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Bundesminister Andrä Rupprechter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und der Obmann des Vereins „e5 Österreich – Programm für energieeffiziente Gemeinden“ DI Heli Strasser (v. l.)
Bundesminister Andrä Rupprechter, Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer, Vizebürgermeisterin Sonja Pitscheider und der Obmann des Vereins „e5 Österreich – Programm für energieeffiziente Gemeinden“ DI Heli Strasser (v. l.)

Städtetag: Auszeichnung für Stadt Innsbruck

Ideale Bühne für Wissenstransfer beim 67. Städtetag in Zell am See

Von Mittwoch bis Freitag, 17. bis 19. Mai, tagten VertreterInnen der österreichischen Stadtverwaltungen sowie der Stadtpolitik in Zell am See. In diesem Rahmen zeichnete gestern Abend Bundesminister Andrä Rupprechter die Stadt Innsbruck mit dem European Energy Award in Silber aus. Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer und Vizebürgermeisterin Mag.a Sonja Pitscheider freuten sich bei der Entgegennahme der Auszeichnung: „Unser Einsatz auf den zahlreichen Ebenen des Klimaschutzes wird belohnt. Herauszustreichen ist sicherlich das größte Infrastrukturprojekt Westösterreichs – die Straßen- und Regionalbahn.“

European Energy Award

Der European Energy Award ist ein internationales Qualitätsmanagementsystem und Zertifizierungsverfahren für kommunalen Klimaschutz. Er winkt allen Städten und Gemeinden, die am „e5- Programm“ für energiebewusste Gemeinden teilnehmen. Die internationale Auszeichnung ist dabei an strenge Vorgaben geknüpft: So müssen Gemeinden mehr als 50 Prozent aller möglichen Maßnahmen umsetzen, die darauf abzielen, die Energieeffizienz zu steigern, die Versorgung mit erneuerbaren Energien zu gewährleisten sowie zum Klimaschutz beizutragen. Insgesamt wurden heuer 19 österreichische Gemeinden mit dem European Energy Award prämiert.

Abschluss des Städtetages

Zum Abschluss des Städtetages präsentierten die einzelnen Arbeitskreise heute noch ihre Ergebnisse. Die VertreterInnen der Stadt Innsbruck, die sich aktiv an den Arbeitskreisen beteiligten, sind sich einig: „Der Städtetag bietet eine ideale Bühne für den Wissenstransfer im kommunalen Bereich.“ In den vier Arbeitskreisen (Innenstadtentwicklung in Zeiten von Amazon, Zalando & Co; Big Data – „Der Goldesel unsere nahen Zukunft?!“; Sport, Kultur, Freizeit – Machen wir unsere Städte zukunftsfit!; Zukunft Schule – Schule der Zukunft) diskutierten die TeilnehmerInnen gestern intensiv.

Nächster Städtetag

Nachdem über die Erkenntnisse aus den unterschiedlichen Arbeitskreisen berichtet wurde, folgte eine abschließende Rede von Bundeskanzler Mag. Christian Kern. Im kommenden Jahr treffen sich die Delegierten des Städtebunds im westlichsten Bundesland Vorarlberg. Der 68. Städtetag findet im Juni 2018 in Feldkirch statt. (DH/MIR)