Logo Innsbruck informiert

„ Gemeinsam wissen und können wir einfach mehr.“

Die Stadteiltage dienten als Plattform für Begegnung und Dialog zu Problemen, kritischen Themen, persönlichen Anliegen und Ideen für unsere Stadt.

Ich habe viel erfahren und gelernt. Die Stadtteiltage ermöglichten Raum für Begegnungen und Austausch, der in der politischen Alltagsarbeit aufgrund der Aufgabenfülle zugegeben leider manchmal fehlt. Ich bin überzeugt, dass dieses Format der Stadtteiltage zum Standardprogramm der Stadtregierung werden muss. Ein Danke allen, die gekommen sind und mitgeholfen haben, dieses Projekt erfolgreich zu gestalten“, so das erste persönliche Resümee von Stadtrat Franz X. Gruber nach den Besuchen in allen Stadtteilen. Vor allem die Vielfalt und unterschiedlichen Aufgabenstellungen in den einzelnen Stadtteilen machen das „Gesamtkunstwerk“ Innsbruck aus. „Es gibt natürlich gemeinsame Herausforderungen, wie das Wohnen, den Verkehr oder die Müllentsorgung, die in der Gesamtschau auf unsere Stadt gelöst werden müssen, aber auch stadtteilspezifische Themen, die man am besten vorort gemeinsam angehen muss. Wichtig ist dabei auch, dass man manche Zusammenhänge und
Grundlagen besser darstellt, z. B. bezüglich Entscheidungen, die in der Gesamtentwicklung der Stadt getroffen werden müssen, um allen in der Stadt soziale Daseinsvorsorge, Wohnen, Chancen in Bildung und Beruf oder Mobilität und die Lebensqualität mit Sport, Kultur und Freizeitangeboten zu sichern. Gerade größere Infrastrukturprojekte werden dahingehend oft und zurecht hinterfragt, diese sind aber für die Stadt und alle Bürgerinnen und Bürger im gesamten wichtig und müssen natürlich irgendwo ihren Platz finden“, führt Stadtrat Gruber weiter aus.

Für die Betroffenen sind „kleine“ Anliegen oft große Sorgen

Eine weitere Erfahrung der Stadtteilgespräche fasst das für Tourismus, Land- und Forstwirtschaft, Gesundheit-, Markt- und Veterinärwesen und Flüchtlingswesen zuständige Regierungsmitglied so zusammen: „Oft waren es vermeintlich auch „kleine“ Anliegen, die in den Stadtteiltagen besprochen wurden. Diese sind für die Betroffenen aber natürlich oft große Sorgen, die man helfen konnte, konkret zu lösen. Dabei erkennt man aber auch wieder, dass das Zusammenspiel aller Maßnahmen der Stadtpolitik so wichtig ist. Soziales, Wohnen und Verkehr oder die Entwicklung des Wirtschafts- und Arbeitsstandortes Innsbruck, aber auch Kultur- und Sportinfrastruktur müssen in der Gesamtbetrachtung gut verteilt in der Stadt gelöst werden. Nur so kommen sie allen Innsbruckerinnen und Innsbruckern zugute und können uns gemeinsam weiterbringen. Kirchturmdenken hilft uns hier einfach nicht weiter“, bringt es Stadtrat Franz X. Gruber sehr deutlich auf den Punkt und fährt fort: „Besonders intensiv waren in diesem Zusammenhang natürlich die Gespräche zu den aktuell diskutierten Projekten wie Patscherkofel, Haus der Musik oder die Straßenbahn und
Parkraumbewirtschaftung, aber auch das Thema Sicherheit wurde zurecht immer angesprochen. Hier müssen wir konsequentere Maßnahmen mit der dafür zuständigen Polizei setzen. Bei den angeführten Infrastrukturprojekten mache ich oft die Erfahrung, dass wir noch mehr den Sinn und die Notwendigkeit, die Idee und den Nutzen dieser besser darstellen müssen. Auch dafür waren die Stadtteiltage eine gute Plattform.“

„Der enge Austausch vorort in den Stadtteilen ist einfach unverzichtbar. Ich habe viel gelernt. Gemeinsam wissen und können wir einfach mehr.“

Stadtrat Franz X. Gruber

Stadtrat Franz X. Gruber

Im Naturraum mehr Rücksicht aufeinander nehmen

Aus seinen Zuständigkeitsbereichen nimmt Stadtrat Gruber auch viele Themen mit und sieht seine Anliegen auch durch die Bevölkerung bestätigt: „Im Naturraum unserer Stadt wird es noch wichtiger werden, miteinander zu denken und füreinander zu handeln. Unsere Berge und ihre Angebote sind die größte Freizeitanlage der Stadt und werden intensiv genutzt – eine sehr positive Entwicklung. Dadurch wachsen aber auch die Konflikte zwischen Radfahrerinnen und Radfahrern, Wanderinnen und anderern oder Hundehalterinnen und Hundehaltern und auch der Schutz von Wald und Wild wird immer schwieriger. Hier werden wir konkrete Maßnahmen setzen und lernen müssen, mehr Regeln einzuhalten und mehr Rücksicht aufeinander zu nehmen.“

Thema Nummer 1: Gesundheit

Im Gesundheitsbereich waren die Resonanzen überwiegend positiv und wurden auch die städtischen Schwerpunktaktionen in den Bereichen Schutzimpfungen, Tuberkulosefürsorge aber auch bei Schulimpfungen bzw. schulärztlichen Untersuchungen gelobt. Das professionelle Team im städtischen Gesundheitsamt ist hier erster und verlässlicher Ansprechpartner.

Das Thema Flüchtlinge professionell managen

Die Stadt Innsbruck hat durch den Abschluss des Sicherheitspaketes mit dem Land Tirol im Jahr 2016 bereits viele Herausforderungen durch die Investition von zusätzlichen Maßnahmen im Sicherheitsbereich bewältigen können. „Durch den engen Austausch im regelmäßigen Sicherheits-Jours-fixes mit allen beteiligten Partnern wie Polizei, Tiroler Soziale Dienste und dem Land Tirol wurde ein wichtiges Projekt möglich: „Miteinander in Innsbruck – Präventive Werte-, Verhaltens- und Rechtsvermittlung
für AsylwerberInnen“. Ein Projekt, bei dem vertiefend zu den bereits bestehenden Maßnahmen Werte-, Verhaltens- und Rechtsvermittlung für Asylwerberinnen und Asylwerber der Innsbrucker Flüchtlingsunterkünfte vermittelt werden,“ schließt der für das Flüchtlingswesen zuständige Stadtrat Franz X. Gruber.

Tourismus als Chance für Arbeit und Wirtschaft

Nachvollziehbarerweise war der Tourismus kein Kernthema der Stadtteiltage. Für den Tourismusstadtrat ergaben diese aber auch die Möglichkeit die Bedeutung der Branche darzustellen: „Wir wurden gerade aus den 100 Tourismusregionen in Österreich auf den zweiten Platz gewählt. Unser Weg ist also der richtige, er bringt Arbeit und stärkt die Wirtschaft. Ich möchte den Innsbruckerinnen und Innsbruckern die Bedeutung des Tourismus für die Stadt noch stärker näherbringen.“