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Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit dem steinernen Jubiläumspaar Ingeborg und Walter Martiner in deren Garten, der mit schönen alten Bäumen bepflanzt ist.
Bürgermeisterin Christine Oppitz-Plörer mit dem steinernen Jubiläumspaar Ingeborg und Walter Martiner in deren Garten, der mit schönen alten Bäumen bepflanzt ist.

Rezept für Glück, Freude und Zufriedenheit

Ingeborg und Walter Martiner feiern Steinerne Hochzeit

Bei strahlendem Herbstwetter überbrachte Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer dem Ehepaar Ingeborg und Walter Martiner anlässlich deren Steinernem Hochzeitsjubiläum die besten Glückwünsche der Stadt Innsbruck, einen bunten Blumenstrauß und eine Flasche Wein.
Bei Kaffee und Kuchen erzählte das Jubiläumspaar von ihrer 67,5 Jahre dauernden Ehe und verrieten ihr Rezept für ein zufriedenes Zusammenleben:
Sehr arbeitsintensiv sei es gewesen, aber Zeit füreinander haben sie sich immer genommen. „Steter Fleiß und Zielstrebigkeit brachte den Erfolg im Beruf, Sparsamkeit und Rücksichtnahme auf den Partner Glück, Freude und Zufriedenheit“, ist Walter Martiner überzeugt. Auch mit Sohn Gerhard unternahmen die Martiners viele Ausflüge auf die Berge rund um Innsbruck.

Die Ausflüge sind weniger geworden und die Kurzurlaube am Gardasee überlassen sie lieber den zwei Enkelkindern mit den vier UrenkelInnen, von denen das jüngste vier Jahre alt ist. „Wissen´s Frau Bürgermeisterin“, erzählt Ingeborg Martiner, „wir haben in unserer Pension sechs Kontinente bereist, aber am liebsten sind wir daheim. Denn so schön wie in Innsbruck, ist es nirgends auf der Welt.“

Der Goldene-Dachl-Kuss

Kennengelernt haben sich Ingeborg und Walter, die beide in Innsbruck aufwuchsen, nach dem Krieg 1946 im Zuge einer Wanderung der Innsbrucker Jugendgruppen. Während des traditionellen Mai-Singens kam es zum ersten Kuss unterm Goldenen Dachl, wo sie sich dann am 02. Februar 1950 im Trauungssaal das Ja-Wort gaben. Ihre erste gemeinsame Reise, die Hochzeitsreise, ging mit dem Zug zum Skifahren auf den Sattelberg bei Gries am Brenner.
Bevor sich Innsbrucks Bürgermeisterin verabschiedete, zeigte ihr Walter Martiner noch den Herrgottswinkel im Esszimmer, wo er zur Gnadenen Hochzeit das Erinnerungsfoto machen will. Oppitz-Plörer wünschte dem Jubelpaar „alles erdenklich Gute und viel Gesundheit“ für die zweieinhalb Jahre bis zum nächsten Jubiläum. VL