Überwachungsgruppe der Stadt Innsbruck kontrolliert zudem verstärkt das betroffene Umfeld, Parkanlagen und den Hauptbahnhof.

Sicherheitsforen mit AnrainerInnenbeteiligung

Gerade die polizeilichen Sicherheitsforen haben für die Bürgermeisterin gezeigt, wie Zusammenarbeit im Sicherheitsbereich aussieht. Die Partner, Stadtpolizeikommando Innsbruck, Stadt Innsbruck, AnrainerInnen und VertreterInnen von Institutionen haben gemeinsam konkrete Maßnahmen erarbeitet, wie beispielsweise beim „Sicherheitsforum Rapoldipark“. Einige befinden sich derzeit in Umsetzung, wie etwa das bereits im Stadtsenat beschlossene Beleuchtungskonzept für den Stadtpark. „Dennoch benötigt die Innsbrucker Polizei mehr Personal, um für die Herausforderungen im Sicherheitsbereich gerüstet zu sein. Ich freue mich, dass der Innenminister kurz vor der Gemeinderatswahl Innsbruck besucht und hoffe, dass dieser Besuch auch zur Folge hat, dass das Stadtpolizeikommando kontinuierlich um 200 Polizistinnen und Polizisten aufgestockt wird“, betont Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. (IKM)