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Beim Einzug in städtische Wohnungen werden MieterInnen von Stadt Innsbruck und IIG gut begleitet.
Beim Einzug in städtische Wohnungen werden MieterInnen von Stadt Innsbruck und IIG gut begleitet.

Geglückter Start in einem neuen Heim

Die Stadt Innsbruck setzt gemeinsam mit den gemeinnützigen Wohnbauträgern Initiativen für einen gelungenen Einzug in neue Wohnungen. BewohnerInnen und neue MieterInnen können von Anfang an zu einer guten Nachbarschaft beitragen.

Die ersten Schritte in ein neues Zuhause sind oftmals unsicher – viele Herausforderungen stehen bei einem Umzug an. Kennenlernen der NachbarInnen, Erkunden der neuen Umgebung, Zusammenleben mit verschiedenen Generationen und Kulturen – all diese Themen werfen Fragen auf. Damit sich MieterInnen der Innsbrucker Immobiliengesellschaft (IIG) von Anfang an zurechtfinden und wohlfühlen, gibt es bei der Übergabe neuer Wohnanlagen eine Einzugsbegleitung.

Ziele

Durch die Begleitung beim Start in die neuen vier Wände, können sich zukünftige BewohnerInnen in einer angenehmen Atmosphäre kennenlernen. „Den zukünftigen Bewohnerinnen und Bewohnern wird dadurch von Seiten der IIG Wertschätzung und Aufmerksamkeit entgegengebracht. Durch den begleiteten Einzug soll für mögliche spätere Konflikte eine bessere Gesprächsbasis geschaffen werden“, betont Wohnungsstadtrat Andreas Wanker die Vorteile.

„Mit der Einzugsbegleitung wird Bewohnerinnen und Bewohnern die Gelegenheit geboten, sich in einer angenehmen Atmosphäre kennenzulernen. Wir schenken den zukünftigen Mieterinnen und Mietern damit die notwendige Aufmerksamkeit.“

Stadtrat Andreas Wanker

Stadtrat Andreas Wanker

Ablauf

Die Betreuung durch die IIG beginnt bereits bis zu sechs Monate vor dem Einzug in die neue Wohnanlage. Es werden Gestaltungswünsche für gemeinsame Flächen und Außenräume gesammelt. So haben die BewohnerInnen von Anfang an ein Mitspracherecht. Knapp vier Wochen vor Bezug werden dann die Pläne für die Gestaltung bei einer „Kennenlernversammlung“ vorgestellt. Je nach Größe der Wohnanlage finden ein bis zwei Mieterversammlungen im Vorfeld statt. Ebenfalls zu dieser Zeit können die einzelnen
Wohneinheiten bei einer „Qualitätskontrolle“ besichtigt werden.

Schlüssel

Ein bis zwei Stunden vor der offiziellen Schlüsselübergabe bekommen MieterInnen die Möglichkeit mit HausverwalterIn und InstandhaltungstechnikerIn die gesamte neue Anlage zu besichtigen. Mitglieder der Innsbrucker Stadtregierung übergeben im Anschluss die neuen Wohnungsschlüssel.

Aktionstage

Knapp drei bis vier Wochen, nachdem sich die meisten in dem Neubau etwas eingelebt haben, hält die/der zuständige HausverwalterIn mit der IIG-Nachhaltigskeitsbeauftragten einen Kinder- und Jugendtag ab. Dabei wird die Wohnanlage gemeinsam entdeckt und die Hausordnung kennengelernt. Für die Erwachsenen wird ein halbes Jahr nach Bezug eine MieterInnenbefragung durchgeführt. „So erfahren wir, welche Themen den Mieterinnen und Mietern ein Anliegen sind und können die Ergebnisse bei der ersten Mieterversammlung präsentieren“, erläutert der zuständige Stadtrat. Offene Fragen können dabei sogleich diskutiert und der Kontakt zur/zum HausmeisterIn intensiviert werden.

Kontakte

Das Projekt „gemeinsam wohnen. gemeinsam leben“ von der Stadt Innsbruck, des Landes Tirol sowie der Wohnbauträger – IIG, Neue Heimat Tirol und TIGEWOSI – sieht vor, dass mit dem Einzug der Grundstein für eine gute Nachbarschaft gelegt wird. Nicht immer werden aber neue Wohnanlagen gleichzeitig bezogen. Daher empfehlen die ProjektpartnerInnen, dass BewohnerInnen, die schon in dem betreffenden Haus leben, Kontakt zu Neuankömmlingen suchen, sie über informelle Regeln und Gepflogenheiten aufklären sowie auch Kinder und Jugendliche beim „Ankommen“ unterstützen. Die Hausverwaltung übergibt zudem wichtiges Informationsmaterial. Neuen MieterInnen wird aber auch in jedem Fall empfohlen, dass sie sich selbst nach dem Einzug vorstellen. SAKU