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Ein sicherer Jahreswechsel für Mensch und Tier

Feuerwerkskörper ab Kategorie F2 sind im Stadtgebiet verboten

Der Jahreswechsel wird traditionell mit den unterschiedlichen Feuerwerkskörpern gefeiert. Um ein sicheres und angenehmes Silvester für Mensch und Tier zu gestalten, gilt es einige Regeln zu beachten: Feuerwerkskörper ab der Kategorie F2 sind im Stadtgebiet beispielsweise verboten, jene der Kategorien F3 und F4 bedürfen einer behördlichen Bewilligung sowie umfangreicher Fachkenntnisse.
Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer appelliert gemeinsam mit dem für die Feuerwehr zuständigen Vizebürgermeister Christoph Kaufmann: „Gegenseitige Rücksichtnahme ist das Um und Auf. Die allgemeine Sicherheit steht im Vordergrund. Wir bitten deshalb die gesamte Bevölkerung um Vorsicht. Damit steht einem sicheren Jahreswechsel nichts im Wege.“

Grundsätzlich gilt:

Feuerwerkskörper der Kategorie F1 (Wunderkerzen, Knallerbsen, Tischfeuerwerke, ab zwölf Jahren) dürfen gezündet werden. Jedoch nicht in der Nähe von Kirchen, Gotteshäusern, Krankenanstalten, Kinder-, Alters- und Erholungsheimen sowie Tierheimen und Tiergärten. Prinzipiell ist die Verwendung von pyrotechnischen Gegenständen der Kategorien F2 bis F4 im gesamten Ortsgebiet (innerhalb der Ortstafeln) von Innsbruck verboten.

  • F1: Wunderkerzen, Knallerbsen, Tischfeuerwerke, Baby-Raketen ab 12 Jahren, Fachkenntnis nicht erforderlich.
  • F2: Blitzknallkörper, Knallfrösche, Raketen ab 16 Jahren, Fachkenntnis nicht erforderlich.
  • F3: Knallkörper, Feuerräder, wirkungsstarke Raketen etc., ab 18 Jahren, Sachkunde erforderlich (nur mit Bewilligung erhältlich).
  • F4: Feuerwerksbomben, römische Lichter, Feuertöpfe, ab 18 Jahren, Fachkenntnis erforderlich (nur mit Bewilligung erhältlich).

Rücksicht auf die Tiere

Besonders für die Tiere, unabhängig davon ob Haustiere oder Tiere in freier Wildbahn, stellt der erhöhte Lärmpegel, der zu Silvester durch das Abschießen von Raketen entsteht, eine Belastung dar. „Zu Silvester sollte nicht nur auf die Menschen, sondern auch auf die Tiere Rücksicht genommen werden. Das laute Knallen der Feuerwerkskörper kann bei ihnen Panik auslösen“, betont der zuständige Stadtrat Franz X. Gruber. DH