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Innsbrucker Christkindleinzug 2017: Eine Stadt begrüßt das Christkind.
Innsbrucker Christkindleinzug 2017: Eine Stadt begrüßt das Christkind.

Die stille Zeit im Jahr in der Landeshauptstadt genießen

„Alle Jahre wieder kommt das Christuskind …“, so beginnt ein bekanntes Weihnachtslied, das die stimmungsvolle Zeit um Weihnachten beschreibt.

Der Advent und speziell der Dezember stehen im Jahreszyklus für die Zeit des Wartens auf das größte christliche Familienfest im Jahr – Keksduft und leuchtende Kinderaugen inklusive. Diese Vorfreude ist auch in Innsbrucks Straßen sichtbar. Besondere städtische Veranstaltungen runden die Adventzeit ab.

Innsbrucker Christkindlbahn

Der Stadt Innsbruck ist es in Zusammenarbeit mit den Innsbrucker Verkehrsbetrieben (IVB), den Tiroler MuseumsBahnen und mit Unterstützung des Tourismusverbands Innsbruck sowie der Innsbrucker Christkindlmärkte gelungen, die historische Weihnachtsbahn zu neuem Leben zu erwecken. Die erste Weihnachtsbahn fuhr 1969 durch die Landeshauptstadt und drehte bis 2008 ihre Runden in der Vorweihnachtszeit. Auch heuer sind der Triebwagen 19 und der Beiwagen 147 (beide Baujahr 1907) täglich von 01. bis 23. Dezember, jeweils von 15:30 bis 19:00 Uhr, kostenlos unterwegs.

Innsbruck „putzt” sich in der Vorweihnachtszeit immer besonders stimmungsvoll heraus. Haben Sie einen Lieblingsplatz in der Stadt? "Diese Frage zu beantworten, fällt mir schwer. Unsere Landeshauptstadt hat im Advent viel zu bieten. Neben den Christkindlmärkten gibt es natürlich auch Kleinode, die zum Innehalten und besinnen einladen. Ich denke hier im Speziellen an die Krippen am Domplatz und Sparkassenplatz, die seit Jahrzehnten vom Innsbrucker Krippenverein aufgebaut und betreut werden."

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Jaufenthalerkrippe am Marktplatz

Die Jaufenthalerkrippe wird heuer wieder beim Christkindlmarkt am Marktplatz aufgestellt. Die Weihnachtsgeschichte  wird dort von 03. Dezember bis 06. Jänner, täglich von 16:00 bis 19:00 Uhr, aufgeführt. Die sieben mal drei Meter große Krippe wird von Motoren betrieben, die insgesamt 28 Figuren bewegen, Kirchenglocken zum Läuten bringen, Türen öffnen und schließen, den Mond aufsteigen und den Gloria-Engel aus einer Wolke erscheinen lassen. Die mechanische Krippe ist seit 2002 im Besitz der Stadt Innsbruck und heuer zum 15. Mal ein Anziehungspunkt für die ganze Familie. Eine Aufführung dauert ca. 25 Minuten.

Weihnachten im Kreis der Familie zu verbringen, ist der Idealfall. Nicht alle Menschen in unserer Gesellschaft haben dieses Glück. Welche Angebote gibt es für jene, die allein sind und nicht so viel haben? Eine besondere Veranstaltung findet jedes Jahr in der ISD-Herberge statt. Festlich gedeckte Tische und ein zwei- bis dreigängiges Menü inklusive. Ehrenamtliche sorgen für stimmungsvolle Musik und Lyrisches in Form von Weihnachtsgeschichten. Am Abend gibt es ein besinnliches Beisammensein unter dem Christbaum und eine traditionelle Nudelsuppe mit Würstel.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Weihnachtliche Töne beim Friedensglockenspiel

Das Innsbrucker Friedensglockenspiel befindet sich im Nordturm des Doms zu St. Jakob und ist das einzige vieroktavige Carillon Österreichs. Das gesamte Glockenspiel ist an einer gesonderten, aus verzinkten Stahlprofilen hergestellten Hängekonstruktion angeordnet und liegt im Kuppelbereich oberhalb der großen Glocke bzw. unterhalb der aufgesetzten Laterne im Nordturm. Die sogenannte Spielerkabine mit Klaviatur befindet sich in der Laterne. Bereits traditionell werden im Dezember Konzerte veranstaltet. Heuer finden sie am 06., 07. und 08. Dezember, jeweils um 16:00 Uhr, statt (Dauer: 25 Minuten). Tipp: Die beste Akustik am Domplatz haben ZuhörerInnen entlang der westlichen Häuserfront.

Wie erleben Sie persönlich die Zeit bis Weihnachten? Weihnachten ist auch für mich ein Familienfest und die Feiertage bieten für mich die Möglichkeit, mir bewusst Zeit für meine Familie und unsere privaten Traditionen zu nehmen.

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Bürgermeisterin Mag.a Christine Oppitz-Plörer

Das Christkind zieht durch die Stadt

Der Innsbrucker Christkindleinzug, ein Gemeinschaftswerk der Innsbrucker Schulen und damit die größte Veranstaltung der Stadt Innsbruck für Familien im Advent, lädt heuer am Sonntag, 17. Dezember, zum Mitfeiern ein. Hirten mit Schafen und Engel mit ihren Laternen bringen eine warme Stimmung in die Innenstadt und bereiten den Weg für das Christkind in seinem prunkvollen Wagen. Rund 25.000 ZuseherInnen säumen alljährlich den Weg des Christkinds durch die Innenstadt und lassen sich von der stimmungsvollen, besinnlichen Atmosphäre in ihren Bann ziehen. Der feierliche Zug führt um 17:00 Uhr von der Triumphpforte über die Maria-Theresien-Straße, den Marktgraben, die Herzog-Otto-Straße und die Herrengasse bis zum Platz vor dem Tiroler Landestheater. An zwei Stationen (Rathaus ca. 17:20 Uhr und Marktplatz ca. 17:40 Uhr) werden die traditionellen Lieder „Jetzt fangen wir zum Singen an“, „Kommet ihr Hirten“ und „Es wird scho glei dumpa“ gesungen, die sich als vorweihnachtliche Klangwolke über die Innenstadt legen. Gegen 18:00 Uhr wird das Christkind mit all seinen BegleiterInnen am weihnachtlich geschmückten Platz vor dem Tiroler Landestheater eintreffen. Nach der Botschaft von Bischof Hermann Glettler wird als feierlicher Abschluss gemeinsam „Stille Nacht“ gesungen. KR