Logo Innsbruck informiert
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Personalchef Ferdinand Neu präsentierten die Möglichkeiten für eine Karriere bei der Stadt Innsbruck.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer und Personalchef Ferdinand Neu präsentierten die Möglichkeiten für eine Karriere bei der Stadt Innsbruck.

Eine Karriere im Dienste der Öffentlichkeit

Stadtmagistrat ist Arbeitgeber für knapp 1.600 Personen

Wie vielfältig die Aufgaben im öffentlichen Dienst sind, zeigt ein Blick auf den Personalplan der Stadt Innsbruck. In nahezu jedem Lebensbereich in der Tiroler Landeshauptstadt steckt ein bisschen Stadt. Dahinter stehen rund 1.600 MitarbeiterInnen. Warum der Stadtmagistrat ein attraktiver Arbeitgeber ist, erläuterten Bürgermeisterin und Personalreferentin Mag.a Christine Oppitz-Plörer sowie der städtische Personalamtsleiter, Mag. Ferdinand Neu, in einem Pressegespräch.

„Unser Personal ist unserer wertvollste Ressource“, erklärt das Stadtoberhaupt: „Durch ihre Arbeit tragen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter tagtäglich zum Funktionieren unserer Stadt bei. Dass ein Arbeitsplatz bei der Stadt begehrt ist, zeigt die Tatsache, dass wir pro Jahr durchschnittlich mehr als 150 Neueinstellungen vornehmen.“ Im vergangenen Jahr begrüßte die Stadt Innsbruck sogar 160 neue MitarbeiterInnen in ihren Reihen.

„Arbeiten bei der Stadt ist keine langweilige Verwaltungs- und Bürotätigkeit. Das Aufgabengebiet erstreckt sich beispielsweise von der Forstarbeit, über die Kinderbetreuung und Bildung, bis hin zu den Bereichen ,Sport‘, ,Sicherheit‘, ‚Wohnen‘ und dem Gärtnerberuf. Kaum ein anderes Unternehmen deckt so viele verschiedene Bereiche ab wie wir“, erklärt Personalchef Neu.

Ausgezeichneter Lehrbetrieb

Aktuell bildet die Stadt Innsbruck knapp 20 Lehrlinge in sieben verschiedenen Lehrberufen aus. „Ziel der Lehrlingsausbildung im Stadtmagistrat ist eine Win-Win-Situation“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer und geht ins Detail: „Mir persönlich ist die Einstellung von Lehrlingen ein großes Anliegen. Wir bilden dadurch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der nächsten Generation aus und geben den jungen Menschen eine Perspektive.“ Als erste Gemeinde darf sich die Stadt Innsbruck „ausgezeichneter Lehrbetrieb“ nennen. Diese Auszeichnung wurde dem Magistrat für die Dauer von drei Jahren bis inklusive 2018 verliehen. „Die Auszeichnung gibt unserer Lehrlingsausbildung Recht. Deshalb wird das Angebot auch ausgebaut: Ab Herbst – mit der Eröffnung der neuen Stadtbibliothek – besteht die Möglichkeit sich als Archiv-, Bibliotheks- und Informationsassistentin bzw. -assistent ausbilden zu lassen“, ergänzt Neu.    

Vorzeigeprojekt „Aktion 20.000“

Von Anfang an beteiligte sich die Stadt Innsbruck an der Aktion 20.000, die in enger Zusammenarbeit mit dem Arbeitsmarktservice (AMS) durchgeführt wird. Ziel des Projekts ist es, Menschen über 50 Jahre, die am Arbeitsmarkt beispielsweise durch Langzeitarbeitslosigkeit nicht einfach vermittelt werden können, eine Beschäftigung zu geben. „Wir haben seit Beginn der Aktion rund 50 Personen eingestellt. Dabei haben wir aktiv nach Positionen gesucht, die diese Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter belegen können“, so Personalchef Neu. 

Integration wird groß geschrieben

Die Stadt Innsbruck ist ein sozialer Arbeitgeber: So wird beispielsweise die Einstellungs-Quote der Personen mit Handicap mit 155 Prozent übererfüllt. Weit über 100 Personen mit Behinderung sind aktuell beschäftigt. Für die funktionierende Integration wurde der Magistrat bereits vom Sozialministerium ausgezeichnet.
Auch AsylwerberInnen finden Beschäftigung. „Integration von Asylwerberinnen und –werber im Arbeitsmarkt ist aufgrund der fehlenden Arbeitsbewilligung oftmals schwierig. Durch eine Beschäftigung bekommen diese Menschen Struktur. Im Sinne einer gemeinnützigen Beschäftigung gelingt es derzeit rund 50 Personen im Magistrat zu beschäftigen“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer.

„Incentives“ schaffen

Ein Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst wirkt oftmals nach außen hin wenig attraktiv und etwas verstaubt. Diesem Ammenmärchen gilt es entgegenzuwirken – eine Möglichkeit ist die Schaffung von sogenannten „Incentives“. „Die Stadt kümmert sich um ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Neben einem umfangreichen Aus- und Weiterbildungsprogramm gibt es ein facettenreiches Angebot. Darunter fällt zum Beispiel ein Fahrtkostenzuschuss zur Nutzung der Öffentlichen Verkehrsmittel oder ein Beitrag zum Mittagessen. Außerdem ist der Magistrat ein familien- und feuerwehrfreundlicher Betrieb“, erläutert Neu. Letzteres bedeutet, dass Mitglieder der Innsbrucker Freiwilligen Feuerwehren bei einer Alarmierung vom Dienst freigestellt werden. DH

OT von Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer

180404_oppitz_stadt-arbeitgeber.mp3   (1318 KB)

OT von Personalchef Ferdinand Neu

180404_neu_stadt-arbeitgeber.mp3   (1449 KB)