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Zahlreiche BesucherInnen des Stadtteiltages in Kranebitten interessierten sich für die Themen Verkehr und Stadtteilentwicklung.
Zahlreiche BesucherInnen des Stadtteiltages in Kranebitten interessierten sich für die Themen Verkehr und Stadtteilentwicklung.

Information und Austausch im westlichsten Stadtteil

Stadtteiltag in Kranebitten als Informationsplattform für BürgerInnen

Nachdem Ende April mit Neu-Arzl/Olympisches Dorf der östlichste Stadtteil Innsbrucks an der Reihe war, schloss gestern, am 04. Mai, mit Kranebitten der westlichste an die Veranstaltungsreihe „Stadtteiltage – Im Gespräch mit der Innsbrucker Stadtregierung“ an.
„Es ist jedes Mal ein ganz besonderes Erlebnis bei den Stadtteiltagen auf engagierte und interessierte Bürgerinnen und Bürger zu treffen“, hielt Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer fest: „Die Begegnungen, wie jene in Kranebitten, machen das große Interesse der Innsbruckerinnen und Innsbrucker an ihrem Lebensraum deutlich. Im persönlichen Gespräch werden nicht nur die hohe Wohlfühlqualität Innsbrucks, sondern auch mögliches Verbesserungspotential erkennbar.“

Besucherin Marta Mencinger zeigte sich vom Stadtteiltag begeistert: „Es hat mir sehr gut gefallen. Meine Fragen, unter anderem zum Verkehrsplan, wurden zufriedenstellend beantwortet. Besonders interessant fand ich die Stadtteilentwicklung.“

Entwicklungsprojekte präsentiert

Die Stadtteiltage bieten BewohnerInnen die Möglichkeit, ihre Fragen aus unterschiedlichen Bereichen direkt vor Ort AnsprechpartnerInnen der jeweiligen Ressorts zu stellen. Beim Projekt zur Straßen- und Regionalbahn im Innsbrucker Westen galt das Interesse der BürgerInnen dem geplanten Kreisverkehr am Ende der Kranebitter Allee, bei der Abzweigung der Klammstraße. Die AnrainerInnen nutzten die Gelegenheit, um den städtischen VertreterInnen aufzuzeigen, dass der Kreisverkehr vielfache Einschränkungen bringt. Seitens der Stadt wurde erklärt, dass ein Konsens oberstes Ziel ist – die zuständigen Stellen arbeiten bereits daran. So wäre beispielsweise kein Kreisverkehr notwendig, wenn die Straßen- und Regionalbahn im dortigen Bereich einspurig geführt wird. Der Stadtteil Kranebitten würde in diesem Szenario keine eigene Haltestelle erhalten und über die bereits bestehenden Verbindungen erreichbar bleiben. Im weiteren Verlauf wäre zudem eine Vergrößerung des vorhandenen Kreisverkehrs Kranebitter Allee/Technikerstraße nötig.
Fragen kamen außerdem zum aktuellen Projekt des Flughafens Innsbruck, der zukünftig unter dem Logo der Stadt Innsbruck auftritt. Die Erweiterung und die Modernisierung des Tochterbetriebs wurden präsentiert. Auch die geplante städtebauliche Weiterentwicklung im Bereich zwischen Hötting-West und Kranebitten, die 1.500 Wohnungen und bis zu 700 Arbeitsplätze umfasst, wurde thematisiert. 

Ausblick auf die beiden finalen Stadtteiltage

Im Rahmen der Stadtteiltage stehen noch zwei Termine auf dem Programm: Am Donnerstag, 11. Mai, laden die städtischen VertreterInnen aus Politik und Verwaltung in die Höttinger Au, in den Pfarrsaal Guter Hirte. Der Abschluss findet am Montag, 15. Mai, in der Altstadt – Innenstadt, im Plenarsaal des Rathauses, statt. Wie gewohnt können Interessierte jeweils von 10:00 bis 12:00 Uhr, 16:00 bis 18:00 Uhr und ab 19:00 Uhr Fragen stellen und sich über generelle wie auch stadtteilspezifische Themen informieren. AA