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Zwischenstand bei der BürgerInnenbeteiligung in Igls

Ideen wurden bei öffentlicher Sitzung des Stadtteilausschusses präsentiert.

Im Juni 2016 begann in Igls ein BürgerInnenbeteiligungsprozess zur Nachnutzung der Patscherkofelbahn-Talstation. Nun wurden erste konkrete Ideen und Vorschläge bei einem Stadtteilausschuss der Öffentlichkeit präsentiert. „Ziel des Beteiligungsprozesses ist es alle Iglerinnen und Iglern, egal welchen Alters, einzubinden. Gemeinsam mit der Bevölkerung kann im Zuge der Neugestaltung des Hausbergs ein Mehrwert für den Stadtteil entstehen“, erklärte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer.

Nutzungsideen präsentiert

Für den Prozess werden bestehende Ideen und Konzepte aufbereitet und aktive Strukturen eingebunden. Im November fanden Projektwerkstätten zur Ideenfindung statt. Beim kreativen Austausch wurden diese Vorschläge dann in einem Konkretisierungsworkshop vertieft. Zentrale Punkte sind die Raumgestaltung und eine Begegnungszone. Zum einen wünschen sich die einbezogenen IglerInnen einen Ort, an dem Veranstaltungen besucht und organisiert werden können, wie beispielsweise ein Treffen für Alt und Jung. Zudem möchten die Vereine Platz bekommen. Räume für Veranstaltungen oder Besprechungen sind angedacht.

Ein drittes wichtiges Anliegen, das sich bei den Workshops zeigte, war, dass die Talstation an die Infrastruktur andockt. Kinderbetreuung, eine Vorplatzgestaltung, ein mögliches Museum sowie die „Jugend Box“ fallen darunter

Teilnahme am Prozess

Bei der Stadtteilausschuss-Sitzung am Donnerstag waren die TeilnehmerInnen aufgerufen, sich aktiv zu beteiligen. Nachdem die Zwischenergebnisse präsentiert und diskutiert wurden, sammelte der Prozessbegleiter Georg Mahnke (co:retis) Anregungen der Anwesenden ein. Der Abschluss mit der Präsentation der Ergebnisse findet im Sommer 2017 statt. (SAKU)