Logo Innsbruck informiert
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer im Gespräch mit einem Bürger.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer im Gespräch mit einem Bürger.

Ein gelungener Abschluss in der Altstadt-Innenstadt

19 Stadtteiltage liegen hinter den VertreterInnen aus Politik und Verwaltung

Als gestern Abend die letzten Gespräche mit BürgerInnen geführt wurden, schwang beinahe ein bisschen Wehmut bei den Beteiligten an den Stadtteiltagen mit: „In den 19 Terminen, die hinter uns liegen, haben wir viele interessante Gespräche geführt und viel aus den verschiedenen Begegnungen mitnehmen können“, resümiert Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer. Insgesamt nahmen rund 1.400 Personen die Möglichkeit wahr, im Zuge der Veranstaltungsreihe „Stadtteiltage – Im Gespräch mit der Innsbrucker Stadtregierung“ mit VertreterInnen aus Politik und Verwaltung ins Gespräch zu kommen.

In der Altstadt/Innenstadt, dem letzten Stadtteil auf der Agenda, kamen erneut viele BürgerInnen, um sich über Projekte der Stadt sowie Maßnahmen, die den Stadtteil speziell betreffen, zu informieren. Besonders die kürzlich erfolgte Umstellung des Wertstoffsammelsystems war ein Thema.

„Die Präsentation beim Stadtteiltag ist gut aufgeteilt und übersichtlich. Mein Anliegen konnte sehr schnell beantwortet werden“, schilderte Besucherin Janine Hosp ihre Eindrücke.

Positives Resümee

Ein Blick zurück auf die 19 Termine in den Stadtteilen lässt die gesamte Stadtregierung eine positive Bilanz ziehen: „Besonders die persönliche Ebene, auf welche die Stadtteiltage abzielen, ist ein großer Mehrwert“, sind sich die sieben Stadtregierungsmitglieder einig.

Alle BewohnerInnen konnten mit ihren Anliegen kommen und wurden prompt mit den zuständigen AnsprechpartnerInnen zusammengebracht. Präsentiert wurden in allen Stadtteilen Großprojekte wie beispielsweise jenes am Patscherkofel, das Haus der Musik, die neue Stadtbibliothek, das Kletterzentrum am Sillside und die neue Straßen- und Regionalbahn. In jedem Stadtteil kamen dazu noch spezifische Projekte wie zum Beispiel neu eröffnete Kinderkrippen in Hötting oder der Höttinger Au. 

Wichtige Erfahrungswerte

Nach Abschluss der Veranstaltungsreihe bleiben vor allem wichtige Erfahrungswerte. „Jede und jeder von uns konnte aus so gut wie jedem Gespräch irgendetwas mitnehmen. Diese Erfahrungen sind wertvoll“, zeigt sich Oppitz-Plörer erfreut. Alle Beteiligten können aus den Stadtteiltagen wichtige Erkenntnisse für die Zukunft ziehen. Themen, welche die BürgerInnen beschäftigen, wurden aufgezeigt, an manchen Stellen wurde Handlungsbedarf sichtbar. Auch einige Ideen sind mir in Erinnerung geblieben: Eine Dame brachte zum Beispiel den Vorschlag, zu Allerheiligen nachmittags kostenlos die öffentlichen Verkehrsmittel nutzen zu können, um den starken Verkehr rund um die Friedhöfe einzudämmen. Dieses wird heuer bereits umgesetzt. Für kontroverse Diskussionen war ebenso Platz wie beispielsweise in Mentlberg-Sieglanger.

„Die österreichweit einzigartige Initiative war fordernd. Ich möchte mich an dieser Stelle bei der Stadtregierung sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz bedanken“, erklärt Bürgermeisterin Oppitz-Plörer abschließend. (DH)